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Ausschreibung

Otokar-Fischer-Preis

 

Prag, 30. Januar 2020

Schon zum dritten Mal wird in diesem Jahr der Otokar-Fischer-Preis verliehen, der 2016 vom Institut für Literaturforschung in Prag (Institut pro studium literatury) ins Leben gerufen wurde. Mit dem Preis werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten der deutschsprachigen Bohemistik und Germanobohemistik ausgezeichnet, die in den letzten zwei Jahren in Deutschland und jetzt auch in Österreich oder der Schweiz veröffentlicht wurden, und gleichzeitig, ebenfalls ein Novum, tschechischsprachige germanobohemistische Arbeiten, die im selben Zeitraum in der Tschechischen Republik veröffentlicht wurden. Der Preis wird seit diesem Jahr gemeinsam mit dem Münchner Adalbert Stifter Verein vergeben. Zu den Förderern des Preises gehören der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds, das Kulturministerium der Tschechischen Republik und der Magistrat der Hauptstadt Prag.

Der Preis, benannt nach einem der bedeutendsten tschechischen Bohemisten, Germanisten und Förderer der sogenannten „Germanoslavica“, Otokar Fischer (1883–1938), ist mit 1.000,– € dotiert. Der Preis wird an deutsch- und tschechischschreibende Autorinnen und Autoren für eine außergewöhnliche wissenschaftliche Publikation mit bohemistischer Thematik vergeben, die in den letzten zwei Jahren veröffentlicht wurde, und zwar aus den Bereichen Literatur, Musik, bildende Kunst, Theater, Film, Architektur sowie tschechische Kultur und Kulturgeschichte im weitesten Sinne. Dazu zählen auch Arbeiten, die die Literatur und Kultur der Deutschböhmen oder den deutsch-tschechischen Kulturtransfer erforschen, oder aber kommentierte Editionen.

Der Preis ist eine einmalige Initiative auf dem Gebiet der deutsch-tschechischen Beziehungen. Sein Ziel ist es, deutschsprachige und tschechische (Germano-)Bohemisten zu unterstützen, den Dialog zwischen der tschechischen und der deutschen Bohemistik und die germanobohemistische Forschung zu stärken und dadurch die Kulturgeschichte der deutschsprachigen Bevölkerung in den böhmischen Ländern auf beiden Seiten bekannter zu machen.

Einen Titel für die Auszeichnung kann jede beliebige physische Person vorschlagen, nicht aber dessen Autor oder Autorin. Zur Bewerbung gehört eine Zusammenfassung des Buches, Informationen zum Verfasser bzw. zur Verfasserin sowie eine kurze Begründung des Beitrags.

Nach der Veröffentlichung der nominierten Arbeiten auf den Webseiten von IPSL und ASV trifft sich am 9. April 2020 eine Fachjury, die sich aus insgesamt acht Mitgliedern aus der Tschechischen Republik, Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammensetzt und über die Vergabe entscheidet. Die feierliche Preisverleihung findet am 21. Mai 2020 im Prager Goethe Institut statt, wo den Preisträgern bzw. Preisträgerinnen der von Christina Habermann gestaltete Preis überreicht wird. Die ausgezeichneten Arbeiten werden im Anschluss in öffentlichen Vorlesungen präsentiert.

Die Preisverleihung wird begleitetet von einer breitangelegten Publikations- und Werbekampagne. Kürzere und längere Auszüge der ausgezeichneten Arbeiten werden auf der Online-Plattform e*forum und in Fachzeitschriften veröffentlicht.

 

Einsendeschluss für Vorschläge: 21. Februar 2020

 

Jurymitglieder (Tschechische Republik):

Jan Budňák, Ph. D. (Institut für Germanistik, Nordistik und Niederlandistik an der Masaryk-Universität Brünn sowie Institut für tschechische Literatur der Akademie der Wissenschaften, Brünn)

Libuše Heczková, Ph. D. (Institut für tschechische Literatur und Komparatistik der Karlsuniversität Prag)

Veronika Jičínská, Ph. D. (Institut für Germanistik der J. E. Purkyně-Universität Ústí nad Labem)

PhDr. Václav Petrbok, Ph. D. (Institut für tschechische Literatur der Akademie der Wissenschaften, Prag)

 

Jurymitglieder (Deutschland, Österreich und die Schweiz):

Dr. Peter Becher (Adalbert Stifter Verein, München)

Georg Escher (Department Sprach- und Literaturwissenschaften, Slavistik, Universität Basel)

Prof. Alfrun Kliems (Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin)

Ass.-Prof. Mag. Dr. Gertraude Zand (Institut für Slawistik, Universität Wien)

 

Der Otokar-Fischer-Preis wird verliehen vom Institut für Literaturforschung (Prag) und dem Adalbert Stifter Verein (München).

 

Kontakt Institut pro studium literatury: Mgr. Petra Kulovaná Ph.D.         

Kontakt Adalbert Stifter Verein: Dr. Franziska Mayer

 

 

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