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Ausleihbare Ausstellungen

Bedeutende Tschechen

Zwischen Sprache, Nation und Staat 1800–1945

Fünfzehn prominente tschechische Persönlichkeiten und ihr Bezug zur deutschen Kultur und Sprache sowie zur Habsburgermonarchie stehen im Mittelpunkt der zweisprachig deutsch-tschechisch gestalteten Ausstellung, bestehend aus Roll-ups zu: Tomáš Baťa, Karel Čapek, Ema Destinová, Antonín Dvořák, Jaroslav Hašek, Leoš Janáček, Josef Jungmann, František Křižík, Josef Lada, Karel Hynek Mácha, Tomáš Garrigue Masaryk, Alfons Mucha, Božena Němcová, František Palacký, Bedřich Smetana. Weitere Persönlichkeiten werden in Kurzbeschreibungen vorgestellt.

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Porträts aus Böhmen und Mähren

54 Porträts der Münchner Fotografin Petra Flath

Die Münchner Fotografin Petra Flath hat für diese Ausstellung auf Schwarz-Weiß-Aufnahmen 54 Personen festgehalten, die aus Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien stammen. Einige von ihnen tragen bekannte Namen, viele haben sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit im deutsch-tschechischen Bereich für die Verständigung engagiert, andere haben dies im privaten Bereich getan.

Ob Künstler, Wirtschaftsmanager, Schriftsteller, Wissenschaftler, Politiker, Volkskundler, Priester oder Journalisten: Wer sind diese sudetendeutschen, tschechischen und jüdischen Frauen und Männer aus Böhmen, Mähren und Schlesien, die nach Jahrzehnten der politischen Abschottung und persönlichen Trennung eine Annäherung wagten, sich auf schwierige Diskussionen einließen, verschüttetes Wissen wieder zugänglich machten, Freundschaften knüpften und zu einer neuen Atmosphäre der Entspannung und des Vertrauens beitrugen?

Jede Aufnahme ist mit einer Kurzbiographie, einem prägnanten Zitat und dem Schriftzug des Porträtierten versehen.

Zu sehen sind Porträts folgender Personen:

Jaromír Boháč, Johann Böhm, Oskar Böse, Hellmut Bornemann, Toman Brod, František Černý, Barbara Coudenhove-Kalergi , Bohumil Doležal, Helena Faberová, Hugo Fritsch, Jiří Gruša, Widmar Hader, Peter Härtling, Gudrun Heißig, Johanna von Herzogenberg, Milan Horáček , Hellmut Karasek, Ferdinand Graf Kinský, Tomáš Kosta, Jan Křen, Kurt Krolop, Franz Peter Künzel, Peter Kurzeck, Markus Lüpertz, Max Mannheimer, Franz Olbert, Anton Otte, Marianne Passetti, Walter Piverka, Vilém Prečan, Petr Příhoda, František Radkovský, Lida Rakušanová, Peter Rath, Günther Reichert, Rosina Reim, Erwin Scholz, Eduard Schreiber, Lore Schretzenmayer, Harro Senft, Olga Sipp, Josef Škrábek, Ivan Steiger, Oldřich Stránský, Horst Teltschik, Ilse Tielsch, Petr Uhl, Bedřich Utitz, Věra Vohlídalová, Alena Wagnerová, Angelus Waldstein, Fritz Wittmann, Barbara von Wulffen, Zdeněk Zvolský

Ansprechpartner

Anna Knechtel M.A., knechtel@stifterverein.de, Telefon +49 89/62 27 16-30

Technische Angaben

54 Porträt-Vergrößerungen, Plattenformat 75 x 115 cm; Kaschierung auf Aludibond 4 mm, mit UV Schutzfolie

Einzelverpackung für 2 Vergrößerungen 90 x 120 cm, Gesamtlänge der aneinandergestellten Verpackungen 4,50 m

Bildaufhängung auf der Rückseite: Ösenblech 10 x 10 cm (2 Stück pro Bild) sowie 2 Bildhaken mit Arretierungsschraube pro Bild

Perlonseil mit gepressten Ösen zum Einhängen in die Gleithaken: 2 Stück pro Bild

Beachten Sie bitte: Ausstellungsplatten nur mit Baumwollhandschuhe anfassen!

