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Veranstaltungsarchiv2024

Donnerstag, 11. April 2024

19.00 Uhr

„Tanec nechyběl ...“/„Am Tanze fehlte es nicht ...“

Mladý Smetana v deníku a hudbě/Der junge Smetana in Tagebuch und Musik

Bedřich-Smetana-Museum, Novotného lávka 1, Praha

In seinem Jugendtagebuch schildert der Komponist das gesellige Leben in Pilsen mit Bällen und Ausflügen in die Umgebung und die Schmerzen erster unglücklicher Liebe.

„Eine Gesellschaft, wo getanzt, oder musicirt wird, und der Smetana fehlt, heißt nichts“, schreibt der 17-Jährige in sein Tagebuch. Und wirklich, das Leben des Pilsener Gymnasiasten ist geprägt von Bällen und anderen gesellschaftlichen Ereignissen, bei denen er als Pianist und Tänzer reüssiert. Konflikte mit Vermietern und vor allem die Ablehnung durch die heftig angeschwärmten Mädchen der Gesellschaft trüben die Stimmung des Teenagers kaum. Es entstehen deutschsprachige Lieder wie „Der Pilgrim“ oder „Schmerz der Trennung“ sowie Klavierstücke wie die Luisen-Polka.

Das 2022 vom Tschechischen Nationalmuseum als wissenschaftliche Ausgabe vorgelegte deutschsprachige Tagebuch von Bedřich Smetana (1824–1884) ermöglicht spannende Einblicke in die künstlerische Sozialisation des jungen Komponisten, insbesondere für seine Pilsener Schuljahre 1840–1843. Die Lesung daraus wird verbunden mit etwa zeitgleich entstandenen Liedern und Klavierstücken und in den historischen Kontext gestellt.

Mit Václav Petrbok, Tomáš Bernhardt und Olga Mojžíšová sowie Zbyněk Fric (Lesung), Thoma Jaron-Wutz (Tenor), Marek Kozák (Klavier).

Weitere Informationen hier.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Nationalmuseum der Tschechischen Republik – Bedřich-Smetana-Museum, dem Institut für tschechische Literatur der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, dem Sudetendeutschen Musikinstitut, der Philharmonie Pilsen und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa. Gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

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Mittwoch, 10. April 2024

19.00 Uhr

Kafkas Reise durch die bucklige Welt

Literaturlesung

Evangelisches Bildungswerk, Am Ölberg 2, Regensburg

Bernhard Setzwein liest aus seinem neuen utopischen Roman über Franz Kafka und spricht mit Carsten Lenk über sein Kafka-Bild.

Was, wenn Franz Kafka im Jahr 1924 gar nicht gestorben wäre? Wenn er weitergelebt hätte, wie hätte er gelebt, wie geliebt? Wo hätte er sich aufgehalten? Hätte er selbst noch erlebt, wie er weltberühmt wird?

Dieses Gedankenspiel betreibt Bernhard Setzwein in seinem Roman „Kafkas Reise durch die bucklige Welt“, der zum 100. Todestag von Franz Kafka erscheint. In Setzweins Buch hat Kafka seinen Tod in Kierling bei Wien 1924 nur vorgetäuscht. Er ist untergetaucht und hat die erfolglose Schriftstellerei aufgegeben, stattdessen arbeitet er, in die Jahre gekommen, im Apollo-Kino in Meran.

Bernhard Setzwein hat einen rasanten, amüsanten Kafka-Roman vorgelegt, der den berühmten Schriftsteller im wahrsten Sinne des Wortes wiederauferstehen lässt – und der es schafft, aufs Neue die Lust auf Franz Kafkas Werke und das Interesse für sein Leben zu wecken.

Moderation: Carsten Lenk

Eintritt: 9 € / 6 €

Eine Veranstaltung des Evangelischen Bildungswerks Regensburg in Kooperation mit dem Kulturreferat für die böhmischen Länder.

