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Nachrichtenarchiv2020

Neue Ausgabe Sudetenland

3-4|2020

Im aktuellen Sudetenland-Heft erinnern sich Weggefährten und Freunde an die deutsch-tschechische Schriftstellerin Libuše Moníková; Alfrun Kliems diskutiert die Zuordnung ihres Werks zur „Migrantenliteratur“. Vor 400 Jahren kam es am Weißen Berg zur ersten großen Schlacht im Dreißigjährigen Krieg; in der Folge wurde Böhmen zentralistisch von Wien aus regiert. Steffen Höhne untersucht Spuren der Schlacht in der tschechischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Böhmische Spuren finden sich in München auch an unvermuteter Stelle, in der Bayerischen Staatsbibliothek ebenso wie in der Neuhausener Winthirkirche. Den München-Roman „Eva“ der Prager Schriftstellerin Hermine Hanel hat Jozo Džambo wiedergelesen.

 

Editorial

Ursula Haas: Literarische Fenster

 

Feuilleton

Adalbert J. Gail: Vorfrühling in Prag

 

Porträt: Libuše Moníková

Alfrun Kliems: „Migrationsliteratur“?

Josef Moník: Die Künstler

Magdalena Hennerová: Vier Menschen

Helga G. Braunbeck: „Ich mag Bilder“

Eda Kriseová: Letzte Briefe

 

Thema: Die Schlacht am Weißen Berg

Alexandra Dunkel: Was vom Mittag übrig blieb

Bernd Rill: Absolutismus versus Ständestaat

Steffen Höhne: Kein Leben in Wahrheit

 

Im Gespräch

Renata SakoHoess: Mittlerin zwischen vielen Völkern. Gespräch mit Hélène Leclerc

 

Böhmische Spuren in München

Jozo Džambo: München/Mnichov – (k)ein böhmisches Dorf

Emil Pirchan: Musisches München

Jaroslav Dresler: Unser Kleinstädtchen

Kurt Heißig: Der selige Winthir von Neuhausen

 

Geschichte im Spiegel

Eva Vybíralová: Durch Fürsprache von Erzbischof Josef Beran

 

Orte der Vermittlung

Petr Brod: Zentrum meiner intellektuellen Welt. Die Bayerische Staatsbibliothek in München

 

Prosa

Dora Kaprálová: Apokalypse

 

Wiedergelesen

Jozo Džambo: Eine Pragerin in München. Hermine Hanels Roman „Eva“

 

Forum der Übersetzer

Isabel Fargo Cole: Kristallisationsprozesse. Aspekte der englischen Übertragung von „Bergkristall“

 

Kunst und Kontext

Hansjürgen Gartner: Die Heimat der Linie ist die Fläche. Roland Dörfler

 

Wirtshäuser Europas

Wolfgang Sréter: Auf nach Mexiko!

 

Lyrik

Emil Juliš: Zone (Er schaut mit dem einzigen saturnischen Auge; Ziegel reiben sie an Ziegel)

 

Würdigungen

Franz Adam: Maestro für alle. Zum 100. Geburts- und 25. Todestag von Václav Neumann

Eduard Schreiber (Radonitzer): Umřel nám pan Menzel

Franziska Mayer: Tschechisch-deutsche Auszeichnung. Die Preisträger des Otokar-Fischer-Preises stehen fest

 

Rückblick

Peter Becher: Kulturgeschichtliche Ereignisse

 

Rezensionen

 

Jahresverzeichnis: 62. Jahrgang 2020


Autoren, Mitarbeiter, Bildnachweis

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Neuer Vorstand

Am 10. Oktober 2020 wurde von der Mitgliederversammlung des Adalbert Stifter Vereins turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt.

Alt-neuer Vorsitzender des Vereins ist Dr. Peter Becher, zweiter Vorsitzender ist Dr. Martin Posselt. Das Amt des Schatzmeisters verbleibt bei Herrn Wolfgang Sréter, Herr Franz Adam wird weiterhin als Schriftleiter tätig sein.

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Die Otokar-Fischer-Preisträger 2020 stehen fest!

