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21.–22. September 2024

Sa | 13.00 Uhr

Böhmerwaldseminar

Tagung zu Kriegsende und Vertreibung vor 80 Jahren in Böhmen

Schloss Gratzen, Nové Hrady 1, Nové Hrady

Das Böhmerwaldseminar versteht sich als grenzüberschreitendes Forum für aktuelle Themen, Projekte und Akteure der deutsch-tschechischen kulturhistorischen Beziehungen. In Nové Hrady werden im Vorgriff auf das Gedenken an 80 Jahre Kriegsende Beiträge zu den letzten Kriegswochen sowie zur anschließenden Vertreibung u. a. auch mit einem Schwerpunkt in Südböhmen angeboten. Vorgestellt werden auch aktuelle Buch- und Interview-Projekte, die sich mit dieser Zeit, aber auch mit den Folgen für die heute in den einstigen Sudetengebieten lebenden Menschen auseinandersetzen.

Präsentiert wird der in der ČSSR kulturpolitisch liberaleren sechziger Jahren entstandene Film Kočár do Vídně (Wagen nach Wien, 1966) von Karel Kachyňa, der seinerzeit wegen der kritischen Darstellung tschechoslowakischer Partisanen und der partiell sympathischen Zeichnung eines deutschen Soldaten Aufsehen erregte. Nach 1968 wurde er verboten.

Teilnahmegebühr: 125 €/1 300 Kč

Anmeldung erforderlich unter sekretariat@stifterverein.de

Hier geht's zum kompletten Programm >>

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder in Kooperation mit der Stadt Nové Hrady

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3.–4. Oktober 2024

Do 14.45 Uhr

Franz Kafka, Adolf Loos und Pilsner Urquell

Stadtbesuch nach Pilsen

Treffpunkt: Západočeská galerie v Plzni – Ausstellungssaal Masné krámy, Pražská 18, Pilsen

Führungen durch die Ausstellung Mit Kafkas Augen. Zwischen Bild und Sprache, die Semler-Residenz und die Brauerei Pilsner Urquell.

Bis zum 28. Oktober wird in der Westböhmischen Galerie in Pilsen die Ausstellung Mit Kafkas Augen. Zwischen Sprache und Bild gezeigt, die in Zusammenarbeit mit dem Adalbert Stifter Verein – Kulturinstitut für die böhmischen Länder entstanden ist. Dies nehmen wir zum Anlass, einen Stadtbesuch in die westböhmische Metropole zu organisieren, die auch weitere kulturelle und kulinarische Schätze zu bieten hat. Im Mittelpunkt steht eine kommentierte Führung durch die Kafka-Ausstellung, ergänzt durch Besichtigungen dreier Interieure von Adolf Loos, die sich in Pilsen erhalten haben, und eine Führung durch die Pilsner Brauerei.

Begrenzte Teilnehmerzahl. Anreise erfolgt eigenständig. Ein Zimmerkontingent im Hotel Central in Pilsen ist reserviert, die Buchung erfolgt ebenfalls selbstständig.

Programm:

3. Oktober

14.45 Treffpunkt vor dem Ausstellungssaal Masné Krámy, Pražská 18, Pilsen

15.00–17.00 kommentierte Führung durch die Ausstellung Mit Kafkas Augen. Zwischen Bild und Sprache

17.45 Besichtigung der Pilsner Brauerei (gemeinsamer Gang von der Ausstellung, etwa 15 Minuten)

4. Oktober

10.00 kommentierte Führung durch die Semler-Residenz

12.00–12.45 gemeinsames Mittagessen (auf eigene Kosten)

13.00–15.30 Brummel-Haus und Wohnung der Familie Vogl

Kosten ca. 800 Kč (zahlbar vor Ort)

Anmeldung erforderlich: sekretariat@stifterverein.de

In Kooperation mit der Westböhmischen Galerie in Pilsen. Im Rahmen des Projekts Kafka 2024

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Mittwoch, 4. Dezember 2024

19.00 Uhr

Kafkas Stimmen

Szenische Lesung

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Max Simonischek und Wiebke Puls führen durch die vielgestaltige Welt von Kafkas Sprache.

Leser, die sich intensiver mit Texten des in Prag geborenen deutschsprachigen Schriftstellers Franz Kafka (1883–1924) beschäftigen, stoßen fast zwangsläufig auf ein schwer erklärbares, widersprüchliches Phänomen. Einerseits wird ihnen Kafkas „Sound“ immer vertrauter – Stil, Tonlage, Wortschatz –, so dass sie auch bei weniger bekannten Texten seine Autorschaft schon nach wenigen Sätzen erraten können. Andererseits wird ihnen die immense sprachliche Bandbreite und Modulationsfähigkeit Kafkas immer bewusster. Dieser paradoxe Effekt ist auch aus anderen künstlerischen Bereichen bekannt, etwa bei Sängern.

Die szenische Lesung Kafkas Stimmen ist eine Komposition von originalen Textpassagen, die auch weniger erfahrenen Lesern diese Vielfalt zu Gehör bringen und sie damit zu weiterer Lektüre verführen soll. Die Lesung bietet zahlreiche Momente der Überraschung und inneren Bewegung, phantastische Einfälle und abgründige Komik.

Kafka gelingt die Traumerzählung ebenso wie der Liebesbrief und das amtliche Schreiben, der Aphorismus und die durchkomponierte Kurzprosa, die Parabel und der Slapstick, die theaterhafte Romanszene, das literarische Tagebuch und manchmal alles gleichzeitig und ineinander verschränkt, ohne dass man je das Gefühl hätte, dass der Autor die Kontrolle verliert.

Textkomposition und Einführung: Reiner Stach, Germanist und Autor einer dreibändigen Kafka-Biografie (S. Fischer, 2002–2014).

Max Simonischek absolvierte ein Schauspielstudium am Mozarteum, Salzburg. Engagements u. a. am Wiener Burgtheater, an den Münchner Kammerspielen, bei den Salzburger Festspielen. Zahlreiche Preise, darunter der Nestroy-Theaterpreis. 2015 inszenierte und spielte Max Simonischek erstmals am Zürcher Neumarkt-Theater Kafkas Der Bau; sein Stück Kafka stirbt hatte im Juni 2022 Uraufführung am Theater Innsbruck.

Wiebke Puls studierte Schauspiel in Berlin. Engagements in Hannover und Hamburg, seit 2005 an den Münchner Kammerspielen. Zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt der 3sat-Preis.

Eintritt: 12 € / 7 € (Abendkasse)

Kartenreservierung: eveeno.com/kafkas-stimmen

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Literaturhandlung München.

Gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

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