DeutschEnglischTschechisch
FacebookYoutube

Veranstaltungsarchiv2009

Dienstag, 1. Dezember 2009

19.00 Uhr

Ein herrlicher Flecken Erde – Zur Strafe und zur Belohnung

Lesung und Gespräch mit den beiden tschechischen Schriftstellerinnen Radka Denemarková und Anna Zonová

Tschechisches Zentrum, Prinzregentenstraße 7, München

Beide Romane befassen sich mit der Situation in den ehemaligen Sudetengebieten nach Krieg und Vertreibung.

Die Veranstaltung ist der zweite Teil der vom Deutschen Kulturforum östliches Europa konzipierten Reihe „Ablagerungen. Deutsche in der tschechischen Gegenwartsliteratur“.

Den Einladungsflyer erhalten Sie hier.

Moderation: Eva Profousová

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Potsdam, des Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein und des Tschechischen Zentrums München

mehr

Freitag, 27. November 2009

19.00 Uhr

Miroslav Bambusek: Porta Apostolorum

Szenische Lesung – eingerichtet von Katharina Schmitt – über die Ermordung Deutscher im nordböhmischen Postelberg (Postoloprty) im Jahr 1945

Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, München

Die Veranstaltung ist der erste Teil der vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam konzipierten Reihe „Ablagerungen. Deutsche in der tschechischen Gegenwartsliteratur.“

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro (Mitglieder des Adalbert Stifter Vereins, Schüler und Studenten)

Den Einladungsflyer Ablagerungen finden Sie hier.

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforum Östliches Europa in Potsdam, des Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein und des Tschechischen Zentrums München

mehr

Dienstag, 17. November 2009

18.00 Uhr

Zwei Vorträge zum Wallenstein– und Schillerjahr

Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, München

OstD. i.R. Dolf Schwarz: Böhmen und „des Ganzen Heil“ in Schillers Wallenstein

Pater Angelus Waldstein OSB: Mit Wallenstein leben

Eintritt frei

Eine Veranstalttung des Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein, der Ackermann–Gemeinde München–Freising und des Institutum Bohemicum der Ackermann–Gemeinde

mehr

Donnerstag, 12. November 2009

19.00 Uhr

20 Jahre Samtene Revolution II

Podiumsgespräch: Ein Blick zurück auf die Ereignisse vor 20 Jahren, die unter dem Namen Samtene Revolution in die Geschichte eingingen

Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, München

Die Einladung finden Sie hier.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins mit dem Tschechischen Zentrum München

mehr

Donnerstag, 5. November 2009

19.00 Uhr

20 Jahre Samtene Revolution I

Sechs Schriftsteller und ihre Eindrücke von den Ereignissen im November 1989

Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, München

Dazu Musik der Gruppe Sprituál kvintet.

Die Einladung finden Sie hier.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins mit dem Tschechischen Zentrum München

mehr

Donnerstag, 22. Oktober 2009

18.00 Uhr

XIII. Kunstpreis zur deutsch–tschechischen Verständigung

Feierliche Verleihung im Adalbert Stifter Zentrum

Jirásková 168, Oberplan/ Horní Planá

Träger des diesjährigen Kunstpreises zur deutsch–tschechischen Verständigung sind Ivan Slavík, Regionalmuseum Krumau/ Český Krumlov, und Manfred Pranghofer, Böhmerwaldmuseum Passau.

Mit der Wahl dieser beiden Persönlichkeiten würdigen die tschechische und die deutsche Jury die Rolle der beiden Museumsfachleute im Prozess der Verständigung zwischen (Sudeten)Deutschen und Tschechen. Der Preis für Slavík und Pranghofer besteht aus zwei Kunstwerken, welche von den Fotografen Rudolf Klaffenböck aus Passau und Stěpán Hon aus Prag gestiftet werden.

