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Veranstaltungen

Dienstag, 26. Mai 2020

19.00 Uhr

Bernhard Setzwein: Das gelbe Tagwerk

Buchpräsentation mit Lesung und Saxophonmusik

Live-Stream aus Regensburg

Zehn Jahre hat Bernhard Setzwein skurrile Alltagsszenen, Gemütsregungen, politische Kommentare oder Begegnungen mit tschechischen Autoren wie Kateřina Tučková oder dem Lyriker Josef Hrubý für sein Buch gesammelt. Eingang finden z. B. Hintergründe zu dem Theaterstück Resl unser, zum Roman Der böhmische Samurai, sein dramatischer Wanderunfall im Altvatergebirge und seine Aufenthalte in Oberplan/Horní Planá und Brünn.

Setzwein verfasste das Buch anlässlich seines 60. Geburtstags. Seit 1990 lebt er in Waldmünchen. Die Musiker Bertl Wenzl und Mike Reisinger umrahmen die Lesung musikalisch.

Die Lesung wird auf dem Youtube-Kanal des Adalbert Stifter Vereins als Live-Stream aus dem Evangelischen Bildungswerk Regensburg übertragen. Hier finden Sie den Link >>

Bernhard Setzwein: Das gelbe Tagwerk. Alltagsflusen und Sternenstaub 2010-2019. edition lichtung, 312 Seiten, 21,90 Euro, ISBN 978-3-941306-97-4

Eine Veranstaltung des Kulturreferenten für die böhmischen Länder in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Regensburg. Wir danken der Kultur- und Heimatpflege des Bezirks Oberpfalz für die freundliche Unterstützung der Veranstaltung!

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Donnerstag, 9. Juli 2010

19:00 Uhr

„Die Baronin“

Bildvortrag mit Original-Tönen

Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus, Hochstr. 8, München

Wir bitten um Anmeldung: 089 622 716-30, oder per e-mail: sekretariat@stifterverein.de

„Die Baronin“ so wurde sie – respektvoll und liebevoll zugleich – genannt: Dr. Johanna von Herzogenberg, die von 1952 bis 1985 als Geschäftsführerin die Geschicke des Adalbert Stifter Vereins leitete.

Nicht nur als Kunsthistorikerin und Absolventin der Prager Karlsuniversität, sondern auch als überzeugte Europäerin adeliger Herkunft war es ihr Anliegen, die Kultur der böhmischen Länder als Teil des europäischen Kulturraums bewusst zu machen und „den böhmischen Patriotismus zu wecken“ (Ferdinand Seibt).

Dies verwirklichte sie durch Künstlertreffen, Vorträge und Vorlesungen, Rundfunksendungen, Studienreisen, Bücher (z.B. den Kulturführer Prag, Prestelverlag) und nicht zuletzt durch Unterstützung tschechoslowakischer Flüchtlinge 1968 sowie andere in Not geratene Menschen.

Vor dem Hintergrund von Lebenszeugnissen in Schrift, Bild und Ton, zusammengestellt von Anna Knechtel, erinnern sich alte Kollegen und Freunde besonderer Begegnungen mit ihr.

Ursprünglich für den 23. Juni, den Tag ihrer Geburt vor 99 Jahren auf Schloss Sychrov in Nordböhmen, geplant, findet dieser Erinnerungsabend wegen der Corona-bedingten Vorsichtsmaßnahmen gute zwei Wochen später statt – was der Erinnerung an sie keinen Abbruch tun wird.

 

Eintritt frei

Einladung zu einem Glas Lobkowicz-Sekt aus Mělník in Nordböhmen

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Dienstag, 21. Juli 2020

19.00 Uhr

Sehnsucht nach der k.u.k.-Zeit: Vielfalt und Grenzen ein Jahrhundert nach 1918

Impulsvortrag und Podiumsdiskussion

Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, München

Ein Jahrhundert nach dem Zerfall der k.-u.-k.-Monarchie erlebt sie als Mythos eine Wiedergeburt. Im Kontext der aktuellen Debatten über Grenzen und Diversität in den Nationalstaaten und in der EU gilt die Donaumonarchie oft als Vorbild für den Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt und Heterogenität, mit Multikulturalität, Mehrsprachigkeit, Multiethnizität und Multireligiosität, für ein freies und friedliches Zusammenleben vieler Völker und Konfessionen in einem Staatsgefüge, mit politischer Einbindung von Minderheiten auf zentraler und lokaler Ebene, in Verbindung mit einer Supranationalität der Eliten. Vergessen scheint, dass einst Kritiker der Donaumonarchie mangelnden Reformwillen, Bürokratismus, die ungelöste Nationalitätenfrage sowie eine Unterdrückung der Völker (die k.u.k.-Monarchie als „Völkerkerker“) vorwarfen und darin eine der Voraussetzungen für ihren Zerfall sahen.

Was aber steckt hinter der neuen „Sehnsucht nach der k.u.k.-Zeit“? Inwiefern kann die k.-u.-k.-Monarchie unter den aktuellen europa- und weltpolitischen Rahmenbedingungen tatsächlich ein Vorbild für ein übernationales Europa sein? Was kann man von der politischen Verwaltung der Vielfalt in der Donaumonarchie, ihren politischen Praktiken der Loyalitätssicherung, bei nationalen und regionalen politischen Eliten, bei der Verteilung der legislativen, exekutiven und judikativen Kompetenzen zwischen übernationalen und national-regionalen Strukturen lernen? Dieser und weiterer Fragen nehmen sich der Vortragende und die Teilnehmer der Podiumsdiskussion an.

Abschlussveranstaltung der Programmreihe „Versailles, Trianon, Brest- Litowsk: Das lange Ende des Ersten Weltkrieges und das östliche Europa“. Weitere Informationen finden Sie hier.

Impulsvortrag: Martin Haidinger (Wien)

Podiumsdiskussion: Jana Osterkamp (München), Steffen Höhne (Weimar), Bernard Józef Gaida (Oppeln) und Martin Haidinger (Wien)

Moderation: Maren Röger (Augsburg)

Eintritt frei

Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt.

Eine Veranstaltung des Hauses des Deutschen Ostens und des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas in Kooperation mit dem Adalbert Stifter Verein

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