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Veranstaltungen

Ausstellung im Isergebirgs-Museum verlängert!

 

Petra Flath: Porträts aus Böhmen und Mähren

Foto-Ausstellung mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen 

Isergebirgs-Museum, Bürgerplatz 1 (Gablonzer Haus), Kaufbeuren-Neugablonz

Großflächige Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Persönlichkeiten aus Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien, die sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit oder ihres privaten Engagements im deutsch-tschechischen Bereich für Verständigung eingesetzt haben, aufgenommen von der Münchner Fotografin Petra Flath.

Jede Aufnahme ist mit einer Kurzbiographie, einem prägnanten Zitat und dem Schriftzug des Porträtierten versehen.

Zu sehen sind Porträts folgender Personen:

Jaromír Boháč, Johann Böhm, Oskar Böse, Hellmuth Bornemann, Toman Brod, František Černý, Barbara Coudenhove-Kalergi, Bohumil Doležal, Helena Faberová, Hugo Fritsch, Jiří Gruša, Widmar Hader, Peter Härtling, Gudrun Heißig, Johanna von Herzogenberg, Milan Horáček, Hellmut Karasek, Ferdinand Graf Kinsky, Tomáš Kosta, Jan Křen, Kurt Krolop, Franz Peter Künzel, Peter Kurzeck, Markus Lüpertz, Max Mannheimer, Franz Olbert, Anton Otte, Marianne Pasetti, Walter Piverka, Vilém Prečan, Petr Příhoda, František Radkovský, Lída Rakušanová, Peter Rath, Günter Reichert, Rosina Reim, Erwin Scholz, Eduard Schreiber, Lore Schretzenmayr, Haro Senft, Olga Sippl, Josef Škrábek, Ivan Steiger, Oldřich Stránský, Horst Teltschik, Ilse Tielsch, Petr Uhl, Bedřich Utitz, Věra Vohlídalová, Alena Wagnerová, Angelus Waldstein, Fritz Wittmann, Barbara von Wulffen, Zdeněk Zvolský

 

Öffnungszeit: Mittwoch bis Sonntag von 14 – 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Dauer der Ausstellung: verlängert bis 21. November 2021

Über die Corona-bedingten Besuchsregelungen können Sie sich auf der Website des Museums informieren.

In Kooperation mit dem Isergebirgs-Museum Neugablonz

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Donnerstag, 23. September 2021

19.00 Uhr

Das Thema: Erika Mann?

1. Deutsch-tschechisches Kabarett

Divadlo Na zábradlí, Anenské náměstí 5, Prag

Das Thema hat sich Erika Mann zum Thema genommen, die nicht nur Tochter des berühmten deutschen Schriftstellers Thomas Mann, sondern Kabarettistin, Schauspielerin, Schriftstellerin und vieles mehr war. Das Programm ihres Kabaretts “Pfeffermühle” und dessen mehrjährige Tour durch Europa (mehrmals auch durch die Tschechoslowakei) sind für uns als Kabarett Ausgangspunkt unserer Annäherung. Damals wollte es seinem Publikum die Augen öffnen, wer Hitler und die Nazis wirklich waren. Das war das große Böse damals, aber womit kämpfen wir heute und wie kann uns ihre Arbeit dabei noch heute inspirieren?
Mit Das Thema arbeiten diesmal auch die Bewegungskünstlerin Stefanie Jörgler und der Regisseur und Performer Emil Rothermel. In unserem Projekt arbeiten wir nicht nur mit biographischen Fragmenten, Zitaten aus Gesprächen, Büchern, Briefen und Originaltexten der Pfeffermühle, aber auch mit unseren eigenen Texten, die Reaktion auf Erikas Leben und die Arbeit der Pfeffermühle sind. 

Die Vorstellung entstand im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – politische Rednerin“, konzipiert von Monacensia im Hildebrandthaus in München.

Projektpartner sind das Goethe Institut Tschechien, der Adalbert Stifter Verein, das Institut für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Karlsuniversität Prag und der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds.


Konzept, Spiel und Musik: Roman Horák, Stefanie Jörgler, Markéta Richterová, Philipp Schenker
Regie: Emil Rothermel
Technik: Michal Pustay
Kostüme: Agáta Molčanová
Videoprojektion: Vojtěch Polák, Stefanie Jörgler
Gefördert durch: Goethe-Institut Tschechische Republik
Produktion: Dranc z.s.

Mit herzlichem Dank an das Theater am Geländer/Divadlo Na zábradlí.