Beschriftung

Zweisprachig deutsch und tschechisch.

Werbematerial

Ausstellungsplakate A 1 und Info-Poster 42 x 118 cm auf Anfrage vorhanden. Zweisprachiger Katalog mit allen Porträts und Kurzbiografien, 118 Seiten, 10,00 €.

Ausleihbedingungen und Kosten

Die Entleihung der Ausstellung ist gebührenfrei. Der Entleiher trägt alle anfallenden Spesen (Transport von und nach München, Aufbau, Einladung, Eröffnung, Versicherung, Abbau, Verpackung). Der Entleiher übernimmt die Reise- und Aufenthaltskosten eines Mitarbeiters des Adalbert Stifter Vereins zum Aufbau. Der Entleiher verpflichtet sich, die Ausstellung als Ausstellung des Adalbert Stifter Vereins kenntlich zu machen. Der Entleiher kann unentgeltlich Plakate erwerben und die alten Daten durch aktuelle Aufdrucke überkleben. Für jede Entleihung wird eine vertragliche Vereinbarung abgeschlossen.

Transportbedingungen

Die Kartons mit den Ausstellungstafeln sind aufrecht zu transportieren. Für den Transport ist ein großer PKW Kombi oder ein Lieferwagen erforderlich.

Haftung und Versicherung

Der Versicherungswert pro Tafel beträgt 260,00 €.  Der Gesamtwert der Ausstellung beträgt 14.000 €. Der Abschluß einer Versicherung wird empfohlen.

Bisherige Ausstellungsorte

München, Vernissage (2011)

Düsseldorf (2012)

Bautzen (2012)

Regensburg (2013)

Reinersdorf/Rýnovice (2015)

Reichenberg/Liberec (2015)

Prag (2015)

Brünn/Brno (2016)

Komotau/Chomutov (2016/2017)

Schönsee (2019)

Speinshart (2019)

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In Böhmen und Mähren geboren – bei uns (un)bekannt?

Zwölf ausgewählte Lebensbilder

Die zweisprachige (deutsch-tschechische) Wanderausstellung über berühmte Persönlichkeiten aus dem deutschsprachigen Kultur- und Sprachkreis der böhmischen Länder gibt es seit 2009. Auf 14 Roll-Ups werden sie und ihre Wurzeln näher vorgestellt: Marie von Ebner-Eschenbach, Sigmund Freud, Franz Kafka, Karl Kraus, Gustav Mahler, Johann Gregor Mendel, Ferdinand Porsche, Otfried Preußler, Rainer Maria Rilke, Oskar Schindler, Adalbert Stifter und Bertha von Suttner.

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Musen an die Front!

Schriftsteller und Künstler im Dienst der k.u.k. Kriegspropaganda 1914–1918

„Inter arma silent musae“. Der klassische Ausspruch vom Schweigen der Musen im Krieg beruht auf der Wunschvorstellung, die Künste als von Blut und Gewalt unberührte Produkte des menschlichen Geistes zu sehen. In Wirklichkeit wurden keine Schlachten geschlagen, ohne dass Schriftsteller und Künstler ihren Beitrag leisteten.

Der Erste Weltkrieg überstieg mit seinen Dimensionen und Folgen alle bis dahin geführten Kriege und wurde schon von Zeitgenossen als der „Große Krieg“ bezeichnet. Die Zahl der beteiligten Staaten und der an verschiedenen Fronten kämpfenden Soldaten, die nach Millionen zählenden Opfer sowie das Ausmaß der Zerstörungen berechtigen zu dieser Bezeichnung. Hinzu kam der Einsatz von Militärtechnik, wie ihn frühere Kriege nicht kannten: Gas, Aeroplane, gepanzerte Kampffahrzeuge, schwere Artillerie, aber auch Kriegspropaganda als eine Möglichkeit, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und somit den Krieg „mit anderen Mitteln“ zu führen.

