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Der Standpunkt der Kunst
eines Volkes ist immer
der Standpunkt
seiner Menschlichkeit.

Adalbert Stifter

Veranstaltungen

Diese Veranstaltung und Ausstellungspräsentation wird auf Januar 2022 verschoben!

Dienstag, 2. Februar 2021

18 Uhr

Verblichen, aber nicht verschwunden

Ausstellung über eine Spurensuche im Böhmerwald

Centrum Bavaria Bohemia, Freyung 1, Schönsee

Während einer Exkursion von Studierenden der Universitäten Regensburg, Prag, Passau und Aussig/Ústí nad Labem auf den Spuren der deutschen Bevölkerung im Böhmerwald entstanden die Aufnahmen für diese deutsch-tschechische Ausstellung. Jeder Teilnehmer verfasste zu einer seiner Fotografien einen persönlichen Text. Die Bilder zeigen Friedhöfe, Kirchen, verschwundene Orte oder neu gegründete Museen.

Die digitale Ausgabe der Ausstellung ist auf der Website www.stifterverein.de auch zu sehen.

Eintritt frei.

Nach Wiedereröffnung des Museums geöffnet bis 31. März 2021. Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie auf der Website www.bbkult.net

Eine Ausstellung des Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Rahmen des Forschungsverbundes Grenze/n in nationalen und transnationalen Erinnerungskulturen

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Donnerstag, 11. Februar 2021

19.00 Uhr

Modernismus versus Heimatkunst

Wissenschaftlicher Vortrag von Anna Habánová und Ivo Habán über deutschsprachige bildende Künstler aus Böhmen, Mähren und Schlesien

Online-Vortrag

Die Generation deutschsprachiger Maler der 1920er und 1930er Jahre hat sich durch ihre Werke und Ausstellungstätigkeit unauslöschlich in die bildende Kunst und Kultur der Tschechoslowakei eingeschrieben. Werke von Malern wie Paul Gebauer sind eng mit ihrer Umwelt verbunden, sei es Schlesien, Reichenberg/Liberec oder Teplitz/Teplice. Am Beispiel dieser regionalen Zentren lassen sich Besonderheiten der Kunstszene in der Tschechoslowakei zwischen den Kriegen aufzeigen.


Die Kunsthistoriker Anna Habánová und Ivo Habán gewannen mit ihrer Monografie über Paul Gebauer
den Otokar-Fischer-Preis für die beste deutschsprachige bohemistische Arbeit der Jahre 2018/19.


Eintritt frei. Der Vortrag findet online über Zoom statt.

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Mittwoch, 24. Februar 2021

19.00 Uhr

Von Karl May zu Franz Kafka

Vortrag von Tomáš Kraus in der Reihe „Mein Weg zu unseren Deutschen“

Online-Vortrag

Die Vortragsreihe, zu der bereits 2019 ein Band erschienen ist, wird fortgesetzt mit weiteren Beiträgen tschechischer Intellektueller über ihre persönlichen Beziehungen zu den Sudetendeutschen.

Tomáš Kraus ist Sekretär des Verbands jüdischer Gemeinden in der Tschechischen Republik. Seine familiären Wurzeln liegen in Teplitz/Teplice, seine Eltern überlebten das Vernichtungslager Auschwitz. Seit vielen Jahren engagiert er sich für die deutsch-tschechische Verständigung.

Der Vortrag wird als YouTube-Premiere angeboten. Ein entsprechender Link wird rechtzeitig auf dieser Seite veröffentlicht.

Eine Anbgebot des Kulturreferats für die böhmischen Länder in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum München

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Aktuelles

Online-Angebote

Literatur im Café

Max Brod und Josef Mühlberger: Zwei Schriftsteller, zwei Journalisten

Ab 17. Dezember auf Youtube

Mit der Veranstaltungsreihe Literatur im Café erinnert der Adalbert Stifter Verein an deutsche Schriftsteller aus Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien.

