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Ausstellung bis zum 21.11.2021 verlängert!

 

Petra Flath: Porträts aus Böhmen und Mähren

Foto-Ausstellung mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen 

Isergebirgs-Museum, Bürgerplatz 1 (Gablonzer Haus), Kaufbeuren-Neugablonz

Großflächige Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Persönlichkeiten aus Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien, die sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit oder ihres privaten Engagements im deutsch-tschechischen Bereich für Verständigung eingesetzt haben, aufgenommen von der Münchner Fotografin Petra Flath.

Jede Aufnahme ist mit einer Kurzbiographie, einem prägnanten Zitat und dem Schriftzug des Porträtierten versehen.

Zu sehen sind Porträts folgender Personen:

Jaromír Boháč, Johann Böhm, Oskar Böse, Hellmuth Bornemann, Toman Brod, František Černý, Barbara Coudenhove-Kalergi, Bohumil Doležal, Helena Faberová, Hugo Fritsch, Jiří Gruša, Widmar Hader, Peter Härtling, Gudrun Heißig, Johanna von Herzogenberg, Milan Horáček, Hellmut Karasek, Ferdinand Graf Kinsky, Tomáš Kosta, Jan Křen, Kurt Krolop, Franz Peter Künzel, Peter Kurzeck, Markus Lüpertz, Max Mannheimer, Franz Olbert, Anton Otte, Marianne Pasetti, Walter Piverka, Vilém Prečan, Petr Příhoda, František Radkovský, Lída Rakušanová, Peter Rath, Günter Reichert, Rosina Reim, Erwin Scholz, Eduard Schreiber, Lore Schretzenmayr, Haro Senft, Olga Sippl, Josef Škrábek, Ivan Steiger, Oldřich Stránský, Horst Teltschik, Ilse Tielsch, Petr Uhl, Bedřich Utitz, Věra Vohlídalová, Alena Wagnerová, Angelus Waldstein, Fritz Wittmann, Barbara von Wulffen, Zdeněk Zvolský

Öffnungszeit: Mittwoch bis Sonntag von 14 – 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Über die Corona-bedingten Besuchsregelungen können Sie sich auf der Website des Museums informieren.

In Kooperation mit dem Isergebirgs-Museum Neugablonz

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Freitag, 15. Oktober 2021

18.00 Uhr

Heimaten in Böhmen

Autorenlesung und Gespräch mit Wolftraud de Concini und Vratislav Maňák

Goethe-Institut, Königsbrücker Str. 84, 01099 Dresden

Pilsen verbindet zwei Schreibende, die die Rückkehr zum Ort ihrer Kindheit thematisieren: die in Trautenau/Trutnov geborene Autorin und Fotografin Wolftraud de Concini, die sich in Büchern und Filmen auf Spurensuche in ihre böhmische Herkunftsregion begibt, und den tschechischen Schriftsteller Vratislav Maňák, der in seinem Buch Heute scheint es, als wäre nichts geschehen den Pilsener Aufstand von 1953 durch den Rückblick des Protagonisten auf seine Jugend schildert. Renate Zöller spricht mit ihnen über den Begriff Heimat, den sie auch in ihrer eigenen Arbeit zum Thema macht.

Der Journalist und Autor Vratislav Maňák verbindet in seinem Roman Heute scheint es, als wäre nichts geschehen (Karl Rauch Verlag 2019, tsch. Original Rubikova kostka, 2016) sehr geschickt die Geschichte des Pilsener Arbeiteraufstands mit einer Familiengeschichte. Der junge Lehrer Ondřej Šmid kommt zur Feier des 80. Geburtstags seines Großvaters nach Pilsen zurück. Dort wird er bei seinen Eltern mit Erinnerungen konfrontiert, die ihm als Kind entgangen sind oder die er verdrängt hat. In Gesprächen mit Zeitzeugen nähert er sich den Geschehnissen vom 1. Juni 1953 an, als sich dort in den Škoda-Werken der erste Aufstand im gesamten sogenannten Ostblock zutrug.

