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Veranstaltungsarchiv2024

Donnerstag, 8. Februar 2024

15.00 Uhr

Otfried Preußler: Die Heilkraft der Phantasie

Literatur im Café

Isergebirgs-Museum, Bürgerhaus 1 (Gablonzer Haus), Kaufbeuren-Neugablonz

Schon während seiner Kinderjahre im nordböhmischen Reichenberg/Liberec ließ sich Preußler, angeregt von Vater Josef und Großmutter Dora, von Sagen, Märchen und Abenteuergeschichten verzaubern. Nach den Erfahrungen von Krieg und fünfjähriger Gefangenschaft in sowjetischen Zwangsarbeitslagern gelangte er nach Deutschland, wo er seine Angehörigen wiederfand und eine eigene Familie gründete. Als Lehrer entdeckte er sein Talent, Kinder zu begeistern und ihre Sorgen und Freuden zu teilen.

In der Veranstaltung werden sein Lebensweg und seine wichtigsten Kinderbücher vorgestellt. Ein Schwerpunkt ist Krabat gewidmet, dieser Geschichte für ältere Kinder und Erwachsene, in der er sich Klarheit über seine eigene Faszination durch „schwarze Magie“ verschaffte. Nicht fehlen wird auch ein Blick auf seinen einzigen Roman für Erwachsene Die Flucht nach Ägypten – Königlich böhmischer Teil, in dem er in altertümlicher Sprache den Lebensraum seiner Kindheit und Jugend vor dem Hintergrund des Fluchtmotivs der Heiligen Familie lebendig werden lässt.

Vortrag und Textauswahl: Anna Knechtel, Adalbert Stifter Verein

Lesung: Thomas Schönhoff, Isergebirgs-Museum, und Anna Knechtel

Begrüßung: Ute Hultsch-Schmidt, Leiterin des Isergebirgs-Museums

Eintritt: 2 €

Anmeldung erforderlich unter: verwaltung@isergebirgs-museum.de oder telefonisch: 08341-965018

Begleitprogramm zur Ausstellung Ein bisschen Magier bin ich schon … Otfried Preußlers Erzählwelten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Isergebirgs-Museum Neugablonz

Weitere Präsentationen dieser Veranstaltungen sind geplant, z. B. in Bad Herrenalb und in Rotenburg (Wümme). Informieren Sie sich bitte auf unserer Website!

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Autor: Gerald von Foris

Donnerstag, 1. Februar 2024

19.00 Uhr

Im Fokus: Caro Matzko

Gespräch mit der Moderatorin

Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, München

Caro Matzko ist als Moderatorin aus Radio und Fernsehen bekannt: bei Bayern 2 in Eins zu Eins. Der Talk oder als Kolumnistin der Glosse Ende der Welt, auf dem Planet Wissen, als Sidekick in der bekannten Sendung Ringlstetter oder als Podcasterin ihrer eigenen Abendshow (ARD-Mediathek). Ihre journalistische Arbeit begann Caro Matzko schon während ihres Studiums der Kommunikationswissenschaften, Politik und Soziologie in München.

Matzkos Vater, Jahrgang 1934, stammt aus Osterode in Ostpreußen und musste als 10-jähriger seine Heimat verlassen. Ein Trauma, das Auswirkungen bis heute und auch auf Caros Leben hat: In ihrem gemeinsam mit Tanja Marfo verfassten Buch Size egal – Dein Selbstbewusstsein kann nicht groß genug sein, das sich mit ihrer Magersucht und Essstörungen auseinandersetzt, thematisiert Matzko die Bedeutung ihrer Familiengeschichte für die Krankheit und die Auswirkungen auf die eigene emotionale Stabilität. Vor allem darauf, aber auch auf viele andere Facetten ihres Lebens wird das Gespräch eingehen.

Die Matzkoʼsche Familiengeschichte wird auch eindrucksvoll von Regisseurin Maike Conway gezeigt, die das Leben und den Werdegang der Moderatorin in der BR-Reihe Lebenslinien mit dem Titel Caro Matzko – Trauriges Mädchen, witzige Frau porträtierte. Caro Matzkos Lebenslinien wurden im Mai 2023 ausgestrahlt.

Moderation: Wolfgang Schwarz

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein in Kooperation mit dem Haus des Deutschen Ostens.

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Donnerstag, 25. Januar 2024

19.00 Uhr

Im Fokus: Ivan Liška

Interviews zu Böhmen

YouTube-Premiere

Ivan Liška, Tänzer, Choreograph und langjähriger Leiter des Bayerischen Staatsballetts, wurde in Prag geboren. Ausgebildet am Prager Konservatorium und am dortigen Nationaltheater tätig, entschloss er sich nach dem Einmarsch des Warschauer Pakts in der Tschechoslowakei 1968 zur Emigration. U. a. wirkte er in Düsseldorf an der Deutschen Oper am Rhein, in München am Bayerischen Staatsballett und an der Staatsoper Hamburg als Tänzer. Von 1998 bis 2016 war er Direktor des Bayerischen Staatsballets, mit dem er Tourneen zu vielen Bühnen der Welt (Prag, St. Petersburg, Madrid, Budapest etc.) durchführte.

