Vom Adalbert Stifter Verein vergebene Förderungen

2009 an:

  • Susanne Greiter, Eitensheim, für ihre Dissertatioin Was bleibt? Flucht und Vertreibung im Gedächtnis sudetendeutscher Familien 
  • Petr Karliček, Aussig/ Ústi nad Labem, für sein Dissertationsprojekt über Die politische Karikatur auf dem Gebiet der Tschechoslowakei in den Jahren 1938-1948.

  • Kateřina Kovačková, Pilsen, für ihr Dissertationsprojekt über sudetendeutsche Literatur 
  • Lisa Peschel, Silverspring (MD), für die Übersetzung von vier deutschsprachigen Texten der Theaterszene des "Ghettos" Theresienstadt für eine englischsprachige Publikation: Arthur Engländer: Der Schatz - Walter Freud: Purimspiel - Hans Hofer: Satirische Lieder - Georg Kafka: Der Tod des Orpheus

 2008 an:

  • Elvira Auer, München, für Recherchen und Übersetzungen zu ihrem Foto-Buchprojekt Märchenhaftes Gestern. Schicksalhaftes Heute. Spurensuche im nordmährischen Schlesien 
  • Radek Malý, Olmütz/ Olomouc, für Forschungen zum lyrischen Werk des anarchistischen deutschsprachigen Dichters Hugo Sonnenschein, genannt Sonka (1889-1953) und Übertragungen von Gedichten ins Tschechische

  • Thomas Raff, München, für die kommentierte Publikation der Briefe des Simplicissimus-Zeichners Thomas Theodor Heine (1867-1948) an den in Leitmeritz/Litoměřice gebürtigen Maler und Schriftsteller Alfred Kubin (1877-1959).
  • Jiří Riezner, Březina bei Mährisch Trübau/Moravská Třebová, für sein Forschungsvorhaben über die Evangelischen in der Herrschaft Gotschdorf (Hošťálkovy) und die evangelische Kirchengemeinde Hillersdorf (Holčovice): Wechselhafte Geschichte einer Diaspora in Schlesien.

2007 an:

  • Sabina Becker, Freiburg, für den wissenschaftlichen Sammelband Ordnung – Raum – Ritual. Adalbert Stifters artifizieller Realismus.   
  • Kateřina Šidlofová-Záhorová, Reichenberg/Liberec, für die Publikation des Literaturalmanachs Jeschkenblumen mit einer Auswahl deutscher Belletristik des Jeschken- und Isergebirges in deutscher Sprache und tschechischer Übersetzung.
  • Filippo Nereo, Manchester, für seine Dissertation über die deutsche Minderheit der Wischauer Sprachinsel.

  • Meike Christina Wiehl, Karlsruhe, für ihre Dissertation über Adalbert Stifter als Pädagoge. Seine Bildungsgedanken und der Versuch ihrer Umsetzung in seiner Zeit als Schulrat (1850-1865)

2006 an:

  • Doris Liebermann, Berlin, für ihre Biographie über den Prager Psychiater und Publizisten Petr Příhoda.
  • Stefan Zwicker, Mainz, für seine Arbeit über Fußball und Nationalitätenkonflikte in den böhmischen Ländern und Oberschlesien.

  • Michaela Peroutková, Prag, für ihre Dissertation über Literarische und mündliche Erzählungen über die Vertreibung. Ein deutsch-tschechischer Vergleich.

  • Jutta Reisinger-Weber, Niedernhausen, für ihre Doktorarbeit über den "Schnitzer Monogrammist IP und seinen Umkreis".

2005 an:

  • Hana Myslivečková, Olmütz/Olomouc, für ihre Publikation über künstlerisch wertvolle Grabsteine der Renaissancezeit in Mähren.

  • Petra Trnková, Humpolec, für ihre Dissertation über die deutsche Fotoamateurbewegung in Böhmen und Mähren zu Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

  • Sonja Poll, z.Zt. Wien, und Helmut Stabe, Halle, für die Gestaltung und Herausgabe von Adalbert Stifters Erzählung "Der Waldsteig" als bibliophile Ausgabe.

