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Stipendiaten seit 1990

2017

Jan Jindra (Zlín) für sein Fotoprojekt „Innere Landschaften“ über Orte, an denen Rainer Maria Rilke gewirkt hat. Erstellung einer Ausstellung und eines Fotobuches in Zusammenarbeit mit der Übersetzerin Alena Bláhová

Lena Scheidig (Leipzig) für ihre Dissertation Mythopologie einer „magischen“ Stadt. Prag und sein Narrativ – von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart

Marta Škubalová (Prag) für ihre Dissertation „Wer von Euch ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein“. Über das Motiv der Schuld in der „Vertreibungsliteratur“

Václav Smyčka (Prag) für seine Dissertation Odsun/Vertreibung in den deutschen und tschechischen Erinnerungskulturen

2016

Maren Hachmeister, München, für ihr Dissertationsprojekt Selbstorganisation im Sozialismus: Das Rote Kreuz in Polen und der Tschechoslowakei (1945–1989)

Alžběta Peštová, Olmütz/Olomouc, für ihr Dissertationsprojekt über die literarische mährische Moderne

Sara-Marie Plekat, Berlin, für ihr Zeitzeugenprojekt Meine Jugenderinnerungen an Haberschie von Herbert Grund

David Vondráček, Fahrenzhausen, für sein Dissertationsprojekt Jaroslav Ježek (1906–1942). Zwischen Avantgarde und Jazz

2015

Mirzali Akbarov, Taschkent, für die Übersetzung von Texten Adalbert Stifters (Aphorismen und Zitate) ins Usbekische

Claudia Behn, Jena, für ihre Dissertation über den Sammler Egerländer Lieder Albert Brosch

Jan Hon, München, für seine Dissertation Übersetzung und Poetik. Der deutsche Prosaroman im Spiegel tschechischer Übersetzungen der Frühen Neuzeit

Markus Stadtrecher, Augsburg, für seine Dissertation über die katholische Kirche und die Vertriebenenintegration am Beispiel des Bistums Augsburg

2014

Katharina Aubele, München, für ihre Dissertation Vorstellungswelten und politisches Engagement vertriebener Frauen in den Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland

Boris Blahak, Prag, für seine Dissertation Regionalismen in Franz Kafkas Deutsch

Radka Nováková, Písek, für ihre Diplomarbeit über die Entwicklung der Übersetzungsmethoden am Beispiel von Übersetzungen der Novelle Der Hochwald von Adalbert Stifter

Veronika Schmeer, Nürnberg, für ihre Dissertation Inszenierung des Unheimlichen. Prag als Topos in Bild und Text. Buchillustrationen der Prager Moderne von 1914–25

2013

Petr Bergmann, Braunau i. Ostböhmen/Broumov, für seine Publikation über das Braunauer Land in historischen Abbildungen (zwischen 1740 und 1945)

Julia Hadwiger, Prag, für ihr Dissertationsprojekt Wie schnell es in einer Seele Abend werden konnte ... über Leben und Werk des Prager Dichters Victor Hadwiger

Ulrike Robeck, Kaarst, für ihr Buchprojekt mit Untersuchungen zu Egon Erwin Kischs Marktplatz der Sensationen

2012

Bärbel Haage, Naundorf b. Ortrand, für ihr Kurzfilmprojekt Sandmann im Bienenhaus

Katrin Rast, Weiden, für ihre Dissertation Im Dienste dreier Kaiser über Johann Heinrich Notthaft, Reichsgraf von Wernberg (1604–1665)

Salko Šarić, Mostar, für die bosnische Edition von Erzählungen des deutschböhmischen Schriftstellers Robert Michel

Hedvig Ujvári, Budapest, für ihre Publikation Schriftsteller und Verleger. Die Beziehungen zwischen Adalbert Stifter und Gustav Heckenast aus ihren Briefen

2011

Hans Michael Földeak, Berlin, für sein architektur- und kulturhistorisches Projekt Grenzorte in Maria Schein/Bohosudov

