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Veranstaltungsarchiv2023

Donnerstag, 26. Januar 2023

19.30 Uhr

Zum Adalbert-Stifter-Gedenktag: Adalbert Stifter Briefe

Buchpräsentation, Lesung, feierliche Übergabe der Leihgabe des Adalbert Stifter Vereins

StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz

Präsentation der in der Historisch-kritischen Stifter-Ausgabe erschienenen Briefbände durch die Herausgeber Hartmut Laufhütte und Werner Michler und den Zentralredaktor Johannes John.

Einführung: Petra-Maria Dallinger

Überreichung eines Briefes von Adalbert Stifter vom 31.8.1857 an seinen Verleger Gustav Heckenast als Leihgabe durch Peter Becher und Zuzana Jürgens (Adalbert Stifter Verein München).

Lesung „Adalbert Stifter im Briefwechsel mit Frauen“ mit Maria Hofstätter und Florentin Groll.

Mehr als eintausend Briefe Adalbert Stifters (an Freunde, Kollegen, seinen Verleger, seine Frau und andere) sind überliefert und werden im Rahmen der Historisch-kritischen Ausgabe – ebenso wie Briefe an den Dichter – neu ediert. Die bisher erschienenen Bände werden am Abend präsentiert. Enthalten sind Briefe an Stifters Ehefrau Amalia, aber auch an Schriftstellerkolleginnen wie Emilie von Binzer, Marie von Hrussoczy (Mariam Tenger), Betty Paoli und Ottilie von Wildermuth sowie an die Dichterschwester Luise von Eichendorff. Die Schauspieler Maria Hofstätter und Florentin Groll lesen ausgewählte Briefe.

Ein vom Adalbert Stifter Verein München 2021 von einem privaten Besitzer erworbener Brief Stifters an seinen Verleger Gustav Heckenast mit Korrekturanweisungen zum Roman Der Nachsommer wird dem Adalbert-Stifter-Institut im Rahmen der Veranstaltung als Dauerleihgabe überreicht.

Johannes John, geboren 1957. Studium der Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft in München. Seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kommission für Neuere deutsche Literatur der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (München), dort Zentralredaktor und Bandherausgeber innerhalb der Historisch-kritischen Ausgabe der Werke und Briefe Adalbert Stifters. Seit 1987 Lehrbeauftragter am Institut für deutsche Philologie der Universität München.

Hartmut Laufhütte, geboren 1937. 1980 bis 2001/02 Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Passau. Mitglied des Adalbert-Stifter-Instituts Linz, Mitglied der Kommission für Neuere Deutsche Literatur der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Mitherausgeber u. a. der Historisch-kritischen Ausgabe der Werke und Briefe Adalbert Stifters.

Werner Michler, geboren 1967 in Wien. Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Wien. Seit März 2013 Universitätsprofessor für Neuere Deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Salzburg. Mitarbeit an der Historisch-kritischen Ausgabe der Werke und Briefe Adalbert Stifters.

Florentin Groll, geboren 1945 in Vöcklabruck. Schauspieler, Sprecher und Theaterregisseur, Theater-Engagements u. a. in Wien, Dortmund, Bonn, Tübingen, Darmstadt, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Düsseldorf. 1979 wurde er ans Wiener Burgtheater engagiert, wo er bis 2010 Ensemblemitglied war.

Maria Hofstätter, geboren 1964 in Linz. Zunächst Kabarett-Duo mit Josef Hader. dann Theater-Engagements u. a. am Theater Phönix Linz, Stadttheater Klagenfurt, Theater der Jugend Wien, Theater Hausruck Oberösterreich, Volksbühne Berlin. Seit 1995 Leitungsteam Projekttheater Vorarlberg. Spielfilme (Auswahl): Indien (Paul Harather), Die Ameisenstraße (Michael Glawogger), Hundstage (Ulrich Seidl), Wolfszeit (Michael Haneke), Hurensohn (Michael Sturminger), Sophie Scholl – Die letzten Tage (Marc Rothemund), Paradies: Glaube (Ulrich Seidl), Fuchs im Bau (Arman T. Riahi).

Eintritt frei

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Adalbert-Stifter-Institut Linz

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Dienstag, 17. Januar 2023

18.00 Uhr

Mensch, Natur und ihre Katastrophen

Historische Fotografien aus Böhmen

Ausstellungseröffnung

Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Naturkatastrophen steht und stand der Mensch oft machtlos gegenüber. Häufig hat er sie jedoch mit verursacht: Hochwasser ist auch bedingt durch Überregulierung einst freilaufender Flüsse. Erdrutsche sind Folgen extremer Niederschläge, die – ebenso wie Stürme oder Windhosen – durch den Klimawandel zunehmen. Luftverschmutzung schädigt seit vielen Jahrzehnten Wälder und Ackerböden.

Die Ausstellung mit historischen Fotografien aus der Sammlung Scheufler thematisiert Naturkatastrophen in den böhmischen Ländern. Fast alle Aufnahmen stammen aus der Zeit der k. u. k. Monarchie im Zeitraum 1870–1918. Renommierte Fotografen ihrer Zeit wie Rudolf Bruner-Dvořák oder František Krátký fingen die Folgen der Kraft von Wind, Wasser oder Feuer in verschiedenen böhmischen Regionen ein. Die durch Hochwasser 1890 partiell eingestürzte Prager Karlsbrücke ist ebenso zu sehen wie von Erdrutschen beschädigte Häuser im Riesengebirge oder vom Tagebau verursachte Schäden in Brüx/Most. Die Rolle des Menschen wird dabei kritisch gewürdigt, und es wird im Kontext des aktuellen Klimawandels zum Nachdenken angeregt.

Einführung: Pavel Scheufler (Kurator der Ausstellung)

Ausstellungsdauer: 18.1. bis 31.3.2023

Geöffnet: Mo–Fr 10–18 Uhr

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum München

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