  • Antonio Roselli, München, für seine Magisterarbeit über Adalbert Stifters Erzählung "Der Nachsommer".

2004 an:

  • Christian Minet, Dorfen, für seine Diplomarbeit über "Naturwerksteine im Innenbereich der Klosteranlage von Tepl"

  • Silvia Eckert-Wagner, Pöttmes, für ihr Buch über "Mendel und seine Erben".

  • Tazuko Takebayashi, Erlangen, für ihre Dissertation über "Deutsches, Tschechisches und Jüdisches in der deutschsprachigen Literatur aus Prag"

  • den Bürgerverein Oberplan für die Instandsetzung des Adalbert Stifter Parks am Gutwasserberg in Oberplan/Horní Planá

2003 an:

  • Stefanie Gerzer, München, für ihre Diplomarbeit über "Kaadener Grün, grüne Erde aus Westböhmen"
  • Martin Hanáček, Ivanovice na Hané, für seine Diplomarbeit über "Die   Wischauer Sprachinsel von der Besiedlung bis zur Vertreibung"
  • Eva Hrdinová, Olmütz/Olomouc, für ihre Dissertation über den mährischen Dichter, Übersetzer und Verleger Otto Franz Babler
  • Lukáš Novotný, Pilsen, für seine Magisterarbeit über "Kulturelles Leben der deutschen Minderheit in der Tschechischen Republik am Beispiel der Region Westböhmen"

2002 an:

  • Jens Wonneberg, Dresden, für seine Doktorarbeit über "Böhmische Autoren in Dresden"
  • Studentengruppe Antikomplex - Bewegung gegen Xenophobie, Prag, für ihre Ausstellung "Verschwundenes Sudetenland" über die böhmische Landschaft heute und gestern
  • Ilse von zur Mühlen, München, für die Sichtung und Ordnung der Sammlung Bratmann
  • Aleš Seifert, Brünn, für seine Dissertation über Reichsgaumuseen in Troppau, Reichenberg, Prachatitz und Znaim 1938-45

2001 an:

  • Michaela Koubová, Prachatitz/Prachatice, für ihre Diplomarbeit über die Geschichte der Höritzer Passionsspiele
  • Susanne Lang-Greve, Eislingen, für ihre Bearbeitung des Mühlberger-Nachlasses
  • David Pruša, Prag, für den Dokumentarfilm `Babi…ka je OmaA über eine 80jährige Sudetendeutsche aus Trinkseifen/Rudná
  • Jan Pařez, Prag, für seine Forschungen zu Veränderungen in der Kulturlandschaft Südböhmens

2000 an:

  • Albrecht Hausmann, Heidelberg, für seine Forschungen über "unbekannte mittelalterliche Handschriften im Archiv der Hauptstadt Prag" im Rahmen des Projekts "Repertorium der deutschsprachigen geistlichen Literatur des Mittelalters im östlichen Europa"
  • Petra Hörner, Leipzig, für ihr Projekt über die Behandlung deutsch-tschechischer Konflikte in der deutschsprachigen Literatur Böhmens und Mährens
  • Hana Kočandrlová, Falkenau/Sokolov, für ihre Arbeit "Das Bild des Barons Trenck und seiner Panduren in Ostbayern"
  • Jörg Krappmann, Hof, für seine wissenschaftliche Tätigkeit am Institut für Germanistik der Universität Olmütz

1999 an:

  • Katharina Eisch, Frauenau, für die Vorbereitung einer Studie über die verbliebenen Deutschen im Böhmerwald
  • Václav Maidl, Prag, für die Erstellung eines Sammelbandes deutschsprachiger Erzähler aus dem Böhmerwald
  • Harald Tesan, Erlangen, für eine Studie über die bildende Kunst in Prag 1907-1938 unter besonderer Berücksichtigung des Anteils deutscher Künstler und der Wechselwirkung mit den tschechischen Künstlern