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Montag, 27. September 2021

18.00 Uhr

Auf den Spuren des Adels nach Nordböhmen

Mit Aufenthalten u. a. in Sychrov, Hirschberg/Doksy, Teplitz, Tetschen/Děčín, Melník...

Mit seiner Ausstellung Für die Heimat. Böhmischer und mährischer Adel im Exil, die im Frühjahr 2022 in München gezeigt werden wird, hat sich der Adalbert Stifter Verein zum Ziel gesetzt, auf das Engagement adeliger Familien, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus den böhmischen Ländern vertrieben wurden beziehungsweise nach der kommunistischen Machtübernahme nach Februar 1948 das Exil gewählt haben, aufmerksam zu machen. Viele von ihnen haben während dieser Zeit ihr Heimatland unterstützt und dazu beigetragen, politische, nationale und gesellschaftliche Barrieren zu beseitigen.

Als Auftakt zur Ausstellung möchten wir die Schlösser einiger dieser Familien in Nordböhmen besuchen und weitere Sehenswürdigkeiten sowie landschaftliche Besonderheiten der Region kennenlernen.

Die Unterbringung erfolgt in einem Hotel in Aussig/Ústí nad Labem. Der Transfer vom Standort zu den einzelnen Besichtigungszielen erfolgt mit einem Bus (im Preis inbegriffen). Die An- und Abreise erfolgt individuell.

Ende der Reise: Samstag, 2. Oktober 2021, nach dem gemeinsamen Frühstück

Erfahren Sie mehr in der Einladung, die auch ein Anmeldeformular enthält

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Donnerstag, 30. September 2021

19.00 Uhr

Mein Weg zu unseren Deutschen

Geschichten von Menschen. Vortrag und Diskussion mit Pavel Polák

Adalbert Stifter Saal, Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Mit Pavel Polák, der von 2014–2019 als Deutschland-Korrespondent des Tschechischen Rundfunks tätig war und jetzt für die Tageszeitung Deník N schreibt, wird die "Mein Weg"-Reihe fortgesetzt. Die Referenten erläutern darin ihre persönliche Beziehung zu den (Sudeten)deutschen.

Pavel Polák stammt aus Reichenberg (Liberec) und studierte Germanistik u. a. in Heidelberg und Berlin. Für seine TV-Dokumentation über die deutsche Küstenlandschaft erhielt er 2020 den Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis.

Bitte melden Sie sich hier (bis um 17 Uhr des Veranstaltungstages, später nur noch telefonisch) zu der Veranstaltung an: https://eveeno.com/pavel-polak

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum

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Donnerstag, 30. September 2021

18.00 Uhr

Johanna von Herzogenberg: ein Leben zwischen Böhmen und Deutschland

Film und Gespräch

Kino Hraničář, Prokopa Diviše 1812/7, Aussig/Ústí nad Labem

Die Kunsthistorikerin Johanna von Herzogenberg (1921–2012) wurde auf Schloss Sichrow/Sychrov geboren und verbrachte ihre Jugend in Birnai/Brná nad Labem bei Aussig. 1946 wurde sie gemeinsam mit ihrer Familie nach Bayern vertrieben, wo sie 1952 die Leitung des Adalbert Stifter Vereins übernahm. Sie ist Autorin einer großen Anzahl von Publikationen und Ausstellungen zur Kultur und Geschichte der böhmischen Länder (Karl IV., Johannes Nepomuk, Wallfahrt kennt keine Grenzen). Für ihr vermittelndes Engagement auf dem Feld der deutsch-tschechischen Verständigung sowie ihre kulturellen Aktivitäten bekam sie viele Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz und die tschechische Verdienstmedaille (Medaile za zásluhy). Von Papst Johannes Paul II. wurde sie mit dem Silvesterorden ausgezeichnet.

Ihre Erinnerungen Bilderbogen. Aus meinem Leben (1999) erschienen 2002 in Aussig auch auf Tschechisch, ein Jahr später wurde der Film Der lange Weg der Baronin entlang der Elbe gedreht.

Nach Vorführung dieses Films werden bei einem Podiumsgespräch Erinnerungen an Johanna von Herzogenberg und ihr Leben und Wirken ausgetauscht. Mit dabei: Kristina Kaiserová, Vladimír Kaiser, Anna Knechtel und Jiří Petrů.

Der lange Weg der Baronin entlang der Elbe (2003). Regie: Vladimír Fanta, Kamera: Jiří Petrů, 33 Minuten.

Die Diskussion wird gedolmetscht, der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung des Collegium Bohemicum und des Adalbert Stifter Vereins.