Der Preis wird jedes Jahr vom Adalbert Stifter Verein und der Union für gute Nachbarschaft deutsch– und tschechischsprachiger Ländern an zwei Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen, für den Abbau von Vorurteilen, und für die Verbesserung der Zusammenarbeit engagieren. Als Preis werden in jedem Jahr zwei Kunstwerke eines tschechischen und eines deutschen Künstlers an den Preisträger aus dem anderen Land vergeben.

mehr

Dienstag, 13. Oktober 2009

19.00 Uhr

Von Molchen, Robotern und der Internationalität der tschechischen Literatur

Vortrag von Dr. Andreas Ohme (Schiller–Universität Jena) zu Karel Čapek

Kultuforum im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, München

Im Vortrag des Bohemisten Dr. Andreas Ohme werden zentrale Aspekte des Schaffens von Karel Čapek, dem bekannten tschechischen Schriftsteller, näher in den Blick genommen. Davon ausgehend wird nicht nur seine Stellung in der tschechischen Literatur beleuchtet, sondern auch der Versuch unternommen, die Frage nach der Aktualität seiner Werke für das heutige Lesepublikum zu beantworten.

Eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Das Leben und Werk des Schriftstellers Karel Čapek“, die vom 1. bis 30. Oktober 2009  im Tschechischen Zentrum München (Prinzregentenstraße 7) gezeigt wird.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Tschechischen Zentrums München, des Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein, des Deutsch–Tschechischen Kulturvereins Klíč e.V. in Ulm und der Karel–Čapek–Gedenkstätte in Strž

mehr

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Bis 4. Dezember

Grenze zwischen Zeit und Ewigkeit

Centrum Adalberta Stiftera/Adalbert Stifter Zentrum, Jirásková 168, Oberplan/Horní Planá

Die historischen Friedhöfe der Deutschen im Grenzgebiet der Tschechischen Republik.

Öffnungszeiten im November/ Dezember: Mo–Fr 10–12 und 13–15 Uhr

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins

mehr

Mittwoch, 30. September 2009

19.00 Uhr

Musen an die Front!

Bis Freitag, 20. November 2009

Heeresgeschichtliches Musem/Militärhistorischen Institut, Arsenal, Objekt 1, Ghegastraße, 1030 Wien

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins

mehr

Dienstag, 22. September 2009

19.00 Uhr

Die Zärtlichkeit von Stacheln

Lyrik zu Adalbert Stifter – Musikalisch begleitete Lesung mit Christoph Janacs aus seinem neuen Buch

Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, München (S–Bahn Rosenheimer Platz)

Seit seiner Kindheit beschäftigt sich der 1955 in Linz geborene und in Niederalm bei Salzburg ansässige Schriftsteller Christoph Janacs in Essays, Prosa, Gedichten und Workshops mit Adalbert Stifter. Nun hat er einen ausschließlich Stifter gewidmeten Gedichtband veröffentlicht, in dem er dem Dichter vom „Sanften Gesetz“, dessen Person, Œvre und Poetologie auf der Spur ist und dabei neue, vergessene oder auch unterdrückte Facetten eines widersprüchlichen Charakters und erstaunlich modernen Werks zu Tage fördert. Kontrastiert werden die Gedichte durch die bildnerischen Arbeiten der Salzburger Künstlerin Renate Wegenkittl, mit der Janacs seit den 80er Jahren zusammenarbeitet. Herausgekommen ist ein bibliophiles Buch, das zum wiederholten Lesen und Schauen anregt und einen oftmals missverstandenen Dichter neu entdecken lässt.

Janacs wird an diesem Abend seinen Gedichtband „Die Zärtlichkeit von Stacheln“ vorstellen und über sein Stifter–Bild sprechen. Begleitet wird er von dem international hoch geschätzten Kontrabassisten Franz Pillinger, mit dem er schon viele literarisch–musikalische Abende gestaltet hat.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins

mehr

Sonntag, 13. September 2009

10.00 Uhr

Studienreise nach Karlsbad

Auf den Spuren Adalbert Stifters nach Karlsbad von Sonntag, 13. September bis Mittwoch, 16. September 2009

Die Reisen auf den Spuren Adalbert Stifters nahmen im September 2007 ihren Anfang in Bayern, Niederösterreich und Südböhmen, im darauffolgenden Jahr besuchten wir das Salzkammergut (Bad Ischl, Hallstatt, Dachstein–Station und Echerntal).

In der Kurstadt Karlsbad hielt sich Stifter gegen Ende seines Lebens mehrfach auf, weil er sich Linderung seiner gesundheitlichen Beschwerden erhoffte. Spuren seiner Gegenwart werden wir nicht nur bei den Stadtführungen begegnen, sondern auch beim Besuch des Stadtmuseums und des Stadtarchivs. Bereits auf der Hinreise nach Karlsbad werden wir in der Walhalla bei Regensburg Stifters Abbild sehen, das der Bildhauer Otto Herbert Hajek 1954 schuf.

