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Mittwoch, 30. November 2022

19.00 Uhr

Böhmische Spuren in München: Rudolf Voderholzer

Gespräch

Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, München

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer wurde am 9. Oktober 1959 in München geboren und wuchs gemeinsam mit seinen drei Geschwistern in Sendling auf. Seine Mutter Maria, geb. Schill, stammte aus dem westböhmischen Kladrau/Kladruby, wo sie 1927 auf die Welt kam. Nach der Vertreibung 1946 lebte sie in München als Lehrerin und Autorin von Kinderbüchern, einige davon schrieb sie zusammen mit ihrem ältesten Sohn.

Zuzana Jürgens (Adalbert Stifter Verein) spricht mit Bischof Voderholzer über seine Mutter, über die sudetendeutschen Wurzeln der Familie und über seine Kindheit, Studien- und Priesterzeit in München.

Eintritt frei

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Donnerstag, 8. Dezember 2022

19.00 Uhr

Böhmerwald von fern und nah II

Lesung und Gespräch mit den Oberplaner Stifter-Stipendianten 2022

Südböhmische Wissenschaftliche Bibliothek (Jihočeská vědecká knihovna), Lidická 1, Budweis/České Budějovice

Der Brünner Schriftsteller und Chefredakteur der Literaturzeitschrift Host (Gast) Jan Němec (*1981) und die Münchner Lyrikerin und Biologin Sophia Klink (*1993) sind die Vertreter des zweiten Jahrgangs des Stifter-Stipendiums in Oberplan/Horní Planá. Von Ende September bis Mitte Oktober absolvierten sie gleichzeitig Aufenthalte im Geburtsort Adalbert Stifters.

Im Laufe des Abends stellen sie eine Auswahl ihres bisherigen Schaffens sowie Texte vor, die in Oberplan entstanden sind. Welche Wirkung übten dieser Ort, an dem sich über Jahrhunderte tschechische und deutsche Kultur begegneten, und die zauberhafte Landschaft und Atmosphäre des Böhmerwalds auf ihr Schreiben aus? Hat ihre Begegnung sie selbst und ihr Verständnis von Deutschland und Tschechien beeinflusst?

Moderation: Hana Soukupová

Die Veranstaltung wird gedolmetscht.

Eine Veranstaltung der Kooperationspartner: Tschechisches Literaturzentrum in der Mährischen Landesbibliothek, Adalbert Stifter Verein und Adalbert Stifter-Geburtshaus – Regionalmuseum Krumau im Rahmen des Festivals Šumava litera. Mit freundlicher Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei.

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Donnerstag, 15. Dezember 2022

19.00 Uhr

Grenzenlos. Aus dem Konservatorium in die Welt

Konzert für Klavier zu vier Händen

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Klavierkonzert des Duos Jost Costa mit Werken von Ignaz Moscheles, Bedřich Smetana, Salomon Jadassohn und György Kurtág

Die im 19. Jahrhundert entstandenen Konservatorien bildeten ein überregionales System für die Ausbildung von Musikern. Für ihre oft aus vielen Ländern stammenden Absolventen waren die dort erworbenen Fähigkeiten der erste Schritt in die musikalische Welt. So vergleichbar diese Anfänge waren, so unterschiedlich konnten die weiteren Lebenswege von Musikern. Die ausgewählten Komponisten und ihre Werke stehen für die Vielfalt der Musikwelt in den Ländern Ostmitteleuropas.

Das Duo Jost Costa besteht aus der Pianistin Yseult Jost und dem Pianisten Domingos Costa und existiert seit 2006. Neben weltweiten Auftritten wirkten beide Künstler u. a. als Dozenten an der Universität Hamburg oder der Musikhochschule Venedig und produzierten Aufnahmen für den Südwestrundfunk, den Westdeutschen Rundfunk oder die Deutsche Welle. Ihre Veranstaltungen lassen Musik auf Tanz, Dichtung oder Malerei treffen.

Prof. Dr. Joachim Kremer ist Institutsleiter für Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Ästhetik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Musik und Musikgeschichte des 15. bis 20. Jahrhunderts sowie französische Musik zwischen 1870 und 1920.

Das Konzert steht unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Ulrike Scharf.

Moderation: Joachim Kremer

Eintritt: Spenden für die Ukraine/Bukowinahilfe (Netzwerk Gedankendach) erbeten

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder, des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, des Hauses des Deutschen Ostens und des Tschechischen Zentrums München

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Dienstag, 17. Januar 2023

18.00 Uhr

Mensch, Natur und ihre Katastrophen

Historische Fotografien aus Böhmen

Ausstellungseröffnung

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Naturkatastrophen steht und stand der Mensch oft machtlos gegenüber. Häufig hat er sie jedoch mit verursacht: Hochwasser ist auch bedingt durch Überregulierung einst freilaufender Flüsse. Erdrutsche sind Folgen extremer Niederschläge, die – ebenso wie Stürme oder Windhosen – durch den Klimawandel zunehmen. Luftverschmutzung schädigt seit vielen Jahrzehnten Wälder und Ackerböden.

Die Ausstellung mit historischen Fotografien aus der Sammlung Scheufler thematisiert Naturkatastrophen in den böhmischen Ländern. Fast alle Aufnahmen stammen aus der Zeit der k. u. k. Monarchie im Zeitraum 1870–1918. Renommierte Fotografen ihrer Zeit wie Rudolf Bruner-Dvořák oder František Krátký fingen die Folgen der Kraft von Wind, Wasser oder Feuer in verschiedenen böhmischen Regionen ein. Die durch Hochwasser 1890 partiell eingestürzte Prager Karlsbrücke ist ebenso zu sehen wie von Erdrutschen beschädigte Häuser im Riesengebirge oder vom Tagebau verursachte Schäden in Brüx/Most. Die Rolle des Menschen wird dabei kritisch gewürdigt, und es wird im Kontext des aktuellen Klimawandels zum Nachdenken angeregt.

Einführung: Pavel Scheufler (Kurator der Ausstellung)

Ausstellungsdauer: 18.1. bis 31.3.2023

Geöffnet: Mo–Fr 10–18 Uhr

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum München

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