München, 29. September 2020

Eine Fachjury aus insgesamt acht Mitgliedern aus der Tschechischen Republik, Deutschland, Österreich und der Schweiz hat am Freitag, den 18. September 2020, in Pilsen die Otokar-Fischer-Preisträger 2020 ausgewählt.

Der mit 1.000 Euro dotierte Otokar-Fischer-Preis wird den Preisträgern am 29. Oktober 2020 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Goethe-Institut in Prag überreicht. Die beiden ausgezeichneten Arbeiten werden im Anschluss in öffentlichen Vorlesungen präsentiert.

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Luisenquelle in Franzensbad/Františkovy Lázně - Foto Mathias Marx

Böhmisches Bäderdreieck

Der literarischer Reiseführer Böhmisches Bäderdreieck wird von der Autorin Roswitha Schieb und durch die Pianistin Eva Hermann, den Geiger Markus Koppe sowie den Schauspieler Thomas Birnstiel vorgestellt.

Mittwoch, 23. September 2020, 18 Uhr, YouTube-Premiere

Vortrag und Kommentar online auf YouTube mit Live-Chat

Der "Literarische Reiseführer Böhmisches Bäderdreieck" von Roswitha Schieb lädt zu einer Entdeckungsreise durch die westböhmischen Kurorte Karlsbad/Karlovy Vary, Marienbad/Mariánské Lázně und Franzensbad/Františkovy Lázně ein. Zahlreiche Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie Komponisten aus aller Welt hielten sich hier auf. Ihre Werke lassen die Welt der Bäder, die ihre Hochzeit im 19. und frühen 20. Jahrhundert erlebten, wiederauferstehen. Im Film werden sie zu Gehör gebracht durch die Pianistin Eva Hermann und den Geiger Markus Koppe, die u. a. im Kurorchester Bad Abbach spielen, und den Schauspieler Thomas Birnstiel, bekannt durch seine Rollen im Theater Regensburg und Fernsehkrimis wie "Die Rosenheim-Cops". Gedreht wurde in der Weinschenkvilla in Regensburg. Zuvor hält Roswitha Schieb nach Begrüßungen durch Tanja Krombach vom Deutschen Kulturforum östliches Europa und Zuzana Jürgens vom Adalbert Stifter Verein einen bebilderten Einführungsvortrag zum Thema ihres Buches.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis zur Online-Teilnahme: Die Beteiligung des Publikums ist per Live-Chat möglich. Dazu benötigen Sie einen Google- oder YouTube-Account. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich mit der Speicherung und Verbreitung des Live-Chats einverstanden.

 

Der Film kann auch nach der Premiere jederzeit abgerufen werden.

 

In Kooperation mit dem Adalbert Stifter Verein, München, und dem Sudetendeutschen Musikinstitut - Bezirk Oberpfalz, Regensburg

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Aktuelle Öffnungszeiten

Seit dem 6. September ist das Büro des Adalbert Stifter Vereins Montag bis Freitag von 9-15 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet. Bitte beachten Sie unser Schutz- und Hygienekonzept. Außerhalb dieser Zeiten erreichen Sie uns per E-Mail oder Telefon.

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75 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs

Corona-bedingt konnte der Adalbert Stifter Verein das zentrale historische Gedenkdatum dieses Jahr nicht mit Veranstaltungen begehen: Vor 75 Jahren endete nicht nur ein Krieg, sondern auch das mörderische System des nationalsozialistischen Deutschlands. Okkupierte Völker konnten (teilweise nur kurz) aufatmen und begrüßten die alliierten Befreier dankbar und enthusiastisch. Die Konzentrationslager wurden befreit, Tausende in letzter Sekunde vor dem Tod in den Gaskammern gerettet. Zugleich wurden die Gräuel der Vorjahre nun erst öffentlich: Leichenberge und Lager zeugten von Untaten, die bis heute nicht ihresgleichen haben.

Doch die Gewalt kulminierte gerade vor und nach der Befreiung: Todesmärsche aus den Lagern wichen der Front der Befreier oft lange aus; und in den böhmischen Ländern richtete sich der Hass der Befreiten auch gegen deutsche Landsleute, die nicht an den Gräueltaten beteiligt waren.