Die Reisekosten betragen 360 €. Inbegriffen sind Busreise, Übernachtung im Vier–Sterne–Hotel im DZ, Halbpension (ohne Getränke), Kurtaxe, Führungen, Eintritte und fachkundige Reiseleitung. Für einen Aufpreis steht eine begrenzte Zahl von Einzelzimmern zur Verfügung.

Anmeldung bis Ende Juli 2009.

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins

mehr

Montag, 17. August 2009

15.00 Uhr

Ausstellung „Verblieben in der Heimat“

Eröffnung der Ausstellung. Deutsche in Tschechien erzählen Geschichte

Haus der Nationalen Minderheiten (Dům národnostních menšin), Vocelova 602/3, Praha 2

Zu sehen und zu lesen sind zehn Porträts von Menschen mit deutschen Wurzeln, die nach dem Krieg weiter in der Tschechischen Republik lebten. Sie geben subjektive Einblicke in ihre persönliche Lebensgeschichte. Alle stammen aus ganz verschiedenen Regionen der Republik – aus Böhmen, Mähren und Schlesien – und sind zwischen 19 und 84 Jahre alt. Sechzig Jahre deutsch–tschechische Geschichte werden somit aus der Perspektive dreier Generationen erzählt. Ergänzt werden die Texte durch Fotografien des deutschen Fotografen Dirk Plamböck.

Weitere Informationen unter www.jukon.net

Eine Ausstellung der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien gemeinsam mit dem Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein

mehr

Dienstag, 14. Juli 2009

bis 17. Juli

Studienfahrt nach Südböhmen

Beispiele der Bewahrung des kulturellen und historischen Erbes im Böhmerwald

Mit Stationen in Krumau (Český Krumlov), Oberplan (Horní Planá) und Gratzen (Nové Hrady)

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins

mehr

Freitag, 10. Juli 2009

18.30 Uhr

Plakate aus Theresienstadt

Eröffnung der Ausstellung von Veranstaltungsplakaten der Häftlinge aus dem „Ghetto“ Theresienstadt

96190 Untermerzbach–Memmelsdorf/ Unterfranken

Unterhaltungsmusik … Freizeitgestaltung … diese Begriffe lassen die Vorstellung eines unbeschwerten Lebens im „jüdischen Siedlungsgebiet“, wie das ebenso euphemistisch als „Ghetto“ bezeichnete Konzentrationslager Theresienstadt genannt wurde, aufkommen.

Die alte Festung Theresienstadt in Nordböhmen war jedoch zwischen 1941 und 1945 für Zehntausende Juden Zwangslager und Durchgangsstation auf dem Weg in die Todeslager des Ostens. Hierher kamen Juden aus dem Protektorat Böhmen und Mähren, später auch aus Deutschland und anderen europäischen Ländern. Unter menschenunwürdigen Umständen vegetierten sie dahin. In ihrer knappen "Freizeit" fanden die Häftlinge, unter denen sich zahlreiche Künstler – Schauspieler, Sänger, Dirigenten, Komponisten, Maler und Wissenschaftler – befanden, Zeit und Kraft für kulturelle Aktivitäten. Im Angesicht des Todes setzten sie damit ein Zeichen gegen die Entmenschlichung.

In der sogenannten Herrmann–Sammlung des Archivs der Gedenkstätte Theresienstadt werden die Plakate aufbewahrt, mit denen damals zu den Veranstaltungen geladen wurde. Es handelt sich um mehr als 500 liebevoll gestaltete Farbzeichnungen. Etwa 60 Reproduktionen dieser Plakate konnten, dank der Vermittlung des Historikers Dr. Rudolf Wlaschek, Mönchengladbach, vom Adalbert Stifter Verein im März 2003 in der Alfred Kubin Galerie im Sudetendeutsche Haus in München erstmals öffentlich gezeigt werden.

Dauer der Ausstellung: bis So, 16. August 2009

Geöffnet Do und So 13.00–17.00 Uhr

Einführung: Anna Knechtel M.A.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins mit dem Träger– und Förderverein Synagoge Memmelsdorf

mehr

Sonntag, 24. Juni 2009

17.15 Uhr

Thema „Deutsche Antifaschisten in den böhmischen Ländern“

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion

Bayerische Staatskanzlei, Kuppelsaal, Franz–Josef–Strauß–Ring 1

Programm:

17.15 Buchvorstellung:

Alena Wagnerová (Hg): Helden der Hoffnung. Die anderen Deutschen aus den Sudeten 1935–1989. Berlin 2008.