Die Autorin und Fotografin Wolftraud de Concini, ehemalige Pilsener Stadtschreiberin, ist in Böhmen geboren, in Deutschland aufgewachsen und lebt seit 1964 in Italien. In ihrer Reisepublikation, dem Foto-Text-Band Böhmen hin und zurück (Bibliothek der Provinz, Arunda, 2014) beschreibt sie auch ihre Geburtsstadt Trautenau/Trutnov, aus der sie als Fünfjährige mit ihrer Familie vertrieben wurde. In ihrem neuesten Buch Klaras Schuhe: Geschichte einer böhmischen Jüdin (Publistampa Edizioni, Arunda, 2019) nimmt sie wieder Bezug auf die Stadt Pilsen: Sie zeichnet die Lebensgeschichte von Klara Beck nach, der dritten Ehefrau des Architekten Adolf Loos. Sie stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie der Stadt und wurde 1942 in Riga von den Nationalsozialisten ermordet.

Vratislav Maňák (geb. 1988 in Mies/Stříbro) schreibt Prosa für Erwachsene und Kinder. Beim Tschechischen Fernsehen arbeitet er als Redakteur des Nachrichtenportals ČT 24. Bereits für seinen ersten Erzählungsband Šaty z igelitu (Kleider aus Kunststoff) erhielt er 2012 den Jiří Orten-Preis. Es folgten weitere Bücher für Kinder und Erwachsene und auch eine Serie von Kindermärchen für den Tschechischen Rundfunk.

Es moderiert Renate Zöller, Journalistin und Redakteurin der KK – Kulturkorrespondenz östliches Europa.

Wolftraud de Concini wird per Live-Video aus Italien zugeschaltet, Vratislav Maňák ist vor Ort.

Eintritt frei, Anmeldung hier.

Beide Texte werden im Mai 2022 in der Zeitschrift Sudetenland publiziert. Das Gespräch wird in der Podcast-Serie „Heimaten“ von Renate Zöller auf der Website und dem Spotify-Kanal des Deutschen Kulturforums östliches Europa veröffentlicht und dann dauerhaft abrufbar sein.

Eine Veranstaltung im Rahmen der 23. Tschechisch-Deutschen Kulturtage in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, der Euroregion Elbe/Labe und dem Goethe-Institut Dresden.

 

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Samstag, 16. Oktober 2021

17.00 Uhr

Heimaten in Böhmen

Autorenlesung und Gespräch mit Wolftraud de Concini und Vratislav Maňák

Parkhotel Bad Schandau, Rudolf-Sendig-Str. 12, Bad Schandau

Pilsen verbindet zwei Schreibende, die die Rückkehr zum Ort ihrer Kindheit thematisieren: die in Trautenau/Trutnov geborene Autorin und Fotografin Wolftraud de Concini, die sich in Büchern und Filmen auf Spurensuche in ihre böhmische Herkunftsregion begibt, und den tschechischen Schriftsteller Vratislav Maňák, der in seinem Buch Heute scheint es, als wäre nichts geschehen den Pilsener Aufstand von 1953 durch den Rückblick des Protagonisten auf seine Jugend schildert. Renate Zöller spricht mit ihnen über den Begriff Heimat, den sie auch in ihrer eigenen Arbeit zum Thema macht.

Der Journalist und Autor Vratislav Maňák verbindet in seinem Roman Heute scheint es, als wäre nichts geschehen (Karl Rauch Verlag 2019, tsch. Original Rubikova kostka, 2016) sehr geschickt die Geschichte des Pilsener Arbeiteraufstands mit einer Familiengeschichte. Der junge Lehrer Ondřej Šmid kommt zur Feier des 80. Geburtstags seines Großvaters nach Pilsen zurück. Dort wird er bei seinen Eltern mit Erinnerungen konfrontiert, die ihm als Kind entgangen sind oder die er verdrängt hat. In Gesprächen mit Zeitzeugen nähert er sich den Geschehnissen vom 1. Juni 1953 an, als sich dort in den Škoda-Werken der erste Aufstand im gesamten sogenannten Ostblock zutrug.