In zwei Nummern unserer Europäischen Kulturzeitschrift Sudetenland sammelten wir 2015, zum 70. Jahrestag dieser Ereignisse, Zeitzeugenberichte. Diese haben wir nun auf unserer Website zur digitalen Lektüre freigeschaltet, darunter das Tagebuch des Komponisten Ferdinand Gerhardt über letzte Tage in Reichenberg/Liberec, die Erlebnisse der tschechischen Zwangarbeiterin Marie Skálová oder des „Delegationskindes“ Hugo Fritsch im Internierungslager in Strahov. Außerdem schreibt Jaroslav Šonka über eine KZ-Aufseherin, Zuzana Jürgens über den Prager Aufstand und Otfrid Pustejovsky über die Karriere des Majors Bedřich Pokorný zwischen Gestapo und kommunistischem Geheimdienst. Die Texte finden Sie verlinkt über die Inhaltseiten der beiden Hefte:

Sudetenland 2|2015

Sudetenland 3|2015

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Neue Ausgabe Sudetenland

1-2|2020

Die aktuelle Ausgabe von Sudetenland – erstmals als Doppelnummer – erinnert an den vor hundert Jahren in Neutitschein geborenen Max Mannheimer: nicht nur als KZ-Überlebenden, unermüdlichen Erklärer und Vermittler, sondern auch als Maler und rasanten Tatra-Fahrer. Welche Spuren die „verlorene Geschichte“ der Deutschen in der tschechischen Literatur hinterlassen hat, erklären Christina Frankenberg, Eda Kriseová und Radek Fridrich. Anna Knechtel lässt die beiden böhmischen Autoren Josef Mühlberger und Max Brod in Dialog treten, und Bernhard Setzwein erlaubt uns einen Blick in sein neustes Romanprojekt über Leo Perutz.

 

Editorial

Peter Becher: Einladung zu einer imaginären Feierstunde

 

Feuilleton

Tomáš Kafka: Schweizerische Inspiration

Christina Frankenberg: Geschlossene Grenzen

 

Porträt: Max Mannheimer

Karel Chobot: Ein Ehrenbürger Neutitscheins

Charlotte Knobloch: Universelles Vermächtnis

Olga Sippl: Abschied von meinem Freund Max

Judith Faessler: Überspielen des Unerträglichen

Steffi Thurnhuber: Verantwortung übernehmen

Gerd Holzheimer: Zwei Fahrten mit Max Mannheimer

 

Im Gespräch

Peter Becher: „Sonst such ich mir eine andre Nonne“. Gespräch mit Schwester Elija Boßler vom Karmel Heilig Blut in Dachau

 

Kunst und Kontext

Hansjürgen Gartner: Das Bemühen um Leichtigkeit. Der Maler ben jakov – alias Max Mannheimer

 

Thema: Verlorene Geschichte

Christina Frankenberg: Die Namen der Großeltern

Eda Kriseová: Literatur mit Durchschlag

Radek Fridrich: Von den Deutschen

 

Literatur im Spiegel

Anna Knechtel: Zwei Schriftsteller – zwei Journalisten. Max Brod und Josef Mühlberger

 

Orte der Vermittlung

Jiří Petrášek: Reger Austausch. Vernetzung der Bibliotheken von Regensburg und Pilsen

 

Prosa

Hans-Peter Kunisch: Maßlose Ruhe

Bernhard Setzwein: Das Buch, das niemand lesen kann

 

Wiedergelesen

Thomas Betz : Fliegen lassen, verwandelt. Harald Kaas’ „Uhren und Meere“

 

Forum der Übersetzer

Raija Hauck: Nicht Marktkenner – Kosmopoliten!

 

Wirtshäuser Europas

Tereza Semotamová: In der Kneipe – bin ich Mensch

 

Lyrik

Ondřej Cikán: Ordentliche Gedichte (Výtah I. – Aufzug I. Svah. – Hang. Půlnoc. – Mitternacht. Gewölk. Ungefällte Zedern. Briefpapier.)

