Musen an die Front!

Schriftsteller und Künstler im Dienst der k.u.k. Kriegspropaganda 1914-1918

Inhalt

In der Ausstellung und der Begleitpublikation wird der bewußte oder unbewußte Anteil von Literatur und Kunst am Ersten Weltkrieg gezeigt. Dabei werden sowohl das Schwanken der Künstler und Intellekturellen zwischen Patriotismus und Pazifismus als auch ihr freiwilliges Engagement in Kriegssachen geschildert. In der Vielzahl der Namen sind ganz verschiedene Einstellungen zum Krieg zu erkennen, aber auch innerhalb einzelner Biographien sind unterschiedliche Phasen und Wandlungen zu beobachten. Einige der Schriftsteller und Künstler im Dienst der k.u.k. Kriegspropaganda stammten aus Böhmen und Mähren; ihnen ist in dieser Ausstellung besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Adalbert Stifter urteilte über den Krieg (Über die Schule, 1849): … das Traurigste der Dinge, die Schande für vernünftige Wesen, der Krieg …

Seine Schriftstellerkollegen vor und nach seiner Zeit äußerten ähnliche Gedanken und  verstanden ihre Tätigkeit als Dienst an der Humanität und der Gewaltlosigkeit. Nicht wenige von ihnen aber lieferten mit ihren Werken den Nährboden für Gewalt, Aggression und Krieg.

Art und Anzahl der Exponate

35 Tafeln

Größe der Tafeln

80 x 60 cm (nur Hochformate)

Beschriftung

Die Ausstellungtafeln sind deutsch beschriftet. Die Texte sind in auch in tschechischer, slowenischer, englischer, italienischer und ungarischer Version verfügbar.

Werbemittel

Pressetexte

Begleitpublikation in 2 Bänden, hrsg. von Jozo Džambo
Teil 1: Beiträge, Teil 2: Dokumentation, beide Bände zusammen: 10,00 €

Einführungsvortrag durch einen Mitarbeiter des ASV                 

Bisherige Ausstellungsorte

Nach der Vernissage der Ausstellung am 19.5.2003 in der Alfred Kubin Galerie im Sudetendeutschen Haus, München, war die Ausstellung zu sehen

2004 in Linz, Prag, Brünn, Austerlitz/Slavkov

2005 in Innsbruck, Kobarid/Karfreit/Caporetto (2005)

2006 in Ljubljana (2006)

2008 in Budapest, Fünfkirchen/Pécs und Székesfehérvár/Stuhlweißenburg (H).

Transportbedingungen

Die Ausstellungsplakate sind gerahmt. Es ist für ausreichend Material zur Polsterung zu sorgen, um Glasbruch zu vermeiden: Decken, Holzwolle, Pappe, Schnüre und Gummibänder zum Befestigen.

Versicherungswert

Pro Tafel 250,- €

Ausleihbedingungen

Die Ausleihe der Ausstellung erfolgt nach Rücksprache mit einem Vertreter des ASV und Unterzeichung einer Vereinbarung über den Verleih von Ausstellungen. In der Regel ist die Ausstellung in München abzuholen und nach Ende der Ausstellung nach München zurückzubringen.

Der Ausleiher verpflichtet sich, die Ausstellung vom Zeitpunkt der Übernahme bis zur Übergabe zu versichern. Der Versicherungswert beträgt 10.000 €.

Sondervereinbarungen gelten nach Absprache mit dem ASV und sind Bestandteil der Vereinbarung über den Verleih von Ausstellungen.

Leihgebühr

Für die Ausleihe der Ausstellung wird keine Gebühr erhoben. Die Kosten für Transport,  Versicherung, Plakate und Einladung, den Auf- und Abbau sowie gegebenenfalls für Reise und Unterkunft eines Mitarbeiters des Adalbert Stifter Vereins (Einführungsvortrag) trägt der Veranstalter.

Ansprechpartner

Dr. Jozo Džambo: dzambo[at]stifterverein.de

Sprachwahl:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Tschechisch

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Publikationen

Neben seinen Jahrbüchern veröffentlicht der Adalbert Stifter Verein Publikationen zu Autoren, Landschaften und ethnographischen Besonderheiten der böhmischen Länder.

Bibliothek

Die Bibliothek des Vereins umfasst etwa 10.000 Bände.

Förderungen

Stipendien des ASV

Projektförderung über den Kulturreferenten

Auszeichnungen

Praktika

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