Die Autorin und Fotografin Wolftraud de Concini, ehemalige Pilsener Stadtschreiberin, ist in Böhmen geboren, in Deutschland aufgewachsen und lebt seit 1964 in Italien. In ihrer Reisepublikation, dem Foto-Text-Band Böhmen hin und zurück (Bibliothek der Provinz, Arunda, 2014) beschreibt sie auch ihre Geburtsstadt Trautenau/Trutnov, aus der sie als Fünfjährige mit ihrer Familie vertrieben wurde. In ihrem neuesten Buch Klaras Schuhe: Geschichte einer böhmischen Jüdin (Publistampa Edizioni, Arunda, 2019) nimmt sie wieder Bezug auf die Stadt Pilsen: Sie zeichnet die Lebensgeschichte von Klara Beck nach, der dritten Ehefrau des Architekten Adolf Loos. Sie stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie der Stadt und wurde 1942 in Riga von den Nationalsozialisten ermordet.

Vratislav Maňák (geb. 1988 in Mies/Stříbro) schreibt Prosa für Erwachsene und Kinder. Beim Tschechischen Fernsehen arbeitet er als Redakteur des Nachrichtenportals ČT 24. Bereits für seinen ersten Erzählungsband Šaty z igelitu (Kleider aus Kunststoff) erhielt er 2012 den Jiří Orten-Preis. Es folgten weitere Bücher für Kinder und Erwachsene und auch eine Serie von Kindermärchen für den Tschechischen Rundfunk.

Es moderiert Renate Zöller, Journalistin und Redakteurin der KK – Kulturkorrespondenz östliches Europa.

Wolftraud de Concini wird per Live-Video aus Italien zugeschaltet, Vratislav Maňák ist vor Ort.

Eintritt 7,– EUR | ermäßigt 5,– EUR, Anmeldung hier.

Beide Texte werden im Mai 2022 in der Zeitschrift Sudetenland publiziert. Das Gespräch wird in der Podcast-Serie „Heimaten“ von Renate Zöller auf der Website und dem Spotify-Kanal des Deutschen Kulturforums östliches Europa veröffentlicht und dann dauerhaft abrufbar sein.

Eine Veranstaltung im Rahmen der 23. Tschechisch-Deutschen Kulturtage in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, der Euroregion Elbe/Labe und dem Goethe-Institut Dresden.

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Samstag, 16. Oktober 2021

12.30–18.15 Uhr

Kulturelle Integrationsprozesse seit dem Zweiten Weltkrieg

Workshop über sprachwissenschaftliche Befunde im interdisziplinären Kontext

Online über Zoom

Die erzwungene Eingliederung der Flüchtlinge und Vertriebenen in die Aufnahme­gesell­schaf­­ten der DDR und BRD warf nicht nur große soziale und politische Probleme auf, sondern zog auch mitunter schwierige wechselseitige Anpassungsprozesse auf kultureller Ebene nach sich. Der vom Adalbert Stifter Verein und dem Collegium Carolinum organisierte Workshop rückt die kulturellen und identifikatorischen Nachwirkungen der Vertriebenen­immigration ins Zentrum, die von der Forschung bislang weniger untersucht wurden. Dabei sollen sprach­wissenschaftliche, kultur­wissen­schaftliche und zeithistorische Forschungsergeb­nisse im inter­disziplinären Zusammenhang diskutiert werden.

Programm

12.30   Begrüßung

12.45   Klaas-Hinrich Ehlers: Ankommen im Dialekt – Die Rolle des Niederdeutschen bei der sprachlichen Akkulturation der Vertriebenen in Mecklenburg

13.30   Mathias Beer: Durch den Magen und mit den Beinen. Kulturwissenschaftliche Ansätze bei der Erforschung der Integration der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen

14.15   Pause

14.45   Volker Zimmermann: „Schrittmacher für amoralische und asoziale Bestrebungen“: Diskussionen über „kriminelle“ Flüchtlinge und Heimatvertriebene in den westlichen Besatzungszonen nach 1945

15.30   K. Erik Franzen: Integriert und musealisiert? Flüchtlinge und Vertriebene als identitätspolitische Größe – regional und national?