1998 an:

  • Igor Fogaš, Brünn, für die Restaurierung von Bildern des deutschmährischen Malers Josef Roller
  • Milan Kníže, Budweis/České Budějovice, für Recherchen zu seiner Magisterarbeit "Die deutsche Fotografie in Böhmen zwischen den Weltkriegen"
  • Jan Kvapil, Böhmisch Brod/Český Brod, für seine Arbeit über Wallfahrtsorte in Nordwestböhmen und die deutsche Predigtliteratur

1997 an:

  • die Comenius-Stiftung, Prag, für die Renovierung der Renaissance-Orgel in der Dorfkirche Skythal/Skytaly in Westböhmen
  • Björn Steinz für seine Tätigkeit als Fotograf, besonders auf dem Gebiet der Dokumentarfotografie

1996 an:

  • Stefan Braun, Siegen, für seine Dissertation "Alltag bei Adalbert Stifter"
  • Jenny Schon, Berlin, für ihr Projekt über den Bildhauer Emil Schwandtner
  • Barbara Mikuda-Hüttel, Scharfbillig, für ihre Arbeit zur Ikonographie des hl. Joseph im 17. und 18. Jh. unter besonderer Berücksichtigung der böhmischen Länder
  • Joseph Berlinger, Regensburg, für sein Filmprojekt über Alfred Kubin

1995 an:

  • Alena Bláhová, Prag, für ihre Verdienste als literarische Übersetzerin
  • Stefan Pontz, Hutthurm, für seine Forschungen über Jacobus Gallus sowie seine Mitarbeit am Sudetendeutschen Musiklexikon
  • Libor Šturc, Znaim/Znojmo, für seine Diplomarbeit über Hugo Lederer
  • Markus Weber, Mannheim, für seine Dissertation über Paul Kornfeld

1994 an:

  • Thomas Englberger, Diessen, für die Erstellung eines Werkverzeichnisses des sudetendeutschen Komponisten Rudolf Leberl
  • Albin Sättler, München, zur Unterstützung seiner künstlerischen Arbeit
  • Jiří Bock, Reichenberg/Liberec, für seine Studie über die Besiedlung des Trautenauer Bezirks
  • Peter Lozoviuk, Prag, für seine Arbeit über Auswanderergruppen aus Böhmen und Mähren

1993 an:

  • Elisabeth Schwarm, Kiel, für ihre Dissertation über die Pirnaer Bildhauerschule und deren Beziehung zu Böhmen um 1600
  • Wolfgang Seierl, Salzburg, für seine künstlerischen Leistungen
  • Tomáš Staněk, Mährisch-Ostrau/Ostrava, für seine Forschungen über die Vertreibung der Deutschen
  • Martin Knechtel, Daun, für seine Arbeit über das Musikleben der Deutschen in Aussig 1918-1938

1992 an:

  • Franz Adam, München, für seine Magisterarbeit über Adalbert Stifter
  • Ivan Binar, Prag, für die Herausgabe des deutsch-tschechischen Almanachs

1991 an:

  • Erwin Tramer, für sein schriftstellerisches Werk
  • Paul Meßner, Weimar, für sein Libretto zur Oper "Wallenstein" des Brünner Komponisten Theodor Hlouschek
  • Gert Schäl, Regensburg, für seine künstlerische Mitarbeit bei verschiedenen Ausstellungen

1990 an:

  • Dora Müller, Brünn, für ihr Engagement zur Erhaltung des deutschen Kulturlebens in Brünn
  • Michael Berger, Berlin, für seine Forschungen über Josef Mühlberger
  • Kurt Krolop, Prag, für seine Forschungen über die Prager deutsche Literatur
  • Jiří Fajt, Prag, für seine Beschäftigung mit der Steinbildhauerei in Böhmen im Mittelalter