Der Anfang wurde im April 2019 mit Max Brod (1884–1968) und Josef Mühlberger (1903–1985) in den stimmungsvollen Räumlichkeiten der traditionsreichen Konditorei Erbshäuser in München gemacht. Beide Autoren haben sich nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Journalisten mit den Fragen ihrer Zeit auseinandergesetzt – Brod beim Prager Tagblatt, Mühlberger als Mitarbeiter der Kulturzeitschrift Witiko. Lebenslang waren sie Vermittler zwischen den Sprachnationen Prags und der böhmischen Länder, weshalb sie sich auch nach dem Verlust ihrer Heimat – Brod durch Exil, Mühlberger durch Aussiedlung – freundschaftlich verbunden blieben.

Die Veranstaltung wurde nun für den Youtube-Kanal des Adalbert Stifter Vereins aufgenommen.

Zusammenstellung der Texte und Lesung: Anna Knechtel

Lesung der Originaltexte: Robert Spitz und Thomas Birnstiel

Musikalische Umrahmung: Tomáš Spurný (Klavier) und Carina Kaltenbach-Schonhardt (Violine)

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Luisenquelle in Franzensbad/Františkovy Lázně - Foto Mathias Marx

Buchvorstellung Böhmisches Bäderdreieck

Der literarischer Reiseführer Böhmisches Bäderdreieck wird von der Autorin Roswitha Schieb und durch die Pianistin Eva Hermann, den Geiger Markus Koppe sowie den Schauspieler Thomas Birnstiel vorgestellt.

Mittwoch, 23. September 2020, 18 Uhr, YouTube-Premiere

Vortrag und Kommentar online auf YouTube mit Live-Chat

Der "Literarische Reiseführer Böhmisches Bäderdreieck" von Roswitha Schieb lädt zu einer Entdeckungsreise durch die westböhmischen Kurorte Karlsbad/Karlovy Vary, Marienbad/Mariánské Lázně und Franzensbad/Františkovy Lázně ein. Zahlreiche Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie Komponisten aus aller Welt hielten sich hier auf. Ihre Werke lassen die Welt der Bäder, die ihre Hochzeit im 19. und frühen 20. Jahrhundert erlebten, wiederauferstehen. Im Film werden sie zu Gehör gebracht durch die Pianistin Eva Hermann und den Geiger Markus Koppe, die u. a. im Kurorchester Bad Abbach spielen, und den Schauspieler Thomas Birnstiel, bekannt durch seine Rollen im Theater Regensburg und Fernsehkrimis wie "Die Rosenheim-Cops". Gedreht wurde in der Weinschenkvilla in Regensburg. Zuvor hält Roswitha Schieb nach Begrüßungen durch Tanja Krombach vom Deutschen Kulturforum östliches Europa und Zuzana Jürgens vom Adalbert Stifter Verein einen bebilderten Einführungsvortrag zum Thema ihres Buches.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis zur Online-Teilnahme: Die Beteiligung des Publikums ist per Live-Chat möglich. Dazu benötigen Sie einen Google- oder YouTube-Account. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich mit der Speicherung und Verbreitung des Live-Chats einverstanden.

 

Der Film kann auch nach der Premiere jederzeit abgerufen werden.

 

In Kooperation mit dem Adalbert Stifter Verein, München, und dem Sudetendeutschen Musikinstitut - Bezirk Oberpfalz, Regensburg

Böhmerwaldseminar 2020 digital

Das Böhmerwaldseminar vom 19.-20.9.2020 musst bedingt durch die Corona-Pandemie abgesagt werden. Einige der vorgesehenen Vorträge zum Schwerpunktthema 75 Jahre Kriegsende und Vertreibung finden Sie nun auf unserem You-Tube-Kanal.

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Podiumsdiskussion Sehnsucht nach der k.uk.-Zeit online

Die spannende Podiumsdiskussion mit Martin Haidinger (Wien), Jana Osterkamp (München), Steffen Höhne (Weimar), Bernard Gaida (Guttentag/Polen), moderiert am 21. Juli 2020 durch Maren Röger (Augsburg) finden Sie nun auf unserem YouTube-Kanal.