Alena Wagnerová, geboren in Brünn/Brno, Studium der Pädagogik und Theaterwissenschaften, zahlreiche literarische und publizistische Arbeiten, darunter auch die Biografie Milena Jesenská (1994).

18.00 Podiumsdiskussion zum Thema

„Deutsche Antifaschisten in den böhmischen Ländern“ mit:

Detlef Brandes, Historiker, u. a. Autor des Buches „Die Sudetendeutschen im Jahr 1938“

Gert Weißkirchen, MdB, Co–Vorsitzender des Beirats des Deutsch–Tschechischen Gesprächsforums

Tomáš Kosta, Berater der Tschechischen Regierung, Initiator des Projekts „Vergessene Helden“

Bernd Posselt, MdEP, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe

Moderation: Peter Becher, Geschäftsführer des Adalbert Stifter Vereins

Eine gemeinsame Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins mit dem Tschechischen Zentrum München

mehr

Samstag, 20. Juni 2009

bis 21. Juni

Böhmerwaldseminar in Hammern (Hamry)

Kulturgeschichtliches, grenzüberschreitendes Seminar u. a. zur Geschichte und zum Schicksal der Juden in Böhmen im 20. Jahrhundert

Hotel Královský Dvůr in Hammern

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins in Kooperation mit der Gedenkstätte des deutsch–tschechisch–jüdischen Zusammenlebens in Hartmanitz (Hartmanice)

mehr

Dienstag, 9. Juni 2009

19.00 Uhr

Christlicher sudetendeutscher Widerstand gegen Hitler

Vortrag von Dr. Otfrid Pustejovsky

Rund 60 Jahre lang wurden die Sudetendeutschen weitgehend stereotyp in der Gesellschaft als „5. Kolonne Hitlers“ in der Tschechoslowakei wahrgenommen und ihre Vertreibung nach dem Kriegsende daher weitgehend kritiklos als kollektive Strafe beurteilt. Das in der deutschen und internationalen Öffentlichkeit verbreitete Selbstverständnis in der Großveranstaltung „Sudetendeutscher Tag“ mit den dort gehaltenen Reden und jeweiligen Parolen trug nicht zu einer Korrektur bei, ja wurde durch zahlreiche Publikationen eher noch verfestigt. Der vor mehr als 30 Jahren durch das Sudetendeutsche Archiv in München unternommene Versuch, mit einer mehrbändigen Untersuchung Leopold Grünwalds auch die „anderen Sudetendeutschen“ im Widerstand gegen den Totalitarismus zu zeigen, fand in der wissenschaftlichen und publizistischen Öffentlichkeit kaum Widerhall. Auch bei den Sudetendeutschen selbst gab es weiterhin nur eher zaghafte Ansätze zu einer Revision dieses Geschichtsbildes. So sind die Arbeiten von Rudolf Grulich und Emil Valsek nur in kleinen Kreisen bekannt geworden. Erst ein großes Forschungsprojekt der Regierung der Tschechischen Republik von 2006–2008 hat den Umfang und die Intensität sudetendeutschen Widerstands gegen die NS–Herrschaft bekannter gemacht; doch war dieses Vorhaben auf sudetendeutsche Sozialdemokraten und Kommunisten beschränkt. Mit dem Blick auf das „christliche Milieu“ soll nunmehr der Blick ausgeweitet werden: Es zeigt sich, dass bei den Sudetendeutschen eine dem innerdeutschen Widerstand vergleichbare Fülle widerständlichen Verhaltens und Tuns festgestellt werden kann.

Der Vortrag von Otfrid Pustejovsky wird hier einige wesentliche Klärungen und im allgemeinen weitgehend unbekannte Fakten bringen.

Das Beigleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier.

Dr. Otfrid Pustejovsky, geboren in Mährisch–Ostrau/Ostrava, Osteuropa–Historiker, Theologe und Germanist, seit 1960 zahlreiche Publikationen, u. a. zur Zeitgeschichte der Tschechoslowakei, 1980–2004 Diözesanvorsitzender der Ackermann–Gemeinde in der Erzdiözese München und Freising.

