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Nachrichtenarchiv2020

Neue Ausgabe Sudetenland

1-2|2020

Die aktuelle Ausgabe von Sudetenland – erstmals als Doppelnummer – erinnert an den vor hundert Jahren in Neutitschein geborenen Max Mannheimer: nicht nur als KZ-Überlebenden, unermüdlichen Erklärer und Vermittler, sondern auch als Maler und rasanten Tatra-Fahrer. Welche Spuren die „verlorene Geschichte“ der Deutschen in der tschechischen Literatur hinterlassen hat, erklären Christina Frankenberg, Eda Kriseová und Radek Fridrich. Anna Knechtel lässt die beiden böhmischen Autoren Josef Mühlberger und Max Brod in Dialog treten, und Bernhard Setzwein erlaubt uns einen Blick in sein neustes Romanprojekt über Leo Perutz.

 

Editorial

Peter Becher: Einladung zu einer imaginären Feierstunde

 

Feuilleton

Tomáš Kafka: Schweizerische Inspiration

Christina Frankenberg: Geschlossene Grenzen

 

Porträt: Max Mannheimer

Karel Chobot: Ein Ehrenbürger Neutitscheins

Charlotte Knobloch: Universelles Vermächtnis

Olga Sippl: Abschied von meinem Freund Max

Judith Faessler: Überspielen des Unerträglichen

Steffi Thurnhuber: Verantwortung übernehmen

Gerd Holzheimer: Zwei Fahrten mit Max Mannheimer

 

Im Gespräch

Peter Becher: „Sonst such ich mir eine andre Nonne“. Gespräch mit Schwester Elija Boßler vom Karmel Heilig Blut in Dachau

 

Kunst und Kontext

Hansjürgen Gartner: Das Bemühen um Leichtigkeit. Der Maler ben jakov – alias Max Mannheimer

 

Thema: Verlorene Geschichte

Christina Frankenberg: Die Namen der Großeltern

Eda Kriseová: Literatur mit Durchschlag

Radek Fridrich: Von den Deutschen

 

Literatur im Spiegel

Anna Knechtel: Zwei Schriftsteller – zwei Journalisten. Max Brod und Josef Mühlberger

 

Orte der Vermittlung

Jiří Petrášek: Reger Austausch. Vernetzung der Bibliotheken von Regensburg und Pilsen

 

Prosa

Hans-Peter Kunisch: Maßlose Ruhe

Bernhard Setzwein: Das Buch, das niemand lesen kann

 

Wiedergelesen

Thomas Betz : Fliegen lassen, verwandelt. Harald Kaas’ „Uhren und Meere“

 

Forum der Übersetzer

Raija Hauck: Nicht Marktkenner – Kosmopoliten!

 

Wirtshäuser Europas

Tereza Semotamová: In der Kneipe – bin ich Mensch

 

Lyrik

Ondřej Cikán: Ordentliche Gedichte (Výtah I. – Aufzug I. Svah. – Hang. Půlnoc. – Mitternacht. Gewölk. Ungefällte Zedern. Briefpapier.)

 

Drama

Stefan Wirner: Begegnung im Abteil

 

Würdigungen

Markéta Mališová: Akribischer Kafka-Kenner. Nachruf auf Josef Čermák

 

Rezensionen

 

Autoren und Mitarbeiter, Bildnachweis

mehr

Luisenquelle in Franzensbad/Františkovy Lázně - Foto Mathias Marx

Digitale Buchvorstellung mit Bildervortrag, Lesung und Konzert

Literarischer Reiseführer Böhmisches Bäderdreieck mit der Autorin Roswitha Schieb, der Pianistin Eva Hermann, dem Geiger Markus Koppe und dem Schauspieler Thomas Birnstiel

Mittwoch, 23. September 2020, 18 Uhr, YouTube-Premiere

Vortrag und Kommentar online auf YouTube mit Live-Chat

Der "Literarische Reiseführer Böhmisches Bäderdreieck" von Roswitha Schieb lädt zu einer Entdeckungsreise durch die westböhmischen Kurorte Karlsbad/Karlovy Vary, Marienbad/Mariánské Lázně und Franzensbad/Františkovy Lázně ein. Zahlreiche Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie Komponisten aus aller Welt hielten sich hier auf. Ihre Werke lassen die Welt der Bäder, die ihre Hochzeit im 19. und frühen 20. Jahrhundert erlebten, wiederauferstehen. Im Film werden sie zu Gehör gebracht durch die Pianistin Eva Hermann und den Geiger Markus Koppe, die u. a. im Kurorchester Bad Abbach spielen, und den Schauspieler Thomas Birnstiel, bekannt durch seine Rollen im Theater Regensburg und Fernsehkrimis wie "Die Rosenheim-Cops". Gedreht wurde in der Weinschenkvilla in Regensburg. Zuvor hält Roswitha Schieb nach Begrüßungen durch Tanja Krombach vom Deutschen Kulturforum östliches Europa und Zuzana Jürgens vom Adalbert Stifter Verein einen bebilderten Einführungsvortrag zum Thema ihres Buches.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis zur Online-Teilnahme: Die Beteiligung des Publikums ist per Live-Chat möglich. Dazu benötigen Sie einen Google- oder YouTube-Account. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich mit der Speicherung und Verbreitung des Live-Chats einverstanden.

 

Der Film kann auch nach der Premiere jederzeit abgerufen werden.

 

In Kooperation mit dem Adalbert Stifter Verein, München, und dem Sudetendeutschen Musikinstitut - Bezirk Oberpfalz, Regensburg

Otokar-Fischer-Preis

Das Institut für Literaturforschung vergibt in diesem Jahr bereits zum dritten Mal, erstmals zusammen mit dem Münchner Adalbert Stifter Verein, einen Preis für je eine herausragende deutschsprachige und tschechischsprachige geisteswissenschaftliche Arbeit zu germanobohemistischen Themen. Ziel des Preises ist es, die bedeutendsten deutschsprachigen Arbeiten mit tschechischer Thematik auszuzeichnen und zugleich auf tschechischsprachige Arbeiten aufmerksam zu machen, die zu einer tieferen Kenntnis der Geschichte der deutschsprachigen Bevölkerung in den böhmischen Ländern beitragen. Der Preis, der nach dem bedeutenden Bohemisten, Germanisten und Förderer der sogenannten „Germanoslavica“ Otokar Fischer benannt ist, wird in Anwesenheit der Preisträger und der Jury am 21. Mai 2020 im Goethe Institut Prag feierlich überreicht. Einsendeschluss für Vorschläge ist der 21. Februar 2020, den Ausschreibungstext finden Sie hier.

Kulturprogramm 2020

Programm Januar bis April 2020

Die aktuelle Veranstaltungsbroschüre des Adalbert Stifter Vereins präsentiert auf 24 Seiten unsere Aktivitäten in den ersten vier Monaten des Jahres 2020 sowie eine kalendarische Übersicht aller Veranstaltungen – hier auch als pdf zum Herunterladen. Bitte beachten Sie für etwaige Änderungen die Informationen zu den Einzelveranstaltungen auf unserer Website.

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