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Mittwoch, 10. April 2024

19.30 Uhr

Vzpomínka na Plzeň/Erinnerung an Pilsen

Studentský deník Bedřicha Smetany/Die Studententagebücher Smetanas

Konservatorium - Dům hudby, Husova 30, Pilsen

In seinem Jugendtagebuch schildert der Komponist das gesellige Leben in Pilsen mit Bällen und Ausflügen in die Umgebung und die Schmerzen erster unglücklicher Liebe.

„Eine Gesellschaft, wo getanzt, oder musicirt wird, und der Smetana fehlt, heißt nichts“, schreibt der 17-Jährige in sein Tagebuch. Und wirklich, das Leben des Pilsener Gymnasiasten ist geprägt von Bällen und anderen gesellschaftlichen Ereignissen, bei denen er als Pianist und Tänzer reüssiert. Konflikte mit Vermietern und vor allem die Ablehnung durch die heftig angeschwärmten Mädchen der Gesellschaft trüben die Stimmung des Teenagers kaum. Es entstehen deutschsprachige Lieder wie „Der Pilgrim“ oder „Schmerz der Trennung“ sowie Klavierstücke wie die Luisen-Polka.

Das 2022 vom Tschechischen Nationalmuseum als wissenschaftliche Ausgabe vorgelegte deutschsprachige Tagebuch von Bedřich Smetana (1824–1884) ermöglicht spannende Einblicke in die künstlerische Sozialisation des jungen Komponisten, insbesondere für seine Pilsener Schuljahre 1840–1843. Die Lesung daraus wird verbunden mit etwa zeitgleich entstandenen Liedern und Klavierstücken und in den historischen Kontext gestellt.

Mit Václav Petrbok, Tomáš Bernhardt und Olga Mojžíšová sowie Svatopluk Schuller (Lesung), Thoma Jaron-Wutz (Tenor), Marek Kozák (Klavier).

Eintritt: 350 Kč

www.smetanovskedny.cz/vzpominka-na-plzen-studentsky-denik-bedricha-smetany-e188/

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Nationalmuseum der Tschechischen Republik – Bedřich-Smetana-Museum, dem Institut für tschechische Literatur der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, dem Sudetendeutschen Musikinstitut, der Philharmonie Pilsen und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa. Gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

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Dienstag, 9. April 2024

19.00 Uhr

Kafka 7/24

Dokumentarisch-fiktive Kabarett-Performance

Gasteig HP8, Saal X, Hans-Preißinger-Straße 8, München

Die eigenwillige Inszenierung nimmt Leben, Werk und Kommerzialisierung Franz Kafkas unter die Lupe.

Das Prager Performance-Kabarett Das Thema – To téma hat sich der Herausforderung gestellt, Franz Kafka einmal ganz anders zu durchleuchten. Im tückischen Labyrinth der Klischees und aller möglichen Auslegungen gehen die Schauspielerinnen und Schauspieler ihren ganz persönlichen Weg durch Fragmente und Fakten aus Kafkas Texten, Briefen, Tagebüchern und seinem Leben. Mit Leichtigkeit und Humor eröffnen sie den Zugang zu einem der wichtigsten europäischen Autoren neu, um dann mit abrupter Ernsthaftigkeit, bei der einem das Lachen im Hals stecken bleibt, das Publikum zur Reflexion über den eigenen Blick auf Kafka und sein Werk zu führen.

Kafka lebte und schrieb in einem zweisprachigen Prag. Deshalb ist dieses Stück durchgehend zweisprachig.

Mit: Roman Horák, Markéta Richterová, Philipp Schenker, Halka Jeřábek Třešňáková

Regie: Emil Rothermel

Dramaturgie, Bühne und Kostüme: Karolína Kotrbová

Produktion:  Dranc z.s., Roman Horák, Philipp Schenker

Eintritt: 15 € / 10 € bei www.muenchenticket.de

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Dranc z.s. und der Münchner Stadtbibliothek.

Gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, der Hauptstadt Prag, der Stiftung Richard Stury und der Stiftung Brougier-Seisser-Cleve-Werhahn.