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins in Zusammenarbeit mit der Ackermann–Gemeinde

mehr

Mittwoch, 3. Juni 2009

18.30 Uhr

Eröffnung der Ausstellung „Vergessene Helden“

Zweisprachige Ausstellung des Aussiger Stadtmuseums über sudetendeutsche Widerstandskämpfer und Gegner Hitlers

Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, München

Dauer: bis 24. Juli

Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–19 Uhr (feiertags geschlossen)

Eine gemeinsame Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins mit dem Stadtmuseum Aussig/Ústí nad Labem und dem Tschechischen Zentrum München

mehr

Samstag, 30. Mai 2009

15.00 Uhr

Verwehte Spuren

Sudetendeutscher Tag

Messezentrum, TC Ebene 2, Augsburg

Eine Lesung über Heimat, Exil und Rückkehr mit Texten deutschsprachiger jüdischer Autoren aus Mähren: Fritz Beer, Jakob Julius David, Hans Flesch–Brunnigen, Oskar Jellinek, Ernst Lothar und Max Zweig.

Zusammengestellt von Jozo Džambo.

Es lesen Peter Becher, Jozo Džambo, Anna Knechtel und Wolfgang Schwarz.

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins

mehr

Donnerstag, 14. Mai 2009

19.00 Uhr

20 Jahre Samtene Revolution – Das Jahr 1989 in der Tschechischen Republik

Abendveranstaltung mit Hermann Huber, Botschafter a.D. der Bundesrepublik Deutschland, in Dresden

Brücke–Villa Dresden, Reinhold–Becker–Straße 5, Dresden

Hermann Huber war im Jahr des Prager Frühlings 1968 an der bundesdeutschen Prager Handelsvertretung tätig, 21 Jahre später im Jahre 1989 war er Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Prag. Seine Erinnerungen an die turbulenten Ereignisse der beiden Jahre hat er auch in dem Beitrag „Zweimal Prag“ im Stifter–Jahrbuch 2004 veröffentlicht.

Vorbereitet wird auch eine kleine Ausstellung mit Fotografien, welche die Fluchtbewegung der DDR–Bevölkerung in der Prager Botschaft im Herbst 1989 dokumentieren.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins mit der Brücke–Most–Stiftung Dresden und der Deutschen Botschaft Prag

mehr

Donnerstag, 14. Mai 2009

17.00 Uhr

Grenze zwischen Zeit und Ewigkeit

Fotografien historischer Friedhöfe der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien

Stadtmuseum im Alten Schulhaus, Schulgasse 3 A, Weiden

Achtung! Geänderter Termin: Do, 14.5.09, 17 Uhr!

Bis heute kann man im Grenzgebiet der Tschechischen Republik auf die Friedhöfe der Deutschen Böhmens, Mährens und Schlesiens stoßen, auf ein­fache, gut erhaltene Dorffriedhöfe, die vor der satten grünen Landschaft vergangene Idyllen heraufbeschwören, auf städtische Friedhöfe mit prächtigen Grabmalen, die den einstigen Wohl­­stand der Bürger belegen und mitunter klang­volle, jetzt in Vergessenheit geratene Na­men nennen, auf gewaltsam zerstörte Fried­höfe, auf denen Rohheit und Haß auf die un­ge­liebten Mitbürger von einst zum Ausdruck kommen, auf von der Vegetation nahezu ver­schlungene, kaum noch auffindbare Friedhö­fe, die dem Vergessen anheimgegeben wur­den, sowie auf Friedhöfe, deren Gräber neu belegt wurden und die damit einen prag­matischen, vom Wunsch nach Normalität geprägten Umgang sichtbar werden lassen.

Ob von Wildwuchs überwuchert oder neu genutzt: Die alten Gräber und Friedhöfe der Deut­schen werden weder in ihrem ursprünglichen noch in ihrem derzeitigen Zustand noch lange existieren, denn kein Bestattungsort bleibt für immer bestehen. Deshalb zeigt der ASV, in Anknüpfung an seine Ausstellung „Jüdische Friedhöfe in Böhmen und Mähren“ (1997), auch verlassene Friedhöfe der Deutschen als Spuren einer vergangenen Zeit.

