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Veranstaltungen

Donnerstag, 20. Januar 2022

19.00 Uhr

M. Pilátová: Mit Baťa im Dschungel

Lesung und Gespräch auch auf YouTube

Projektor – HP8, Hans-Preißinger-Str. 8, München

In einem vielstimmigen Romanmosaik erzählt die tschechische Autorin Markéta Pilátová die faszinierende Geschichte des tschechischen Schuhfabrikanten Jan Antonín Baťa. Vor den Nationalsozialisten geflüchtet und von den Kommunisten verunglimpft, versuchte er in Brasilien seine unternehmerischen Ideale weiterzuleben. Mitten im Urwald gründete er neue Städte und erbaute Fabriken.

Markéta Pilátová begibt sich auf die Spuren Baťas und seiner Familie, die sich der neuen Umgebung anpasste und doch ihre mitteleuropäischen Wurzeln in sich trug. Sie erzählt vom Kampf gegen die widerspenstige tropische Natur, vom Pioniergeist, aber auch von der Sehnsucht nach dem alten Europa und der Suche nach historischer Gerechtigkeit. Der Roman erschien 2020 im Wieser Verlag in einer Übersetzung von Sophia Marzolff.

Moderation: Anna-Elena Knerich (BR), Lesung Sophia Marzolff.

Anmeldung unter: eveeno.com/hp8_pilatova

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins, des Mittel Punkt Europa e.V., der Münchner Stadtbibliothek und des Tschechischen Zentrums München in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slavistik an der LMU. Gefördert durch das Tschechische Literaturzentrum.

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Dienstag, 25. Januar 2022

19.00 Uhr

Adalbert Stifter: Amtliche Schriften zu Schule und Universität

Präsentation der 10. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe

Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, München

Von 1850 bis 1864 bekleidete Adalbert Stifter in Linz die Stelle eines k. k. Schulrats –eine Aufgabe, die er als Jurist äußerst engagiert und eifrig wahrnahm. Die sechs Bände mit dem ausführlich kommentierten amtlichen Schrifttum des k.k. Schulrats Adalbert Stifter zeigen, wie sich Stifter mit dem Ministerium und mit kirchlichen Stellen auseinandersetzte, wie er für die Verbesserung des Schulwesens eintrat und sich obendrein um eine Verbesserung der oft miserablen Wohn- und Lebensbedingungen der Dorflehrer kümmerte.

Der Herausgeber und Stifter-Forscher Walter Seifert, ehemaliger Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Passau, stellt die Edition vor, der Schauspieler Helmut Becker liest ausgewählte Texte und Briefe. Einführung: Johannes John (Redakteur der Historisch-kritischen Stifter-Ausgabe an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften).

Moderation: Franziska Mayer (Adalbert Stifter Verein)

Eintritt frei

In Kooperation mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

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Donnerstag, 27. Januar 2022

19.00 Uhr

Eva Lustigová: Der große, weiße Weg

Vortrag und Gespräch in der Reihe „Mein Weg zu unseren Deutschen“

YouTube-Premiere

Eva Lustigová, 1956 geboren, ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin des Arnošt Lustig-Stiftungsfonds, der nach ihrem Vater, dem 2011 verstorbenen tschechisch-jüdischen Schriftsteller und Journalisten benannt wurde. Sie widmet sich vor allem der Vermittlung des Vermächtnisses von Arnošt Lustig, so etwa in dem Dokumentarfilm Přítomnost Arnošta Lustiga (Die Präsenz von Arnošt Lustig, 2012) oder mit der Herausgabe von Büchern wie Vlny štěstí Arnošta Lustiga (Glückswellen des Arnošt Lustig, 2021), die Texte oder Interviews ihres Vaters enthalten. In der Reihe „Mein Weg zu unseren Deutschen“ erzählt sie von ihrer persönlichen Beziehung zu den (Sudeten-)Deutschen.

Hier geht's zu der Online-Veranstaltung >>

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum München

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Dienstag, 2. Februar 2022

18.00 Uhr

Verblichen, aber nicht verschwunden

Ausstellung über eine Spurensuche im Böhmerwald

Centrum Bavaria Bohemia, Freyung 1, Schönsee

Die Beziehungen zwischen Deutschen und Tschechen sind inzwischen auf eine gemeinsame Zukunft ausgerichtet, die gemeinsame Geschichte gestaltete sich aber nicht konfliktfrei. Ein Forschungsverbund aus Einrichtungen an den Universitäten Regensburg, Passau, Prag und Ústí nad Labem (Aussig) sowie dem Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein widmet sich seit 2017 dem Thema Grenze/n in nationalen und transnationalen Erinnerungskulturen zwischen Tschechien und Bayern und hat dabei auch den wissenschaftlichen Nachwuchs im Blick.

Eine Exkursion mit Studierenden der genannten Universitäten ging in diesem Rahmen im Oktober 2019 den Spuren der ehemaligen deutschsprachigen Bevölkerung im Böhmerwald nach. Die Teilnehmer*innen wählten jeweils eine der dabei entstandenen Fotografien aus und verfassten dazu einen Text. Die zweisprachig deutsch-tschechische, auch in digitaler Form existierende Ausstellung zeigt alte Friedhöfe, Kirchen, Reste verschwundene Orte und neu gegründete Museen und entführt behutsam in eine vergangene Welt.

Im Anschluss an die Vernissage befragt Wolfgang Schwarz Mikuláš Zvánovec von der Karlsuniversität Prag über die heutige Wahrnehmung des kulturellen Erbes der deutschsprachigen Bevökerung in Tschechien.

Ausstellungskonzept: Wolfgang Schwarz

Dauer der Ausstellung: 2. Februar bis 11. März 2022

Öffnungszeiten: Mo, 10-19 Uhr, Fr 10-14 Uhr, Sa 10-11.30 Uhr, So 14-16 Uhr

Gefördert durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur

Digitale Ausstellung: https://www.uni-regensburg.de/bohemicum/medien/aktuelles/ausstellung_verblichen_interaktiv.pdf

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