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© Vojtěch Polák

Freitag, 22. März 2024

15.00 Uhr

Franz Kafka: Was wäre, wenn...

Gespräch mit Bernhard Setzwein und Markéta Richterová

Buchmesse Leipzig - Tschechischer Nationalstand, Halle 4 Stand E301

Mit dem Schriftsteller Bernhard Setzwein und der Schauspielerin Markéta Richterová geht die Veranstaltung den Fragen nach, wie man dem berühmten, vielfach interpretierten Schriftsteller aus Prag heute noch begegnen kann, wie er noch heute die deutschsprachige und tschechischsprachige Kultur bereichert und beeinflusst und wie sich sein Leben als deutschsprachiger Jude und Künstler im Mitteleuropa des 20. Jahrhunderts entwickelt hätte, wäre er nicht so früh gestorben.  

In seinem neuesten Roman „Kafkas Reise durch die bucklige Welt“ (Lichtung Verlag, März 2024) lässt der Schriftsteller Bernhard Setzwein Franz Kafka nicht mit 40 Jahren sterben. Er ist vielmehr untergetaucht und hat die erfolglose Schriftstellerei aufgegeben, stattdessen arbeitet er, in die Jahre gekommen, im Apollo-Kino in Meran. Damit legt Setzwein einen rasanten, amüsanten Kafka-Roman vor, der den berühmten Schriftsteller im wahrsten Sinne des Wortes wiederauferstehen lässt – und der es schafft, aufs Neue die Lust auf Franz Kafkas Werke und das Interesse für sein Leben zu wecken.  

Die Schauspielerin und Autorin Markéta Richterová, die in Wien aufgewachsen ist und heute in Prag lebt, hat sich bereits 2016 in Wien in dem Theaterstück „K.s Frauen“ mit Franz Kafka auseinandergesetzt. Als Mitglied des Prager Performance-Kabaretts „Das Thema – To téma“ stellt sie sich nun der Herausforderung, Franz Kafka einmal ganz anders zu durchleuchten. Mit dem performativen, zweisprachigen Kabarett „Kafka has left the building“ gehen die Schauspieler im tückischen Labyrinth der Klischees und aller möglichen Auslegungen ihren ganz persönlichen Weg durch Fragmente und Fakten aus Kafkas Texten, Briefen, Tagebüchern und seinem Leben. Mit Leichtigkeit und Humor eröffnen sie den Zugang zu einem der wichtigsten europäischen Autoren neu, um dann mit abrupter Ernsthaftigkeit, bei der einem das Lachen im Hals stecken bleibt, das Publikum zur Reflexion über den eigenen Blick auf Kafka und sein Werk zu führen.  

In Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und dem Kulturreferat für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein.

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Dienstag, 19. März 2024

19.00 Uhr

„Am Tanze fehlte es nicht ...“

Der junge Smetana in Tagebuch und Musik

Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, München

„Eine Gesellschaft, wo getanzt, oder musicirt wird, und der Smetana fehlt, heißt nichts“, schreibt der 17-Jährige in sein Tagebuch. Und wirklich, das Leben des Pilsener Gymnasiasten ist geprägt von Bällen und anderen gesellschaftlichen Ereignissen, bei denen er als Pianist und Tänzer reüssiert. Konflikte mit Vermietern und vor allem die Ablehnung durch die heftig angeschwärmten Mädchen der Gesellschaft trüben die Stimmung des Teenagers kaum. Es entstehen deutschsprachige Lieder wie Der Pilgrim oder Schmerz der Trennung sowie Klavierstücke wie die Luisen-Polka.

Das 2022 vom Nationalmuseum der Tschechischen Republik als wissenschaftliche Ausgabe vorgelegte deutschsprachige Tagebuch von Bedřich Smetana (1824–1884) ermöglicht spannende Einblicke in die künstlerische Sozialisation des jungen Komponisten, insbesondere für seine Pilsener Schuljahre 1840–1843. Die Lesung daraus wird verbunden mit etwa zeitgleich entstandenen Klavierliedern und -stücken und in den historischen Kontext gestellt.