27 Amateur– und Profi–Fotografen, viele aus Tschechien, fühlten sich von die­sem Thema angesprochen:

Gerhard Ach • Milan Augustin • Elisabeth Fendl • Jiří Havlík • Heinz Hieke • Ibra Ibrahimovič • Karel Kocourek • Anna Kocourková • David Komínek • Martin Kouba • Věra Koubová • Roman Kozák • Jiří Kühn • Markéta Kvasňová • Robert Lásík • Daniela Matějková • Petr Mikšíček • Karl-Heinz Paulus • Viktorie Rybáková • Martina Schneibergová • Lucie Synková • Michal Šíp • Jiří Srna • Jindřich Štreit • Martin Veselý • Lenka Zemanová • Lenka Židová

Ihre Aufnah­men lassen Ausstrahlung und Faszination dieser seltsamen Orte spüren, die bis in die Gegenwart ihre positive Wirkung entfalten.

Dauer: bis 26. Mai 2009

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9.00–12.00 und 14.00–16.30

Eine gemeinsame Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins mit dem Heimatkreis Tachau

mehr

Mittwoch, 13. Mai 2009

20.00 Uhr

Der Frühling und der Tod

Lesung über den Prager Frühling und Jan Palach

Albert–Ludwigs–Universität, Werthmannplatz 3, KG I, Hörsaal 1015, Freiburg im Breisgau

Der tschechoslowakische Student Jan Palach verbrannte sich am 16. Januar 1969 auf dem Prager Wenzelsplatz selbst, um seine Landsleute aus der Resignation wachzurütteln, die sich infolge der Niederschlagung des Prager Frühlings nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts breitgemacht hatte. Drei Tage darauf, am 19. Januar, erlag er seinen schweren Verletzungen. Jan Palach wurde durch sein Zeichen zur Symbolfigur für eine freie Tschechoslowakei.

Peter Becher, Jozo Dzambo, Anna Knechtel und Wolfgang Schwarz lesen literarische und publizistische Texte über den Prager Frühling 1968 und Jan Palach. Die Textauswahl besorgte Jozo Dzambo. Die Lesung wird durch Lichtbildprojektionen ergänzt. Im Anschluß gibt es Gelegenheit zum Gespräch.

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins und der Brücke–Most–Stiftung mit freundlicher Unterstützung des Studium Generale der Albert–Ludwigs–Universität Freiburg im Rahmen der 5. Tschechischen Kulturtage in Freiburg und Region vom 9.–19.5.2009. (www.tschechische–kulturtage.de)

mehr

Montag, 4. Mai 2009

19.00 Uhr

Andreas Kossert: Kalte Heimat

Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945. Buchpräsentation und Gespräch mit dem Autor

Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, München
Haltestelle: S–Bahn Rosenheimer Platz oder Trambahn 18, Am Gasteig

Nicht willkommen. Die Vertriebenen nach 1945 in Deutschland

Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen mehr als 14 Millionen Menschen aus den deutschen Ostgebieten, der überwiegende Teil in die westlichen Besatzungs­zonen. Diejenigen, die Flucht und Vertreibung überlebt hatten, fühlten sich von ihren deutschen Landsleuten aber nicht aufgenommen, sondern ausgegrenzt. Während die einen schon alles verloren hatten, sahen sich die anderen nun dem gewaltigen Zustrom der „Fremden“ ausgesetzt, der das soziale Gefüge Rest­deutschlands auf den Kopf stellte. Vorurteile und der mit dem Lasten­ausgleich aufkommende Neid zogen einen tiefen Graben durch die deutsche Gesellschaft. Ohne die Vertriebenen, die mit Nichts begannen, hätte es jedoch ein „Wirtschaftswunder“ so nicht gegeben, sie waren ein wichtiger Motor der Modernisierung in der Bundesrepublik.

Andreas Kossert hat die schwierige Ankunftsgeschichte der Vertriebenen umfassend erforscht und beleuchtet erstmals diesen blinden Fleck im Bewusst­sein der deutschen Nachkriegsgeschichte. In seinem Buch beschreibt er eindrucksvoll die Erfahrungen derjenigen, die durch den Krieg entwurzelt wurden und immense Verluste erlitten haben und fragt nach den materiellen und seelischen Folgen für die Vertrieben und deren Nachkommen. Kossert erschüttert den Mythos der rundum geglückten Integration, und erstmals erhalten wir ein wirklichkeits­getreues Bild von den schwierigen Lebensum­ständen der Menschen im „Wirtschaftswunderland“.