Sally Gomaa, Kairo, für ihre Dissertation Die Naturdarstellung im literarischen und malerischen Werk Adalbert Stifters

Blanka Konvalinková, Reichenberg/Liberec, für die Publikation Iserblumen/Jizerské květy, einer Anthologie deutschsprachiger Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Umgebung von Gablonz und Semil, durch die Wissenschaftliche Bezirksbibliothek Jitka Nešporová, Prag, für ihr Dissertation Ludvík Kundera als Übersetzer

2010

Manfred Knedlik, Neumarkt, für sein Dissertationsprojekt über den Kantor, Privatlehrer und Buchhändler Clemens Stephani (1530–1592)

Ines Koeltzsch, Berlin, für den Sammelband Übersetzer zwischen den Kulturen über den den Prager Publizisten Pavel/Paul Eisner (1889–1958)

Rolf Paschel, Kassel, für sein Sachbuch Erben der Vertreibung über die Erfahrungen der Enkelgeneration von Sudetendeutschen und von Tschechen mit der gemeinsamen Vergangenheit

Stefan Johann Schatz, München, für seine Zulassungsarbeit Schulwesen im Volkstumskampf. Förderung, Stärkung und Ausbau des deutschen Volksschulwesens im Oberlandratsbezirk Iglau 1939–1941

2009

Susanne Greiter, Eitensheim, für ihre Dissertatioin Was bleibt? Flucht und Vertreibung im Gedächtnis sudetendeutscher Familien

Petr Karliček, Aussig/Ústí nad Labem, für sein Dissertationsprojekt Politische Karikatur auf dem Gebiet der Tschechoslowakei

Kateřina Kovačková, Pilsen, für ihr Dissertationsprojekt über sudetendeutsche Literatur

Lisa Peschel, Silverspring (MD), für die Übersetzung deutschsprachiger Theatertexte aus Theresienstadt ins Englische: Arthur Engländer: Der Schatz; Walter Freud: Purimspiel; Hans Hofer: Satirische Lieder; Georg Kafka: Der Tod des Orpheus

2008

Elvira Auer, München, für Recherchen und Übersetzungen zu ihrem Foto-Buchprojekt Märchenhaftes Gestern. Schicksalhaftes Heute. Spurensuche im nordmährischen Schlesien

Radek Malý, Olmütz/Olomouc, für Forschungen zum lyrischen Werk des anarchistischen deutschsprachigen Dichters Hugo Sonnenschein, genannt Sonka (1889–1953) und Übertragungen seiner Gedichte ins Tschechische

Thomas Raff, München, für die kommentierte Publikation der Briefe des Simplicissimus-Zeichners Thomas Theodor Heine (1867–1948) an den in Leitmeritz/Litoměřice geborenen Maler und Schriftsteller Alfred Kubin (1877–1959)

Jiří Riezner, Březina bei Mährisch Trübau/Moravská Třebová, für sein Forschungsvorhaben über die Evangelischen in der Herrschaft Gotschdorf/Hošťálkovy und die evangelische Kirchengemeinde Hillersdorf/Holčovice: Wechselhafte Geschichte einer Diaspora in Schlesien

2007

Sabina Becker, Freiburg, für den wissenschaftlichen Sammelband Ordnung – Raum – Ritual. Adalbert Stifters artifizieller Realismus

Kateřina Šidlofová-Záhorová, Reichenberg/Liberec, für die Publikation des Literaturalmanachs Jeschkenblumen mit einer Auswahl deutscher Belletristik des Jeschken- und Isergebirges in deutscher Sprache und tschechischer Übersetzung

Filippo Nereo, Manchester, für seine Dissertation über die deutsche Minderheit der Wischauer Sprachinsel

Meike Christina Wiehl, Karlsruhe, für ihre Dissertation über Adalbert Stifter als Pädagoge. Seine Bildungsgedanken und der Versuch ihrer Umsetzung in seiner Zeit als Schulrat (1850-1865)

2006

Doris Liebermann, Berlin, für ihre Biographie über den Prager Psychiater und Publizisten Petr Příhoda