Mit Václav Petrbok und Olga Mojžíšová sowie Helmut Becker (Lesung), Thoma Jaron-Wutz (Tenor), Marek Kozák (Klavier)

Eintritt: 15 € / Mitglieder 10 €

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Nationalmuseum der Tschechischen Republik – Bedřich-Smetana-Museum, dem Institut für tschechische Literatur der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, dem Sudetendeutschen Musikinstitut, der Philharmonie Pilsen und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa. Gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

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Montag, 18. März 2024

19.00 Uhr

„Am Tanze fehlte es nicht ...“

Der junge Smetana in Tagebuch und Musik

Regensburg, Festsaal des Bezirks Oberpfalz, Ludwig-Thoma-Str. 14

„Eine Gesellschaft, wo getanzt, oder musicirt wird, und der Smetana fehlt, heißt nichts“, schreibt der 17-Jährige in sein Tagebuch. Und wirklich, das Leben des Pilsener Gymnasiasten ist geprägt von Bällen und anderen gesellschaftlichen Ereignissen, bei denen er als Pianist und Tänzer reüssiert. Konflikte mit Vermietern und vor allem die Ablehnung durch die heftig angeschwärmten Mädchen der Gesellschaft trüben die Stimmung des Teenagers kaum. Es entstehen deutschsprachige Lieder wie Der Pilgrim oder Schmerz der Trennung sowie Klavierstücke wie die Luisen-Polka.

Das 2022 vom Nationalmuseum der Tschechischen Republik als wissenschaftliche Ausgabe vorgelegte deutschsprachige Tagebuch von Bedřich Smetana (1824–1884) ermöglicht spannende Einblicke in die künstlerische Sozialisation des jungen Komponisten, insbesondere für seine Pilsener Schuljahre 1840–1843. Die Lesung daraus wird verbunden mit etwa zeitgleich entstandenen Klavierliedern und -stücken und in den historischen Kontext gestellt.

Mit Václav Petrbok und Olga Mojžíšová sowie Helmut Becker (Lesung), Thoma Jaron-Wutz (Tenor), Marek Kozák (Klavier)

Eintritt frei

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Nationalmuseum der Tschechischen Republik – Bedřich-Smetana-Museum, dem Institut für tschechische Literatur der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, dem Sudetendeutschen Musikinstitut, der Philharmonie Pilsen und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa. Gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

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Montag, 18. März 2024

19.00 Uhr

Spejbl & Hurvínek und die Musik

Deutsch-tschechischer Marionettenabend

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, Düsseldorf

Hören Sie die humoristisch-grotesken Dialoge von Vater und Sohn alias Spejbl und Hurvínek und genießen Sie vielfältige musikalische Szenen mit Mozart-Arien und Musical-Songs. Die hohe Schule der Marionettenkunst vereint drei Marionettenspieler aus der Tschechischen Republik und aus Deutschland.

Es spielen: die Marionettenspieler Martin Klásek aus Prag, langjähriger stimmlicher Interpret der beiden Helden Spejbl und Hurvínek, Michal Barták aus Prag (Hurvínek) und Markus Dorner (Neustadt an der Weinstraße)

Spieldauer: 1 Stunde.

Eintritt frei, Einlass ab 18:30 Uhr

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann Haus und der Auslandsgesellschaft Dortmund

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Donnerstag, 7. März 2024

19.00 Uhr

„Liebste, Liebste!“ – Franz Kafka und die Liebe

Musikalisch-literarisches Soirée mit dem Duo Jost Costa

Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, München

„Wenn ich nur die Melodie des Liedes behalten könnte …“ Diese musikalisch-literarische Soiree des Duo Jost Costa nähert sich Franz Kafka auf intimen Pfaden. Auszüge aus den Briefen an Felice Bauer und Werke für Klavier zu vier Händen beleuchten das Innenleben des großen Jubilars. Es erklingen – passend zu gelesenen Brief-Passagen – u. a. Werke von Johannes Brahms (1833–1897), Franz Schubert (1797–1833), Claude Debussy (1862–1918) und Maurice Ravel (1875–1937).