Zu Propagandazwecken wurde in der österreichisch-ungarischen Armee als Sondereinrichtung des Armeeoberkommandos ein „Kriegspressequartier“ (KPQ) gegründet, das die Aufgabe hatte, der Presse Berichte über das Kriegsgeschehen in Wort und Bild zu liefern. Besonders zahlreich waren im KPQ Journalisten und Künstler vertreten, darunter bekannte Schriftsteller wie Roda Roda, Egon Erwin Kisch, Leo Perutz, Richard A. Bermann (Arnold Höllriegel), Ferenc Molnár, Robert Michel, Franz Werfel oder Künstler wie Oskar Laske, Oskar Kokoschka, Ferdinand Staeger, Ludwig Hesshaimer, Albin Egger-Lienz u. a. Für die Kriegsberichterstattung wurde außerdem eine Bild- und Filmstelle eingerichtet, dazu ein Theater- und Musikreferat und schließlich eine Zensurstelle, die alle Informationen zu überwachen und über ihre Veröffentlichung zu entscheiden hatte.

Parallel dazu wurde im Wiener Kriegsarchiv eine „Literarische Gruppe“ ins Leben gerufen, die den Krieg zu dokumentieren und publizistisch zu propagieren hatte. In dieser Gruppe wirkten beispielsweise Franz Theodor Csokor, Rudolf Hans Bartsch, Franz Karl Ginzkey, Felix Salten, Stefan Zweig, Rainer Maria Rilke, Alfred Polgar (Polak).

Sowohl das KPQ als auch die „Literarische Gruppe“ boten vielen Journalisten, Schriftstellern und Künstlern eine Möglichkeit, den Kriegsdienst mit der Waffe zu vermeiden und stattdessen eine Aufgabe im Kriegspropagandaapparat mit Feder, Pinsel oder Kamera zu übernehmen.

In der Ausstellung und der Begleitpublikation wird der bewusste oder unbewusste Anteil von Literatur und Kunst am Ersten Weltkrieg gezeigt. Dabei werden sowohl das Schwanken der Künstler und Intellektuellen zwischen Patriotismus und Pazifismus als auch ihr freiwilliges Engagement in Kriegssachen geschildert. In der Vielzahl der Namen sind ganz verschiedene Einstellungen zum Krieg zu erkennen, aber auch innerhalb einzelner Biographien sind unterschiedliche Phasen und Wandlungen zu beobachten.

Einige der Schriftsteller und Künstler im Dienst der k.u.k. Kriegspropaganda stammten aus Böhmen und Mähren; ihnen ist in dieser Ausstellung besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Ansprechpartner

Anna Knechtel M.A., knechtel@stifterverein.de, Telefon +49 89/62 27 16-30

Technische Angaben

35 Tafeln in Glasrahmen mit den Maßen 80 x 60 cm (nur Hochformate)

Beschriftung

Die Ausstellungtafeln sind deutsch beschriftet. Die Texte sind auch in tschechischer, slowenischer, englischer, italienischer und ungarischer Version verfügbar.

Werbematerial

Pressetexte

Begleitpublikation in 2 Bänden, hrsg. von Jozo Džambo (Teil 1: Beiträge, Teil 2: Dokumentation)

Ausleihbedingungen und Kosten

Die Ausleihe der Ausstellung erfolgt nach Rücksprache mit einem Vertreter des ASV und Unterzeichnung einer Vereinbarung über den Verleih von Ausstellungen. Es wird keine Gebühr erhoben. In der Regel ist die Ausstellung in München abzuholen und nach Ende der Ausstellung nach München zurückzubringen. 

Die Kosten für Transport,  Versicherung, Plakate und Einladungen, den Auf- und Abbau sowie gegebenenfalls für Reise und Unterkunft eines Mitarbeiters des Adalbert Stifter Vereins (Einführungsvortrag) trägt der Veranstalter. Sondervereinbarungen gelten nach Absprache mit dem ASV und sind Bestandteil der Vereinbarung über den Verleih von Ausstellungen.

Transportbedingungen

Die Ausstellungsplakate sind gerahmt. Es ist für ausreichend Material zur Polsterung zu sorgen, um Glasbruch zu vermeiden: Decken, Holzwolle, Pappe, Schnüre und Gummibänder zum Befestigen.