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Texte zum Kriegsende online zugänglich

75 Jahre nach Ende Zweiten Weltkriegs stellen wir Zeitzeugenberichte zu den Ereignissen in den böhmischen Ländern online.

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Verblichen, aber nicht verschwunden

Foto- und Textausstellung des Kulturreferenten für die böhmischen Länder nach einer Exkursion auf den Spuren der deutschsprachigen Bevölkerung im Böhmerwald.

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Publikationen

Neue Ausgabe Sudetenland

3-4|2020

Im aktuellen Sudetenland-Heft erinnern sich Weggefährten und Freunde an die deutsch-tschechische Schriftstellerin Libuše Moníková; Alfrun Kliems diskutiert die Zuordnung ihres Werks zur „Migrantenliteratur“. Vor 400 Jahren kam es am Weißen Berg zur ersten großen Schlacht im Dreißigjährigen Krieg; in der Folge wurde Böhmen zentralistisch von Wien aus regiert. Steffen Höhne untersucht Spuren der Schlacht in der tschechischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Böhmische Spuren finden sich in München auch an unvermuteter Stelle, in der Bayerischen Staatsbibliothek ebenso wie in der Neuhausener Winthirkirche. Den München-Roman „Eva“ der Prager Schriftstellerin Hermine Hanel hat Jozo Džambo wiedergelesen.

 

Editorial

Ursula Haas: Literarische Fenster

 

Feuilleton

Adalbert J. Gail: Vorfrühling in Prag

 

Porträt: Libuše Moníková

Alfrun Kliems: „Migrationsliteratur“?

Josef Moník: Die Künstler

Magdalena Hennerová: Vier Menschen

Helga G. Braunbeck: „Ich mag Bilder“

Eda Kriseová: Letzte Briefe

 

Thema: Die Schlacht am Weißen Berg

Alexandra Dunkel: Was vom Mittag übrig blieb

Bernd Rill: Absolutismus versus Ständestaat

Steffen Höhne: Kein Leben in Wahrheit

 

Im Gespräch

Renata SakoHoess: Mittlerin zwischen vielen Völkern. Gespräch mit Hélène Leclerc

 

Böhmische Spuren in München

Jozo Džambo: München/Mnichov – (k)ein böhmisches Dorf

Emil Pirchan: Musisches München

Jaroslav Dresler: Unser Kleinstädtchen

Kurt Heißig: Der selige Winthir von Neuhausen

 

Geschichte im Spiegel

Eva Vybíralová: Durch Fürsprache von Erzbischof Josef Beran

 

Orte der Vermittlung

Petr Brod: Zentrum meiner intellektuellen Welt. Die Bayerische Staatsbibliothek in München

 

Prosa

Dora Kaprálová: Apokalypse

 

Wiedergelesen

Jozo Džambo: Eine Pragerin in München. Hermine Hanels Roman „Eva“

 

Forum der Übersetzer

Isabel Fargo Cole: Kristallisationsprozesse. Aspekte der englischen Übertragung von „Bergkristall“

 

Kunst und Kontext

Hansjürgen Gartner: Die Heimat der Linie ist die Fläche. Roland Dörfler

 

Wirtshäuser Europas

Wolfgang Sréter: Auf nach Mexiko!

 

Lyrik

Emil Juliš: Zone (Er schaut mit dem einzigen saturnischen Auge; Ziegel reiben sie an Ziegel)

 

Würdigungen

Franz Adam: Maestro für alle. Zum 100. Geburts- und 25. Todestag von Václav Neumann

Eduard Schreiber (Radonitzer): Umřel nám pan Menzel

Franziska Mayer: Tschechisch-deutsche Auszeichnung. Die Preisträger des Otokar-Fischer-Preises stehen fest

 

Rückblick

Peter Becher: Kulturgeschichtliche Ereignisse

 

Rezensionen

 

Jahresverzeichnis: 62. Jahrgang 2020


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