Michaela Peroutková, Prag, für ihre Dissertation Literarische und mündliche Erzählungen über die Vertreibung. Ein deutsch-tschechischer Vergleich

Jutta Reisinger-Weber, Niedernhausen, für ihre Doktorarbeit über den Schnitzer Monogrammist IP und seinen Umkreis

Stefan Zwicker, Mainz, für seine Arbeit über Fußball und Nationalitätenkonflikte in den böhmischen Ländern und Oberschlesien

2005

Hana Myslivečková, Olmütz/Olomouc, für ihre Publikation über künstlerisch wertvolle Grabsteine der Renaissancezeit in Mähren

Sonja Poll, z.Zt. Wien, und Helmut Stabe, Halle, für die Gestaltung und Edition von Adalbert Stifters Erzählung Der Waldsteig als bibliophile Ausgabe

Antonio Roselli, München, für seine Magisterarbeit über Adalbert Stifters Roman Der Nachsommer

Petra Trnková, Humpolec, für ihre Dissertation über die deutsche Fotoamateurbewegung in Böhmen und Mähren zu Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts

2004

Bürgerverein Oberplan für die Instandsetzung des Adalbert-Stifter-Parks am Gutwasserberg in Oberplan/Horní

Planá Silvia Eckert-Wagner, Pöttmes, für ihr Buch Mendel und seine Erben

Christian Minet, Dorfen, für seine Diplomarbeit Naturwerksteine im Innenbereich der Klosteranlage von Tepl

Tazuko Takebayashi, Erlangen, für ihre Dissertation Deutsches, Tschechisches und Jüdisches in der deutschsprachigen Literatur aus Prag

2003

Stefanie Gerzer, München, für ihre Diplomarbeit Kaadener Grün, grüne Erde aus Westböhmen

Martin Hanáček, Ivanovice na Hané, für seine Diplomarbeit Die Wischauer Sprachinsel von der Besiedlung bis zur Vertreibung

Eva Hrdinová, Olmütz/Olomouc, für ihre Dissertation über den mährischen Dichter, Übersetzer und Verleger Otto Franz Babler

Lukáš Novotný, Pilsen, für seine Magisterarbeit Kulturelles Leben der deutschen Minderheit in der Tschechischen Republik am Beispiel der Region Westböhmen

2002

Studentengruppe Antikomplex – Bewegung gegen Xenophobie, Prag, für ihre Ausstellung Verschwundenes Sudetenland über die böhmische Landschaft heute und gestern

Ilse von zur Mühlen, München, für die Sichtung und Ordnung der Sammlung Bratmann

Aleš Seifert, Brünn, für seine Dissertation über Reichsgaumuseen in Troppau/Opava, Reichenberg/Liberec, Prachatitz/Prachatice und Znaim/Znojmo 1938–45

Jens Wonneberg, Dresden, für seine Dissertation Böhmische Autoren in Dresden

2001

Michaela Koubová, Prachatitz/Prachatice, für ihre Diplomarbeit über die Geschichte der Höritzer Passionsspiele

Susanne Lang-Greve, Eislingen, für ihre Bearbeitung des Mühlberger-Nachlasses

Jan Pařez, Prag, für seine Forschungen zu Veränderungen in der Kulturlandschaft Südböhmens

David Pruša, Prag, für den Dokumentarfilm Babička je Oma über eine 80-jährige Sudetendeutsche aus Trinkseifen/Rudná

2000

Albrecht Hausmann, Heidelberg, für seine Forschungen über unbekannte mittelalterliche Handschriften im Archiv der Hauptstadt Prag im Rahmen des Projekts Repertorium der deutschsprachigen geistlichen Literatur des Mittelalters im östlichen Europa

Petra Hörner, Leipzig, für ihr Projekt über die Behandlung deutsch-tschechischer Konflikte in der deutschsprachigen Literatur Böhmens und Mährens

Hana Kočandrlová, Falkenau/Sokolov, für ihre Arbeit Das Bild des Barons Trenck und seiner Panduren in Ostbayern

Jörg Krappmann, Hof, für seine wissenschaftliche Tätigkeit am Institut für Germanistik der Universität Olmütz