 

Drama

Stefan Wirner: Begegnung im Abteil

 

Würdigungen

Markéta Mališová: Akribischer Kafka-Kenner. Nachruf auf Josef Čermák

 

Rezensionen

 

Autoren und Mitarbeiter, Bildnachweis

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Die aktuelle Situation um die Corona-Krise beeinflusst auch die deutsch-tschechischen Nachbarschaftsbeziehungen. In Doppelinterviews von Wolfgang Schwarz, dem Kulturreferenten für die böhmischen Länder mit jeweils einem deutschen und einem tschechischen Vertreter der Zivilgesellschaft, so etwa aus Politik, Kirche, Kultur, Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft, Touristik, Medizin etc. werden diese Auswirkungen, aber auch andere Herausforderungen für die Beziehungen etwas näher beleuchtet.

Acht Fragen (in Anspielung auf die zentrale Bedeutung der Zahl 8 für die böhmische Geschichte) werden dabei gestellt, manche bleiben dabei gleich, manche werden an den jeweiligen institutionellen oder persönlichen Hintergrund des Gesprächspartners angepasst.

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Liebe Mitglieder und liebe Freunde des Adalbert Stifter Vereins,

wir senden Ihnen herzliche Grüße aus dem Homeoffice und hoffen, dass Sie und Ihre Familien wohlauf sind und dieser herausfordernden Zeit geduldig und mit Hoffnung auf eine baldige positive Wendung, aber auch mit Aufmerksamkeit für die aktuellen Herausforderungen im kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Bereich begegnen können!

Auch der Adalbert Stifter Verein musste sich auf ungewohnte Anforderungen einstellen: Alle Veranstaltungen mussten bis auf Weiteres abgesagt werden. Das gedruckte Veranstaltungsprogramm war bereits in Vorbereitung, musste aber vorerst auf Eis gelegt werden. Möglicherweise können wir aber einige der geplanten Veranstaltungen in den Herbst verschieben. Das Büro ist bis zum 19. April geschlossen, wir sind jedoch per E-Mail erreichbar, auch Anrufe erreichen uns über Umleitung.

Seltsam ist auch die Tatsache, dass die deutsch-tschechische Grenze – nachdem wir doch erst kürzlich das 30-jährige Jubiläum der Grenzöffnung gefeiert haben – wieder geschlossen ist, wenn auch nur vorübergehend. Das trifft viele von uns nicht nur beruflich, sondern auch privat auf empfindliche Weise.

Persönliche Begegnungen und direkter Austausch sind also im Moment nicht möglich. Wir möchten aber auf den Kontakt mit Ihnen und auch auf unsere Tätigkeit nicht verzichten. Deshalb bereiten wir einige neue digitale Formate vor und starten in der nächsten Woche als erstes eine Serie von Feuilletons per Newsletter.

Den Auftakt machen wir mit einem Text von Karol Sidon. Sidon sollte ursprünglich am 18. und 19. März in Augsburg und München seinen Roman Traum von meinem Vater (ars vivendi 2019, übersetzt von Elmar Tanner) vorstellen, konnte dann aber wegen der Grenzschließung nicht auf die Reise gehen. Dieses Feuilleton senden wir kommende Woche.

 

Gerne vermitteln wir auch eine Auswahl an interessanten digitalen Angebote anderer Einrichtungen und Personen:

 

Kleine persönliche Auswahl an Buchempfehlungen

 

Titel, die mit unseren geplanten Veranstaltungen zwischen März und Juli zu tun haben:

 

Und hier drei Vorschläge aus unserer eigenen Produktion:

 

Auf unserer Website finden Sie darüber hinaus eine Aufstellung der für den Otokar-Fischer-Preis 2020 nominierten Bücher.

 

Aktuelle Informationen, insbesondere darüber, wann wir unser Veranstaltungsprogramm wieder aufnehmen, und andere Hinweise können Sie unserem Newsletter, unserer Website oder Facebook entnehmen.

Wir freuen uns auf Rückmeldungen von Ihnen und wünschen Ihnen, dass Sie gesund und heiter bleiben Bald können wir uns hoffentlich wieder persönlich begegnen.

 

Herzlich,

Zuzana Jürgens und die Mitarbeiter des Adalbert Stifter Vereins

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