Das Duo Jost Costa existiert seit 2006 und besteht aus der Pianistin Yseult Jost und dem Pianisten Domingos Costa. Neben weltweiten Auftritten wirkten beide Künstler u. a. als Dozenten an der Universität Hamburg oder der Musikhochschule Venedig und produzierten Aufnahmen für den Südwestrundfunk, die Deutsche Welle und andere. Ihre Veranstaltungen lassen Musik auf Tanz, Dichtung oder Malerei treffen.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder

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Dienstag, 5. März 2024

19.00 Uhr

Klassische Kinderbücher für große Leute: Otfried Preußler

Literatur im Café

C.J. Müller's Buchhandlung, Goethestr. 24, 27356 Rotenburg (Wümme)

In der Reihe "Klassische Kinderbücher für große Leute" der Buchhandlung C.J. Müller´s in Rotenburg wird den Fragen nachgegangen: Wer hat sie geschrieben? Wie sind sie entstanden?

Nach James Krüss und Astrid Lindgren geht es an diesem Abend um einen weiteren weltbekannten Autor, Otfried Preußler. Schon als Kind im nordböhmischen Reichenberg/Liberec ließ er sich von Sagen, Märchen und Abenteuergeschichten verzaubern, die ihm sein Vater Josef und seine Großmutter Dora erzählten. Nach den Erfahrungen von Krieg, Deportation und fünfjähriger Gefangenschaft in sowjetischen Zwangsarbeitslagern gelangte er nach Deutschland. Als Lehrer entdeckte er sein Talent, Kinder zu begeistern und auf ihre Sorgen und Freuden einzugehen.

In der Veranstaltung werden sein Lebensweg und seine wichtigsten Kinderbücher vorgestellt. Ein Schwerpunkt ist Krabat gewidmet, dieser Geschichte für ältere Kinder und Erwachsene, mit der sich Preußler Klarheit über seine eigene Faszination durch „schwarze Magie“ verschaffte. Nicht fehlen wird auch ein Blick auf seinen einzigen Roman für Erwachsene Die Flucht nach Ägypten – Königlich böhmischer Teil, in dem er in altertümlicher Sprache die Lebenswelt seiner Kindheit und Jugend vor dem Hintergrund des Fluchtmotivs der Heiligen Familie lebendig werden lässt.

Vortrag und Textauswahl: Anna Knechtel

Es lesen: Cornelia Mansfeld und Anna Knechtel

Kostenbeitrag 10 €, Karten im Vorverkauf in der Buchhandlung

In Kooperation mit C.J. Müller´s Buchhandlung

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27.–29. Februar 2024

Di | 17.00 Uhr, Mi | 17.00 Uhr, Do | 18.00 Uhr

Otfried Preußler: Die Heilkraft der Phantasie / Léčivá síla fantazie

Literatur im Café

1. Wissenschaftliche Bibliothek/Vědecká knihovna, Rumjancevova 1362/1, Reichenberg/Liberec
2. Haus der Verständigung/Dům česko-německého porozumění, Československé armády 24, Reinowitz bei Gablonz/Rýnovice u Jablonce
3. Bildungs-, Konferenz- und Wallfahrtsstätte Kloster Haindorf, č.p. 1 Hejnice

Die Veranstaltungsreihe Literatur im Café reist wieder nach Tschechien und präsentiert deutsche Literatur aus Böhmen in tschechischer Sprache. In dieser Ausgabe stellt Anna Knechtel den gebürtigen Reichenberger und weltberühmten Kinderbuchautor Otfried Preußler und seine Texte vor.

Schon während seiner Kinderjahre im nordböhmischen Reichenberg/Liberec ließ sich Preußler von Sagen, Märchen und Abenteuergeschichten verzaubern, die ihm sein Vater Josef und seine Großmutter Dora erzählten. Nach den Erfahrungen von Krieg, Deportation und fünfjähriger Gefangenschaft in sowjetischen Zwangsarbeitslagern gelangte er nach Deutschland, wo er seine Angehörigen wiederfand und eine Familie gründete. Als Lehrer entdeckte er sein Talent, Kinder zu begeistern und auf ihre Sorgen und Freuden einzugehen.