1999

Katharina Eisch, Frauenau, für die Vorbereitung einer Studie über die verbliebenen Deutschen im Böhmerwald

Václav Maidl, Prag, für die Erstellung eines Sammelbandes deutschsprachiger Erzähler aus dem Böhmerwald

Harald Tesan, Erlangen, für eine Studie über die bildende Kunst in Prag 1907–1938 unter besonderer Berücksichtigung des Anteils deutscher Künstler und der Wechselwirkung mit tschechischen Künstlern

1998

Igor Fogaš, Brünn, für die Restaurierung von Bildern des deutschmährischen Malers Josef Roller

Milan Kníže, Budweis/České Budějovice, für Recherchen zu seiner Magisterarbeit Die deutsche Fotografie in Böhmen zwischen den Weltkriegen

Jan Kvapil, Böhmisch Brod/Český Brod, für seine Arbeit über Wallfahrtsorte in Nordwestböhmen und die deutsche Predigtliteratur

1997

Comenius-Stiftung, Prag, für die Renovierung der Renaissance-Orgel in der Dorfkirche Skythal/Skytaly in Westböhmen

Björn Steinz für seine Tätigkeit als Fotograf, besonders auf dem Gebiet der Dokumentarfotografie

1996

Joseph Berlinger, Regensburg, für sein Filmprojekt über Alfred Kubin

Stefan Braun, Siegen, für seine Dissertation Alltag bei Adalbert Stifter Barbara

Mikuda-Hüttel, Scharfbillig, für ihre Arbeit Ikonographie des Hl. Joseph im 17. und 18. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der böhmischen Länder

Jenny Schon, Berlin, für ihr Projekt über den Bildhauer Emil Schwandtner

1995

Alena Bláhová, Prag, für ihre Verdienste als literarische Übersetzerin

Stefan Pontz, Hutthurm, für seine Forschungen über Jacobus Gallus sowie seine Mitarbeit am Sudetendeutschen Musiklexikon

Libor Šturc, Znaim/Znojmo, für seine Diplomarbeit über Hugo Lederer Markus Weber, Mannheim, für seine Dissertation über Paul Kornfeld

1994

Jiří Bock, Reichenberg/Liberec, für seine Studie über die Besiedlung des Trautenauer Bezirks

Thomas Englberger, Diessen, für die Erstellung eines Werkverzeichnisses des sudetendeutschen Komponisten Rudolf Leberl

Peter Lozoviuk, Prag, für seine Arbeit über Auswanderergruppen aus Böhmen und Mähren Albin Sättler, München, zur Unterstützung seiner künstlerischen Arbeit

1993

Martin Knechtel, Daun, für seine Arbeit über das Musikleben der Deutschen in Aussig 1918–1938

Elisabeth Schwarm, Kiel, für ihre Dissertation über die Pirnaer Bildhauerschule und deren Beziehung zu Böhmen um 1600

Wolfgang Seierl, Salzburg, für seine künstlerischen Leistungen

Tomáš Staněk, Mährisch-Ostrau/Ostrava, für seine Forschungen über die Vertreibung der Deutschen

1992

Franz Adam, München, für seine Magisterarbeit über Adalbert Stifter

Ivan Binar, Prag, für die Herausgabe des Deutsch-tschechischen Almanachs

1991

Paul Meßner, Weimar, für sein Libretto zur Oper Wallenstein des Brünner Komponisten Theodor Hlouschek

Gert Schäl, Regensburg, für seine künstlerische Mitarbeit bei verschiedenen Ausstellungen

Erwin Tramer für sein schriftstellerisches Werk

1990

Michael Berger, Berlin, für seine Forschungen zu Josef Mühlberger

Jiří Fajt, Prag, für seine Beschäftigung mit der Steinbildhauerei in Böhmen im Mittelalter

Kurt Krolop, Prag, für seine Forschungen zur Prager deutschen Literatur

Dora Müller, Brünn, für ihr Engagement zur Erhaltung des deutschen Kulturlebens in Brünn

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