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Das Veranstaltungsprogramm des Adalbert Stifter Vereins muss leider bis auf Weiteres ausgesetzt werden.

Aktuelle Änderungen werden hier und im Newsletter bekannt gegeben.

Leider abgesagt!

Donnerstag, 16. April 2020

19:00 Uhr

Ausgezeichnet!

Preisträger des Deutsch-Tschechischen Journalistenpreises 2019 im Gespräch

Süddeutscher Verlag, Hultschiner Straße 8, München

Mit dem Preis zeichnen Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds, Deutscher Journalistenverband (DJV) und Tschechischer Journalistenverband (Syndikát novinářů) Journalistinnen/Journalisten aus, die differenziert über das Nachbarland berichten.

Kurzfilme/Gespräch mit:

Alena Wagnerová, Autorin, Expertin für deutsch-tschechische Beziehungen und für langjährige, herausragende journalistische Tätigkeit geehrt.

Petr Dudek, Tschechischer Rundfunk, mit weiteren Autoren für das Hörfunkprojekt Studio 39 geehrt, eine Rekonstruktion des deutschen Einmarsches in Prag am 15. März 1939.

Peter Lange, Jurymitglied und Prager ARD-Hörfunkkorrespondent, diskutiert über Qualitäts- und grenzüberschreitenden Journalismus.

Moderation: Victoria Großmann (Süddeutsche Zeitung)

Eine Veranstaltung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Kooperation mit dem Kulturreferenten für die böhmischen Länder und dem Tschechischen Zentrum München

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Leider abgesagt!

Donnerstag, 23. April 2020

19.00 Uhr

Gideon Klein und eine verfemte Komponistengeneration

Gedenkkonzert mit dem Trio Danuvius zum Ende des Zweiten Weltkriegs

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Das Streichtrio des in Přerov/Prerau geborenen Komponisten Gideon Klein (1919-1945), fertiggestellt nur neun Tage vor seiner Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz, steht im Mittelpunkt dieses Gedenkkonzerts. Das Musikstück entstand im KZ Theresienstadt, wo Gideon Klein ab 1941 interniert war. Neben dieser auf mährischen Volksliedern basierenden Komposition wird in diesem Konzert auch eine Komposition des ebenfalls in Theresienstadt internierten Komponisten Hans Krasa (1899-1944), das Duo für Violine und Violoncello von Erwin Schulhoff (1894-1942) sowie das 1. Streichtrio von Paul Hindemith (1895-1963), der aufgrund von Repressionen durch die Nazis ins Exil gehen musste, zu hören sein.

Die Mitglieder des Trio Danuvius, gegründet 2016, lernten sich alle im Orchester der Nationaloper in Oslo kennen. Das Ensemble, bestehend aus Benedikt Wiedmann (Violine), Lukas Pfeiffer (Viola) und Janusz Maximilian Heinze (Violoncello) widmet sich Kompositionen vom Barock bis zur Moderne.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Eine Veranstaltung des Kulturreferenten für die böhmischen Länder

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Verschoben ins Herbstprogramm

Donnerstag, 30. April 2020

16.00 Uhr

Literatur im Café: Rosa Tahedl und Gustav Leutelt

Waldgeheimnisse in Böhmerwald und Isergebirge

 
Hofbräukeller am Wiener Platz, Münchner Stüberl im 1. Stock, Innere Wiener Straße 19, München

Wir bitten um Anmeldung: 089 622 716-30, oder per e-mail: sekretariat@stifterverein.de

 

Die Veranstaltungsreihe Literatur im Café präsentiert in dieser Ausgabe zwei Schriftsteller, die aus unterschiedlichen regionalen Blickwinkeln ein und dasselbe Phänomen betrachteten: den Wald.

Das waldbedeckte Isergebirge in Nordböhmen ist die Heimat Gustav Leutelts (1860–1947), während Rosa Tahedl (1917–2006) aus dem als „grünes Dach Europas“ bezeichneten Böhmerwald stammte.

Ihre Erfahrungen unterschieden sich aufgrund ihres Umfelds und ihrer Lebenszeiten. Beide aber haben den Wald als prägend für ihre Existenz empfunden. Nicht nur wegen wirtschaftlicher und sozialer Gegebenheiten, sondern auch als geheimnisvollen „Tröster und Ruhespender“ (Leutelt) und als Sinnbild des Schicksals, „das sich nicht wählen, nur ertragen lässt.“ (Tahedl).

Die Kurzvorträge und Lesungen über Aspekte aus Leben und Werk werden von kleinen Musikstücken begleitet.