In der Veranstaltung werden sein Lebensweg und seine wichtigsten Kinderbücher vorgestellt. Dabei lässt sich erkennen, dass er Stoffe und Figuren aus dem Sagenschatz seiner Isergebirgsheimat verwendet hat. Ein Schwerpunkt ist Krabat gewidmet, dieser Geschichte für ältere Kinder und Erwachsene, mit der sich Preußler Klarheit über seine eigene Faszination durch „schwarze Magie“ verschaffte. Nicht fehlen wird auch ein Blick auf seinen einzigen Roman für Erwachsene Die Flucht nach Ägypten – Königlich böhmischer Teil, in dem er in altertümlicher Sprache die Lebenswelt seiner Kindheit und Jugend vor dem Hintergrund des Fluchtmotivs der Heiligen Familie lebendig werden lässt.

Vortrag und Textauswahl: Anna Knechtel, Übertragung ins Tschechische: Petra Liebl

Es lesen: Anna Knechtel und Blažena Hušková

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Wissenschaftlichen Bibliothek/Vědecká knihovna in Reichenberg/Liberec, dem Haus der Verständigung in Reinowitz/Rýnovice und der Bildungs-, Konferenz- und Wallfahrtsstätte Kloster Haindorf/Hejnice

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Donnerstag, 8. Februar 2024

15.00 Uhr

Otfried Preußler: Die Heilkraft der Phantasie

Literatur im Café

Isergebirgs-Museum, Bürgerhaus 1 (Gablonzer Haus), Kaufbeuren-Neugablonz

Schon während seiner Kinderjahre im nordböhmischen Reichenberg/Liberec ließ sich Preußler, angeregt von Vater Josef und Großmutter Dora, von Sagen, Märchen und Abenteuergeschichten verzaubern. Nach den Erfahrungen von Krieg und fünfjähriger Gefangenschaft in sowjetischen Zwangsarbeitslagern gelangte er nach Deutschland, wo er seine Angehörigen wiederfand und eine eigene Familie gründete. Als Lehrer entdeckte er sein Talent, Kinder zu begeistern und ihre Sorgen und Freuden zu teilen.

In der Veranstaltung werden sein Lebensweg und seine wichtigsten Kinderbücher vorgestellt. Ein Schwerpunkt ist Krabat gewidmet, dieser Geschichte für ältere Kinder und Erwachsene, in der er sich Klarheit über seine eigene Faszination durch „schwarze Magie“ verschaffte. Nicht fehlen wird auch ein Blick auf seinen einzigen Roman für Erwachsene Die Flucht nach Ägypten – Königlich böhmischer Teil, in dem er in altertümlicher Sprache den Lebensraum seiner Kindheit und Jugend vor dem Hintergrund des Fluchtmotivs der Heiligen Familie lebendig werden lässt.

Vortrag und Textauswahl: Anna Knechtel, Adalbert Stifter Verein

Lesung: Thomas Schönhoff, Isergebirgs-Museum, und Anna Knechtel

Begrüßung: Ute Hultsch-Schmidt, Leiterin des Isergebirgs-Museums

Eintritt: 2 €

Anmeldung erforderlich unter: verwaltung@isergebirgs-museum.de oder telefonisch: 08341-965018

Begleitprogramm zur Ausstellung Ein bisschen Magier bin ich schon … Otfried Preußlers Erzählwelten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Isergebirgs-Museum Neugablonz

Weitere Präsentationen dieser Veranstaltungen sind geplant, z. B. in Bad Herrenalb und in Rotenburg (Wümme). Informieren Sie sich bitte auf unserer Website!

