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Václav Havel und andere böhmische Spuren in München

Liebe Mitglieder und Freunde des Adalbert Stifter Vereins,

am 2. Januar 1990 unternahm der Dramatiker, Dissident und Politiker Václav Havel seine erste Auslandsreise als tschechoslowakischer Präsident. Dieser Staatsbesuch auch in der bayerischen Metropole, deren Name untrennbar mit dem folgenschweren Münchner Abkommen von 1939 verknüpft ist, war von nachhaltiger Wichtigkeit für die Entwicklung der deutsch-tschechischen Beziehungen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989.

Den 30. Jahrestag dieses Ereignisses nehmen wir zum Anlass, mit mehreren Partnerinstitutionen an Václav Havel als großen Europäer zu erinnern, in dessen Überlegungen stets auch der Ausgleich mit den sudetendeutschen Landsleuten präsent war.

Neben den Buchpräsentationen über jüdisches Leben Zwischen Prag und Nikolsburg und über den Traum von meinem Vater des tschechischen Landesoberrabbiners Karol Sidon möchte ich besonders auf die Neuerscheinung Böhmische Spuren in München hinweisen, die unser ehemaliger Kollege Jozo Džambo erarbeitet hat.

Außerdem warten wir im Bereich der Literatur auch mit Beispielen aus drei böhmischen Regionen auf: Jan Futtera, Prag, befasst sich mit Rübezahl, dem Herrn des Riesengebirges, während sich eine neue Ausgabe von „Literatur im Café“ Rosa Tahedl und dem Böhmerwald sowie Gustav Leutelt und dem Isergebirge widmet.

Ein Gedenkkonzert des Trios Danuvius mit Kompositionen von Gideon Klein, Hans Krása, Erwin Schulhoff und Paul Hindemith erinnert an den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs.

Anna Knechtel, stellvertretende Geschäftsführerin

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