Wolfgang Schwarz, Kulturreferent für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein, unterhält sich mit ihm über seine Eindrücke von Deutschland, seine Zeit in München, über interkulturelle Ebenen der Beziehungen zwischen Deutschen und Tschechen sowie über seine künstlerische Laufbahn.

Zu dem Gespräch >>

Ein Angebot des Kulturreferats für die böhmischen Länder

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Mittwoch, 24. Januar 2024

19.00 Uhr

„... nachdem die Welt meiner eigenen Sprache für mich untergegangen ist ...” - WIRD VERSCHOBEN

Vortrag und Lesung über Stefan Zweig (1882-1942) im Exil

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Stefan Zweig gehörte, auch noch nachdem er 1934 seine österreichische Heimat verlassen hatte und zunächst nach Großbritannien emigriert war, zu den international erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern. Im Unterschied zu den meisten anderen Autorinnen und Autoren, die durch das NS-Regime aus ihrer Heimat vertrieben wurden, war Zweig im Exil nicht mit existenzbedrohender materieller Not konfrontiert, da er eine treue Leserschaft auch außerhalb des deutschen Sprachraums hatte. Dennoch setzte er seinem Leben am 23. Februar 1942 im brasilianischen Petropolis ein Ende. Die zuvor ständig wachsende Verzweiflung Zweigs über die Entwicklung in Europa, vor allem die Verbrechen des NS-Regimes und dessen scheinbaren Siegeslauf spiegelt sich in zahlreichen Texten, die er in seiner letzten Lebensphase verfasste.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus. Deutsch-osteuropäisches Forum.

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Samstag, 20. Januar 2024

15.00 Uhr

Krippen aus aller Welt

Führung durch die Krippensammlung

Bischöfliches Ordinariat, Niedermünstergasse 1, Regensburg

Das Regensburger Bischofshaus beherbergt eine umfangreiche Sammlung an Krippen aus allen Ecken der Welt. Neben neapolitanischen, provenzalischen, afrikanischen Krippen finden sich hier auch böhmische Krippen, darunter die mehrere Quadratmeter große Niederlandkrippe von Pfarrer Karl Kindermann († 2017) aus Königswalde in Nordböhmen. Bei diesem exklusiven Besichtigungstermin wird Bischof Rudolf Voderholzer auch Kuriositäten wie die kleinste Krippe der Welt oder eine Krippendarstellung in einer Pralinenschachtel präsentieren und darüber hinaus viele weitere Darstellungen biblischer Szenen.

Die Anreise der Teilnehmer erfolgt individuell.

Um Pünktlichkeit wird gebeten; nach Einlass der Teilnehmer wird das Tor wieder verschlossen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, daher ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich unter: knechtel@stifterverein.de

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Mittwoch, 17. Januar 2024

19.00 Uhr

„Kafka 2024“

Konzert & Lesung mit der Kafka Band & Nicolas Mahler

Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, München

Das tschechische Musikprojekt „Kafka Band“ um den Schriftsteller Jaroslav Rudiš und den Comiczeichner und Sänger Jaromír 99 eröffnet mit dem literarisch-musikalischen Konzert Der Process das Kafka-Jahr 2024. Nach Das Schloss (2016) und Amerika (2019) haben die sechs Musiker der Kafka-Band nun auch aus dem dritten Romanfragment Kafkas eine beeindruckende Konzert-Performance entwickelt. Zur Einstimmung des Abends über Franz Kafka stellt der Zeichner und Autor Nicolas Mahler seine Comic-Biografie Komplett Kafka sowie seinen Band Kafka für Boshafte (beide Suhrkamp) vor. Er setzt auf unnachahmlich witzig-pointierte Weise Kafkas Leben und Werk in Szene und würdigt dabei auch dessen komische Seite.

Am 3. Juni 2024 jährt sich der 100. Todestag des deutschsprachigen, in Prag geborenen und weltweit verehrten Schriftstellers Franz Kafka, der auch in München in einem umfangreichen Programm gefeiert wird. Informationen über die Veranstaltungen und weitere Aktionen in diesem Zusammenhang bringt die Plattform www.kafka2024.de.

Eintritt: 20 € /15 €

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Literaturhaus München und dem Tschechischen Zentrum München.

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Freitag, 12. Januar 2024

18.00 Uhr

Praga Sinfonietta und Lucie Silkenová (Sopran)

Neujahrskonzert mit beliebten Opern- und Operettenmelodien

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Zur Aufführung kommen – unter der Leitung von Miriam Němcová – Opern- und Operettenmelodien aus Werken von Antonín Dvořák (Rusalka), Bedřich Smetana (Die verkaufte Braut), Johann Strauß, Georges Bizet und Giacomo Puccini.

Die Sopranistin Lucie Silkenová wirkt als Gastsängerin auf der Bühne des Nationaltheaters Prag sowie als Solistin des tschechischen Armee-Orchesters. Sie hatte gemeinsame Auftritte mit dem BBC-Symphony Orchestra in London unter Jiří Bělohlávek. In zahlreichen Opernaufführungen verkörperte sie u. a. Kleopatra in Händels Julius Cäsar, Pamina in Mozarts Zauberflöte oder Gilda in Verdis Rigoletto.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Tschechoslowakischen Gesellschaft für Wissenschaft und Kunst (SVU Deutschland) in Kooperation mit dem Kulturreferat für die böhmischen Länder.

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