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Autor: Gerald von Foris

Donnerstag, 1. Februar 2024

19.00 Uhr

Im Fokus: Caro Matzko

Gespräch mit der Moderatorin

Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, München

Caro Matzko ist als Moderatorin aus Radio und Fernsehen bekannt: bei Bayern 2 in Eins zu Eins. Der Talk oder als Kolumnistin der Glosse Ende der Welt, auf dem Planet Wissen, als Sidekick in der bekannten Sendung Ringlstetter oder als Podcasterin ihrer eigenen Abendshow (ARD-Mediathek). Ihre journalistische Arbeit begann Caro Matzko schon während ihres Studiums der Kommunikationswissenschaften, Politik und Soziologie in München.

Matzkos Vater, Jahrgang 1934, stammt aus Osterode in Ostpreußen und musste als 10-jähriger seine Heimat verlassen. Ein Trauma, das Auswirkungen bis heute und auch auf Caros Leben hat: In ihrem gemeinsam mit Tanja Marfo verfassten Buch Size egal – Dein Selbstbewusstsein kann nicht groß genug sein, das sich mit ihrer Magersucht und Essstörungen auseinandersetzt, thematisiert Matzko die Bedeutung ihrer Familiengeschichte für die Krankheit und die Auswirkungen auf die eigene emotionale Stabilität. Vor allem darauf, aber auch auf viele andere Facetten ihres Lebens wird das Gespräch eingehen.

Die Matzkoʼsche Familiengeschichte wird auch eindrucksvoll von Regisseurin Maike Conway gezeigt, die das Leben und den Werdegang der Moderatorin in der BR-Reihe Lebenslinien mit dem Titel Caro Matzko – Trauriges Mädchen, witzige Frau porträtierte. Caro Matzkos Lebenslinien wurden im Mai 2023 ausgestrahlt.

Moderation: Wolfgang Schwarz

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein in Kooperation mit dem Haus des Deutschen Ostens.

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Donnerstag, 25. Januar 2024

19.00 Uhr

Im Fokus: Ivan Liška

Interviews zu Böhmen

YouTube-Premiere

Ivan Liška, Tänzer, Choreograph und langjähriger Leiter des Bayerischen Staatsballetts, wurde in Prag geboren. Ausgebildet am Prager Konservatorium und am dortigen Nationaltheater tätig, entschloss er sich nach dem Einmarsch des Warschauer Pakts in der Tschechoslowakei 1968 zur Emigration. U. a. wirkte er in Düsseldorf an der Deutschen Oper am Rhein, in München am Bayerischen Staatsballett und an der Staatsoper Hamburg als Tänzer. Von 1998 bis 2016 war er Direktor des Bayerischen Staatsballets, mit dem er Tourneen zu vielen Bühnen der Welt (Prag, St. Petersburg, Madrid, Budapest etc.) durchführte.

Wolfgang Schwarz, Kulturreferent für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein, unterhält sich mit ihm über seine Eindrücke von Deutschland, seine Zeit in München, über interkulturelle Ebenen der Beziehungen zwischen Deutschen und Tschechen sowie über seine künstlerische Laufbahn.

Zu dem Gespräch >>

Ein Angebot des Kulturreferats für die böhmischen Länder

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Mittwoch, 24. Januar 2024

19.00 Uhr

„... nachdem die Welt meiner eigenen Sprache für mich untergegangen ist ...” - WIRD VERSCHOBEN

Vortrag und Lesung über Stefan Zweig (1882-1942) im Exil

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Stefan Zweig gehörte, auch noch nachdem er 1934 seine österreichische Heimat verlassen hatte und zunächst nach Großbritannien emigriert war, zu den international erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern. Im Unterschied zu den meisten anderen Autorinnen und Autoren, die durch das NS-Regime aus ihrer Heimat vertrieben wurden, war Zweig im Exil nicht mit existenzbedrohender materieller Not konfrontiert, da er eine treue Leserschaft auch außerhalb des deutschen Sprachraums hatte. Dennoch setzte er seinem Leben am 23. Februar 1942 im brasilianischen Petropolis ein Ende. Die zuvor ständig wachsende Verzweiflung Zweigs über die Entwicklung in Europa, vor allem die Verbrechen des NS-Regimes und dessen scheinbaren Siegeslauf spiegelt sich in zahlreichen Texten, die er in seiner letzten Lebensphase verfasste.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus. Deutsch-osteuropäisches Forum.