 

Textauswahl und Moderation: Anna Knechtel

Eintritt frei

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Mittwoch, 17. Juni 2020

19.00 Uhr

„Rübezahl! Rübezahl! Wennʼs dich gibt, dann zeig dich mal!“

Wissenschaftlicher Vortrag von Ladislav Futtera über die Rübezahl-Figur in der deutsch- und tschechischsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

 

„Rübezahl ist ein Proteus der deutsch-slavischen Mythe“, schreibt Ludwig Bechstein 1853 in seinem Deutschen Sagenbuch. Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gehört der mythische Herrscher des Riesengebirges dank der beliebten Erzählungen von Paul Johannes Praetorius zum festen Bestandteil des deutschen Sagenschatzes; die Romantik bildete ihn zum Helden auch der tschechischen Literatur.

Die Herkunft der Sage im Gebiet der ethnischen wie staatlichen Grenze trug zur Entstehung verschiedener konkurrierender Darstellungen Rübezahls bei. Mithilfe der künstlerischen Darstellung des Berggeistes wurde seit dem 19. Jahrhundert einerseits die böhmische (deutschböhmische und tschechische), andererseits die schlesische Identität verstärkt. Der Vortrag rekonstruiert Darstellungsvarianten Rübezahls im historischen Kontext des „langen“ 19. Jahrhunderts. Aus  interkultureller Perspektive werden etwa folgende Fragen gestellt: Zu welchen Übergängen und (kulturellen) Übersetzungen kam es zwischen der deutschen und tschechischen Kultur am Beispiel Rübezahls? Welche Rolle spielte die Figur beim Forcieren des Landespatriotismus und im Prozess der Nationalisierung der Gesellschaft? Und welche Unterschiede gibt es überhaupt zwischen dem deutschen Rübezahl und dem tschechischen Krakonoš?

Ladislav Futtera ist Doktorand am Institut für germanische Studien der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität Prag und Mitglied der Arbeitsgruppe Germanobohemistik am Institut für tschechische Literatur der tschechischen Akademie der Wissenschaften. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die historische Imagination und regionale Identitäten am Beispiel der deutschböhmischen und tschechischen Literatur des 19. Jahrhunderts sowie Geschichte der tschechischen Kontakte mit den Lausitzer Sorben.

Eintritt frei

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Dienstag, 21. Juli 2020

19.00 Uhr

Sehnsucht nach der k.u.k.-Zeit: Vielfalt und Grenzen ein Jahrhundert nach 1918

Impulsvortrag und Podiumsdiskussion Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München 

Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, München

Ein Jahrhundert nach dem Zerfall der k.-u.-k.-Monarchie erlebt sie als Mythos eine Wiedergeburt. Im Kontext der aktuellen Debatten über Grenzen und Diversität in den Nationalstaaten und in der EU gilt die Donaumonarchie oft als Vorbild für den Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt und Heterogenität, mit Multikulturalität, Mehrsprachigkeit, Multiethnizität und Multireligiosität, für ein freies und friedliches Zusammenleben vieler Völker und Konfessionen in einem Staatsgefüge, mit politischer Einbindung von Minderheiten auf zentraler und lokaler Ebene, in Verbindung mit einer Supranationalität der Eliten. Vergessen scheint, dass einst Kritiker der Donaumonarchie mangelnden Reformwillen, Bürokratismus, die ungelöste Nationalitätenfrage sowie eine Unterdrückung der Völker (die k.u.k.-Monarchie als „Völkerkerker“) vorwarfen und darin eine der Voraussetzungen für ihren Zerfall sahen.

Was aber steckt hinter der neuen „Sehnsucht nach der k.u.k.-Zeit“? Inwiefern kann die k.-u.-k.-Monarchie unter den aktuellen europa- und weltpolitischen Rahmenbedingungen tatsächlich ein Vorbild für ein übernationales Europa sein? Was kann man von der politischen Verwaltung der Vielfalt in der Donaumonarchie, ihren politischen Praktiken der Loyalitätssicherung, bei nationalen und regionalen politischen Eliten, bei der Verteilung der legislativen, exekutiven und judikativen Kompetenzen zwischen übernationalen und national-regionalen Strukturen lernen? Dieser und weiterer Fragen nehmen sich der Vortragende und die Teilnehmer der Podiumsdiskussion an.

Abschlussveranstaltung der Programmreihe „Versailles, Trianon, Brest- Litowsk: Das lange Ende des Ersten Weltkrieges und das östliche Europa“. Weitere Informationen finden Sie hier.

Impulsvortrag: Martin Haidinger (Wien)

Podiumsdiskussion: Jana Osterkamp (München), Steffen Höhne (Weimar), Bernard Józef Gaida (Oppeln) und Martin Haidinger (Wien)

Moderation: Maren Röger (Augsburg)

Eintritt frei

Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt.

Eine Veranstaltung des Hauses des Deutschen Ostens und des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas in Kooperation mit dem Adalbert Stifter Verein

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