16.15   Pause

16.45   Karl Braun: Aufwachsen an mancherlei Grenzen

17.15   Klaas-Hinrich Ehlers: Soziokulturelle ‚Überanpassung‘ immigrierter Vertriebener – linguistisch rekonstruiert

18.00   Ende der Veranstaltung

Den Flyer mit den Abstracts der einzelnen Vorträge finden Sie hier.

Die Veranstaltung findet online über Zoom statt: Teilnahmelink.

Meeting-ID: 829 3613 2661
Kenncode: 756661

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Freitag, 22. Oktober 2021

18.00 Uhr

Mährischer Abend

Ausstellungsfinissage, Vorträge, Musik

vhs Holzkirchen-Otterfing e. V., Max-Heimbucher-Straße 1, Holzkirchen

Kurzvorträge u. a. von Wolfgang Schwarz zur Ausstellung Zwischen Sprache, Nation und Staat 1800–1945. Bedeutende Tschechen. Mährische Musik mit der Cimbálová muzika Josefa Marečka aus Uherské Hradiště/Ungarisch Hradisch. Für Essen und Trinken wird ein kleiner Beitrag erhoben.

Anmeldung zum mährischen Abend unter Tel. 08024/467 89 10.

Dauer der Ausstellung: 11.-22. Oktober 2021

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9–19 Uhr (Eintritt frei)

Eine Veranstaltung der vhs Holzkirchen-Otterfing in Kooperation mit dem Kulturrefererat für die böhmischen Länder

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Foto: ETH-Bibliothek Zürich, Thomas-Mann-Archiv / Fotograf: Unbekannt / TMA_0558

Dienstag, 26. Oktober 2021

19.00 Uhr

Prag empfing uns als Verwandte

Die Familie Mann und die Tschechen. Buchpräsentation mit Peter Lange

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Im Dezember 1936 verkündet der NS-Staat die Ausbürgerung von Thomas Mann. Aber dieser Schlag geht ins Leere – der Literaturnobelpreisträger und prominenteste deutsche Schriftsteller ist bereits Bürger der Tschechoslowakei, und mit ihm auch Bruder Heinrich und die meisten Angehörigen der Familie.

Mit vielen bislang unbekannten Details schildert der Journalist Peter Lange das Verhältnis der Familie Mann zu den Tschechen, analysiert die politischen und kulturellen Beziehungen zu Prag und zeichnet die Reisen in die Tschechoslowakei nach.

Der Autor Dr. Peter Lange ist ARD-Korrespondent in Prag. Er wurde für seine Forschung zum Thema mit dem renommierten deutsch-tschechischen Journalistenpreis ausgezeichnet.

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum

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Donnerstag, 28. Oktober 2021

15 Uhr

Literarisches Café

Böhmische Spuren in München

Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, München

München war und ist seit vielen Jahrzehnten ein Magnet für Menschen aus den benachbarten böhmischen Ländern. Die Spuren, die diese Verbindungen in der Isarmetropole hinterlassen haben, sind dementsprechend vielfältig, wobei die große Nähe auch ihre Tücken hat: Das Nebeneinander von bayerischer und böhmischer Kultur wird häufig als selbstverständlich betrachtet und kaum noch wahrgenommen.

Es lohnt sich daher umso mehr, den gegenseitigen Einflüssen nachzuspüren und sich auch in abgelegenen Winkeln der Stadt auf Spurensuche zu begeben.

In 16 Beiträgen kommen Geschichte und Gegenwart gleichermaßen zu ihrem Recht: Ereignisse wie das Münchner Abkommen, Persönlichkeiten wie Franz Kafka, Alfred Kubin, Max Mannheimer

oder Jaromir Konecny, Institutionen wie das Sudetendeutsche Haus oder die Ackermann-Gemeinde werden ebenso in den Fokus genommen wie die Wechselwirkungen in Literatur, Kunst, Musik, Architektur oder die zahlreichen Straßennamen, die an die ganz besondere bayerisch-böhmische Beziehung erinnern.

Eintritt ca. 5 EUR für Kaffee und Kuchen, Anmeldung erforderlich unter: muenchen(at)ackermann-gemeinde.de oder Tel. 089/272 942 25.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Ackermann-Gemeinde München und Freising

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