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Lesung
aus dem Roman von Prof. Dr. Heribert Rück
Do, 15. März 2007, 19 Uhr
Kulturforum
im Sudetendeutschen Haus
Hochstraße
8, München
Heribert Rück
schildert in literarisch anspruchsvoller Manier, doch auch sehr
gut lesbar, die Kindheit und Jugend von Robert Glasl in der Zeit
von 1935 bis 1945 in einem Kurort in Westböhmen (Marienbad). Man
erfährt, wie der junge Held mit seinen drei Freunden ein Floß baut,
wie seine Eltern in der Zeit der Tschechoslowakischen Republik sich
durch eine kleine Gärtnerei mühsam über Wasser halten und wie nach
dem Einmarsch der Deutschen nach anfänglicher Euphorie Zeichen von
Staatsterror immer erkennbarer werden. Mehr und mehr beherrscht
der Krieg das Denken und Erleben der Menschen. Robert macht als
träumerisch veranlagtes Kind erste Erfahrungen mit Mädchen und verehrt
abgöttisch eine Mitschülerin. Das Kriegsende bringt den Einmarsch
der Amerikaner, den Verlust des Elternhauses und die Deportierung
in ein als Lager eingerichtetes Hotel. Das Buch endet mit einer
dramatischen Flucht.
Nach einer Zeit als Lehrer
an einem Gymnasium in Gießen wandte sich Rück der Lehre und Forschung
am Romanischen Seminar der Justus-Liebig-Universität zu. Nach der
Habilitation erhielt er einen Ruf an die Universität Koblenz-Landau,
wo er als Romanist und Didaktiker des Französischen 20 Jahre lang
lehrte. Sein wissenschaftliches Werk umfasst zahlreiche Bücher und
Beiträge zu den Bereichen Romanistik und Sprachlehr- und lernforschung.
Im Ruhestand erfüllt er sich den lebenslang gehegten Wunsch, sich
literarisch zu betätigen. Sein zweiter Roman Mirka – Roman einer
Liebe erscheint dieses Frühjahr.
Heribert Rück: Wege und
Zeichen. Geest-Verlag 2005, 264 Seiten, 12.50 Euro. ISBN 3-937844-72-4.
Das Buch kann in jeder Buchhandlung oder im Bestellshop auf der
Website des Verlages bestellt werden. Es wird auch nach der Lesung
zum Verkauf angeboten.
Veranstalter:
Kulturreferent
für die böhmischen Länder
im Adalbert
Stifter Verein
Hochstraße
8
81669 München
Tel: 089 622
716 35
schwarz@asv-muen.de
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