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Frühling und kein Ende

Liebe Freunde des Adalbert Stifter Vereins,

am 16. Januar 1969 protestierte der Prager Student Jan Palach mit seiner Selbstverbrennung auf dem Wenzelsplatz gegen die Unterdrückung der Freiheit in der Tschechoslowakei nach dem Ende des Prager Frühlings. Drei Tage später benannten Demonstranten in einem Guerillaakt den Platz vor der Karls-Universität in Jan-Palach-Platz um – und so heißt er seit 1989 tatsächlich. Unser Titelbild zeigt die Skulptur von Jaume Plensa, die heute den Platz ziert. Mit einem Konzert des Bode Quartetts und der Aufführung von Kurt Hauschilds klassizistischem Streichquartett „Jan Palach“ erinnern wir an den Helden der Freiheit. Kurz darauf führt der Germanist Jan Budňák in die „Stadt der hundert Schornsteine“ Brünn, um zu zeigen, wie das soziale Milieu der Industriemetropole die dort entstandenen Stadtromane prägt. Im März rocken der Schriftsteller Jaroslav Rudiš und seine Kafka-Band das Literaturhaus mit ihrer Interpretation des Romans „Amerika“. Max Brod und Josef Mühlberger stehen im April am Beginn einer neuen Reihe „Literatur im Café“: Im Münchner Café Erbshäuser stellen wir bei Kaffee und Kuchen jeweils zwei Autoren aus den böhmischen
Ländern vor. Der böhmische Salon widmet sich schließlich kurz vor Ostern den im Lipno-Stausee untergegangenen Orten und Landschaften.


Ein spannendes Frühjahr mit unseren Veranstaltungen
wünscht Ihnen
Dr. Franziska Mayer, wissenschaftliche Mitarbeiterin

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