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Samstag, 20. Januar 2024

15.00 Uhr

Krippen aus aller Welt

Führung durch die Krippensammlung

Bischöfliches Ordinariat, Niedermünstergasse 1, Regensburg

Das Regensburger Bischofshaus beherbergt eine umfangreiche Sammlung an Krippen aus allen Ecken der Welt. Neben neapolitanischen, provenzalischen, afrikanischen Krippen finden sich hier auch böhmische Krippen, darunter die mehrere Quadratmeter große Niederlandkrippe von Pfarrer Karl Kindermann († 2017) aus Königswalde in Nordböhmen. Bei diesem exklusiven Besichtigungstermin wird Bischof Rudolf Voderholzer auch Kuriositäten wie die kleinste Krippe der Welt oder eine Krippendarstellung in einer Pralinenschachtel präsentieren und darüber hinaus viele weitere Darstellungen biblischer Szenen.

Die Anreise der Teilnehmer erfolgt individuell.

Um Pünktlichkeit wird gebeten; nach Einlass der Teilnehmer wird das Tor wieder verschlossen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, daher ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich unter: knechtel@stifterverein.de

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Mittwoch, 17. Januar 2024

19.00 Uhr

„Kafka 2024“

Konzert & Lesung mit der Kafka Band & Nicolas Mahler

Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, München

Das tschechische Musikprojekt „Kafka Band“ um den Schriftsteller Jaroslav Rudiš und den Comiczeichner und Sänger Jaromír 99 eröffnet mit dem literarisch-musikalischen Konzert Der Process das Kafka-Jahr 2024. Nach Das Schloss (2016) und Amerika (2019) haben die sechs Musiker der Kafka-Band nun auch aus dem dritten Romanfragment Kafkas eine beeindruckende Konzert-Performance entwickelt. Zur Einstimmung des Abends über Franz Kafka stellt der Zeichner und Autor Nicolas Mahler seine Comic-Biografie Komplett Kafka sowie seinen Band Kafka für Boshafte (beide Suhrkamp) vor. Er setzt auf unnachahmlich witzig-pointierte Weise Kafkas Leben und Werk in Szene und würdigt dabei auch dessen komische Seite.

Am 3. Juni 2024 jährt sich der 100. Todestag des deutschsprachigen, in Prag geborenen und weltweit verehrten Schriftstellers Franz Kafka, der auch in München in einem umfangreichen Programm gefeiert wird. Informationen über die Veranstaltungen und weitere Aktionen in diesem Zusammenhang bringt die Plattform www.kafka2024.de.

Eintritt: 20 € /15 €

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Literaturhaus München und dem Tschechischen Zentrum München.

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Freitag, 12. Januar 2024

18.00 Uhr

Praga Sinfonietta und Lucie Silkenová (Sopran)

Neujahrskonzert mit beliebten Opern- und Operettenmelodien

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Zur Aufführung kommen – unter der Leitung von Miriam Němcová – Opern- und Operettenmelodien aus Werken von Antonín Dvořák (Rusalka), Bedřich Smetana (Die verkaufte Braut), Johann Strauß, Georges Bizet und Giacomo Puccini.

Die Sopranistin Lucie Silkenová wirkt als Gastsängerin auf der Bühne des Nationaltheaters Prag sowie als Solistin des tschechischen Armee-Orchesters. Sie hatte gemeinsame Auftritte mit dem BBC-Symphony Orchestra in London unter Jiří Bělohlávek. In zahlreichen Opernaufführungen verkörperte sie u. a. Kleopatra in Händels Julius Cäsar, Pamina in Mozarts Zauberflöte oder Gilda in Verdis Rigoletto.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Tschechoslowakischen Gesellschaft für Wissenschaft und Kunst (SVU Deutschland) in Kooperation mit dem Kulturreferat für die böhmischen Länder.

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