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Donnerstag, 7. Oktober 2021

19.00 Uhr

Der Komponist Johann Landwehr

Konzert

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Johann Landwehr (1826–1863) stammte aus Prag, besuchte das dortige Konservatorium und war u. a. in Njemirow am Hofe des Grafen Potocki, Zeremonienmeister des russischen Zaren tätig. Seine letzten Jahre verlebte er in Brüssel. Er ist der Großonkel des in München lebenden Komponisten Lutz Landwehr von Pragenau, der bei Familienforschungen auf dessen Biografie und musikalisches Werk stieß und an dem Abend auch eine kurze Einführung geben wird.

Anastasia Zorina (Klavier), Katharina Strobel (Violine) und Stefan Shen (Violoncello) spielen sein Klaviertrio und präsentieren weitere Kompositionen von Antonín Dvořák (1841–1904) und Franz Schubert (1797–1828).

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder

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Dienstag, 12. Oktober 2021

18.30 Uhr

Verblichen, aber nicht verschwunden

Eröffnung der Ausstellung über Spuren der deutschsprachigen Bevölkerung im Böhmerwald

Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik, Michalská 12, Prag

Die Ausstellung basiert auf einer Exkursion mit Studierenden der Universitäten Regensburg, Passau, Prag und Aussig (Ústí nad Labem) im Rahmen des Forschungsverbundes Grenze/n in nationalen und transnationalen Erinnerungskulturen. Organisiert wurde die Exkursion vom Kulturreferat für die böhmischen Länder beim Adalbert Stifter Verein. Die daraus entstandenen Texte und Fotografien zeigen alte Friedhöfe, Kirchen, Reste verschwundene Orte etc. und entführen behutsam in eine vergangene Welt.

Einige Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer der Exkursion erläutern in einem kurzen Gespräch ihre Eindrücke.

Anmeldung zur Eröffnung hier erforderlich oder unter . Im Falle Ihrer Teilnahme bitten wir bei Einlass um Vorlage der ausgedruckten Anmeldebestätigung, die Sie nach Ihrer Anmeldung erhalten.

Einlass ab 18.00 Uhr, begrenzte Teilnehmerzahl

Dauer der Ausstellung: 13. Oktober bis 10. November 2021

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr

Eintritt frei. Für den Zutritt gilt jedoch die sog. 3G-Regel (aktuelle COVID-19-Impfung, -Genesung, -Testung) sowie die hier genannten Regeln.

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder in Kooperation mit der Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik

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Freitag, 22. Oktober 2021

18.00 Uhr

Mährischer Abend

Ausstellungsfinissage, Vorträge, Musik

vhs Holzkirchen-Otterfing e. V., Max-Heimbucher-Straße 1, Holzkirchen

Kurzvorträge u. a. von Wolfgang Schwarz zur Ausstellung Zwischen Sprache, Nation und Staat 1800 - 1945. Bedeutende Tschechen. Außerdem gibt es mährische Musik mit der Cimbálová muzika Josefa Marečka aus Uherské Hradiště. Für Essen und Trinken wird ein kleiner Beitrag erhoben.

Anmeldung zum mährischen Abend unter: 08024/802.

Dauer der Ausstellung: 11.-22. Oktober 2021

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9–19 Uhr (Eintritt frei)

Eine Veranstaltung der vhs Holzkirchen-Otterfing in Kooperation mit dem Kulturreferenten für die böhmischen Länder

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Dienstag, 26. Oktober 2021

19.00 Uhr

Prag empfing uns als Verwandte

Die Familie Mann und die Tschechen. Buchpräsentation mit Peter Lange

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Im Dezember 1936 verkündet der NS-Staat die Ausbürgerung von Thomas Mann. Aber dieser Schlag geht ins Leere – der Literaturnobelpreisträger und prominenteste deutsche Schriftsteller ist bereits Bürger der Tschechoslowakei, und mit ihm auch Bruder Heinrich und die meisten Angehörigen der Familie. Mit vielen bislang unbekannten Details schildert der Journalist Peter Lange das Verhältnis der Familie Mann zu den Tschechen, er stellt die tschechischen Schwägerinnen des Nobelpreisträgers vor, analysiert die politischen und kulturellen Beziehungen zu Prag und zeichnet die Reisen in die Tschechoslowakei nach.

Der Autor Dr. Peter Lange ist ARD-Korrespondent in Prag. Er wurde für seine Forschung zum Thema mit dem renommierten deutsch-tschechischen Journalistenpreis ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum München

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