[Translate to Englisch:] Plakate aus dem Ghetto Theresienstadt
Kunst und Kultur in Theresienstadt 1941-45
Inhalt
Die Ausstellung zeigt selbstgestaltete Veranstaltungsplakate von Häftlingen des als „Ghetto“ bezeichneten Theresienstädter Konzentrationslagers, mit denen sie zu ihren Opernaufführungen, Kabarettvorstellungen, klassischen und modernen Konzerten, Chorabenden und wissenschaftlichen Vorträgen einluden. Obwohl sie unter menschenunwürdigen Umständen dahinvegetierten und ihre Situation ausweglos war, fanden sie Zeit und Kraft für kulturelle Aktivitäten und setzten damit im Angesicht des Todes ein Zeichen gegen die Entmenschlichung. Dank der Vermittlung des Historikers Dr. Rudolf Wlaschek, Mönchengladbach, konnten in dieser Ausstellung erstmals deutschsprachige Plakate aus der sogenannten Hermann-Sammlung in Theresienstadt ausgestellt werden.
Art u. Anzahl der Exponate
35 ungerahmte Karton-Tafeln mit aufgeklebten Farb-Reproduktionen, incl. vier Textafeln
Größe der Tafeln
80 x 60 cm
Beschriftung
Schilder mit kurzen Erläuterungen zu den einzelnen Plakaten in deutscher Sprache
Werbemittel
Pressetexte
Empfehlenswert zu lesen: Wlaschek, Rudolf: Kunst und Kultur in Theresienstadt
Einführungsvortrag durch einen Mitarbeiter des ASV
Bisherige Ausstellungsorte
Nach der Vernissage am 27.2.2003 in der Alfred Kubin Galerie im Sudetendeutschen Haus, München, war die Ausstellung zu sehen:
2003 in Furth i. Wald
2004 in Herrsching/Ammersee.
Transport
Die Ausstellungsplakate sind in mehreren großformatigen Mappen aus Karton gelagert und werden liegend transportiert.
Ausnahmsweise können die Plakate auch gerahmt verliehen werden, soweit im ASV genügend Rahmen vorhanden sind. In diesem Fall ist für ausreichend Material zur Polsterung zu sorgen, um Glasbruch zu vermeiden: Decken, Holzwolle, Pappe, Schnüre und Gummibänder zum Befestigen.
Versicherungswert
Pro Tafel 100,- €
Ausleihbedingungen
Die Ausleihe der Ausstellung erfolgt nach Rücksprache mit einem Vertreter des ASV und Unterzeichung einer Vereinbarung über den Verleih von Ausstellungen. In der Regel ist die Ausstellung in München abzuholen und nach Ende der Ausstellung nach München zurückzubringen.
Der Ausleiher verpflichtet sich, die Ausstellung vom Zeitpunkt der Übernahme bis zur Übergabe zu versichern. Der Versicherungswert beträgt 3.500 €.
Leihgebühr
Für die Ausleihe der Ausstellung wird keine Gebühr erhoben. Die Kosten für Transport, Versicherung, Plakate und Einladung, den Auf- und Abbau sowie gegebenenfalls für Reise und Unterkunft eines Mitarbeiters des Adalbert Stifter Vereins (Einführungsvortrag) trägt der Veranstalter. Sondervereinbarungen gelten nach Absprache mit dem ASV und sind Bestandteil der Vereinbarung über den Verleih von Ausstellungen.
Ansprechpartner
Anna Knechtel, M.A: knechtel[at]stifterverein.de