Bisherige Ausstellungsorte

Nach der Vernissage der Ausstellung am 19.5.2003 in der Alfred Kubin Galerie im Sudetendeutschen Haus, München, war die Ausstellung zu sehen in:

Linz, Prag, Brünn und Austerlitz/Slavkov (2004)

Innsbruck und Kobarid/Karfreit/Caporetto (Slowenien) (2005)

Ljubljana (Slowenien) (2006)

Budapest, Fünfkirchen/Pécs (Ungarn) und Székesfehérvár/Stuhlweißenburg (Ungarn) (2008)

Graz, Wien (2009)

St. Michael/Burgenland (2010)

Kaufbeuren-Neugablonz, Isergebirgsmuseum (2012)

Abtei Plankstetten (Oberpfalz) und Dresden (2014)

Düsseldorf, Gerhard-Hauptmann-Haus (2016) 

Kloster Speinshart (2019)

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Plakate aus dem Ghetto Theresienstadt

Kunst und Kultur in Theresienstadt 1941-45

Die Ausstellung zeigt selbstgestaltete Veranstaltungsplakate von Häftlingen des als „Ghetto“ bezeichneten Theresienstädter Konzentrationslagers, mit denen sie zu Opernaufführungen, Kabarettvorstellungen, klassischen und modernen Konzerten, Chorabenden und wissenschaftlichen Vorträgen einluden. Obwohl sie unter menschenunwürdigen Umständen dahinvegetierten und ihre Situation ausweglos war, fanden sie Zeit und Kraft für kulturelle Aktivitäten und setzten damit im Angesicht des Todes ein Zeichen gegen die Entmenschlichung. Dank der Vermittlung des Historikers Dr. Rudolf Wlaschek, Mönchengladbach, konnten in dieser Ausstellung erstmals deutschsprachige Plakate aus der sogenannten Hermann-Sammlung in Theresienstadt ausgestellt werden.

Ansprechpartner

Anna Knechtel M.A.

Art und Anzahl der Exponate

35 ungerahmte Karton-Tafeln 80 x 60 cm mit aufgeklebten Farb-Reproduktionen, incl. vier Texttafeln 

Beschriftung

Schilder mit kurzen Erläuterungen zu den einzelnen Plakaten in deutscher Sprache

Werbemittel

Pressetexte

Empfehlenswert zu lesen: Wlaschek, Rudolf: Kunst und Kultur in Theresienstadt

Einführungsvortrag durch einen Mitarbeiter des ASV

Bisherige Ausstellungsorte

Nach der Vernissage am 27.2.2003 in der Alfred Kubin Galerie im Sudetendeutschen Haus, München, war die Ausstellung zu sehen in:

Furth i. Wald 2003

Herrsching/Ammersee 2004 

Merzdorf-Memmelsdorf/Ufr., Alte Synagoge 2009 

Transport

Die Ausstellungsplakate sind in mehreren großformatigen Mappen aus Karton gelagert und können liegend transportiert werden.

Versicherungswert

Pro Tafel 50,- €

Ausleihbedingungen

Die Ausleihe der Ausstellung erfolgt nach Rücksprache mit einem Vertreter des ASV und Unterzeichnung einer Vereinbarung über den Verleih von Ausstellungen. In der Regel ist die Ausstellung in München abzuholen und nach Ende der Ausstellung nach München zurückzubringen. Der Ausleiher verpflichtet sich, die Ausstellung vom Zeitpunkt der Übernahme bis zur Übergabe zu versichern. Der Versicherungswert beträgt 1.700 €.

Leihgebühr

Für die Ausleihe der Ausstellung wird keine Gebühr erhoben. Die Kosten für Transport, Versicherung, Plakate und Einladung, den Auf- und Abbau sowie gegebenenfalls für Reise und Unterkunft eines Mitarbeiters des Adalbert Stifter Vereins (Einführungsvortrag) trägt der Veranstalter. Sondervereinbarungen gelten nach Absprache mit dem ASV und sind Bestandteil der Vereinbarung über den Verleih von Ausstellungen. 

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