Veranstaltungsdetails
In einem vielstimmigen Romanmosaik erzählt die tschechische Autorin Markéta Pilátová die faszinierende Geschichte des tschechischen Schuhfabrikanten Jan Antonín Baťa. Vor den Nationalsozialisten geflüchtet und von den Kommunisten verunglimpft, versuchte er in Brasilien seine unternehmerischen Ideale weiterzuleben. Mitten im Urwald gründete er neue Städte und erbaute Fabriken.
Markéta Pilátová begibt sich auf die Spuren Baťas und seiner Familie, die sich der neuen Umgebung anpasste und doch ihre mitteleuropäischen Wurzeln in sich trug. Sie erzählt vom Kampf gegen die widerspenstige tropische Natur, vom Pioniergeist, aber auch von der Sehnsucht nach dem alten Europa und der Suche nach historischer Gerechtigkeit. Der Roman erschien 2020 im Wieser Verlag in einer Übersetzung von Sophia Marzolff.
Moderation: Anna-Elena Knerich (BR), Lesung Sophia Marzolff.
Anmeldung unter: eveeno.com/hp8_pilatova
Eintritt frei
Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins, des Mittel Punkt Europa e.V., der Münchner Stadtbibliothek und des Tschechischen Zentrums München in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slavistik an der LMU. Gefördert durch das Tschechische Literaturzentrum.