Andreas Kossert, geboren 1970, studierte in Deutschland, Schottland und Polen Geschichte, Slawistik und Politik. Der promovierte Historiker arbeitet am Deutschen Historischen Institut in Warschau und gehört zu den profiliertesten Osteuropahistorikern in Deutschland.

Eintritt frei

Eine gemeinsame Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins mit dem Haus des Deutschen Ostens München und der Ackermann–Gemeinde

mehr

Donnerstag, 30. April 2009

18.30 Uhr

Das Vergangene ist unser Schatten

Festveranstaltung zum 80. Geburtstag der südmährischen Schriftstellerin Ilse Tielsch

Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, München

Den Festvortrag hält Frau Professor Dr. Helga Abret, Nancy. Anschließend liest Ilse Tielsch aus eigenen Werken.

Ilse Tielsch (Felzmann)

Geboren in Südmähren. Gymnasium in Nikolsburg (Mikulov), Znaim (Znojmo), Linz und Wien. Vor Kriegsende Flucht nach Österreich. Studium der Zeitungswissenschaft und Germanistik, Promotion 1953. Lebt in Wien. Veröffentlichte bisher Lyrik, Romane, Erzählungen, Hörspiele.

Die mährische Herkunft, Kindheit und Heimatverlust bilden vielfach die Themen ihrer Literatur, u. a. in der Romantrilogie Die Ahnenpyramide (1980), Heimatsuchen (1982), Die Früchte der Tränen (1988), und in dem Roman Das letzte Jahr (2006). Mitgliedschaften: Österreichischer Schriftstellerverband, Österreichischer PEN–Club, Künstlergilde Esslingen; Gründungsmitglied des Literaturvereins Podium.

Auszeichnungen: Erzählerpreis des Autorenkolloquiums Arnsberg (1975), Kulturpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft (1983), Andreas–Gryphius–Preis (1989), Anton Wildgans–Preis (1989), Eichendorff–Preis (1998), W. A. Mozart–Preis der Goethe–Stiftung Basel (1995) u. a.; Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (1989), Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien (2000).

Helga Abret

Geboren in Breslau, Abitur in Görlitz. Studium der Slawistik und Germanistik in Heidelberg und Promotion. Dozentin an der Universität Nancy, nach ihrer Habilitation an der Sorbonne, Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Paul Verlaine/Metz. Seit 2005 emeritiert.

Veröffentlichungen (Auswahl): Gustav Meyrink conteur (1976); Albert Langen – ein europäischer Verleger (1993); Frankreich aus deutscher Sicht (mit M. Grunewald, 1995); Zwischen Distanz und Nähe. Eine Autorinnengeneration in den 80er Jahren (Hrsg. und Mitautorin, 1998, 2001); Georg Drozdowski, Mit versiegelter Order. Ausgewählte Gedichte 1934–1981 (Hrsg. und Nachwort, 2009) sowie zahlreiche Veröffentlichungen zur Publizistik der Kaiserzeit, zur phantastischen Literatur und zur Literatur des 20. Jahrhunderts.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins mit der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften

mehr

Mittwoch, 25. März 2009

bis 27. März

Praha–Prag 1900–1945 – Literaturstadt zweier Sprachen, vieler Mittler

Internationale wissenschaftliche Konferenz

Goethe–Institut, Masarykovo nábřeží 32, Prag

Die Konferenz untersucht die Wechselwirkungen zwischen der tschechischen und deutschsprachigen Literatur Prags vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum Ende des 2. Weltkriegs. Dabei sollen sozialgeschichtliche Fragen der Bevölkerungsentwicklung ebenso thematisiert und analysiert werden wie die nationale Interpretation öffentlicher Stadträume, die Rolle von Bildungseinrichtungen und staatlicher Literaturförderung, literarische Auseinandersetzungen und schließlich Bilder und Stereotype, wie sie in der Literatur, in Reiseführern und auf Bildpostkarten zu finden sind. Die Referate werden als Begleitband zu einer Ausstellung des Adalbert Stifter Vereins publiziert, die Anfang 2010 in München eröffnet wird und sich den Übersetzern und Mittlern zwischen den Literaturen widmet.

Mittwoch, 25. März 2009

09.00 Begrüßung: Dr. Heinrich Blömeke, Prof. Jiří Holý, Dr. Milan Tvrdík

1. Sektion: Sozialgeschichte (Moderation Peter Becher)

09.30 Ines Koeltzsch, Berlin: Die gezählte Stadt. Tschechen, Juden und Deutsche im Prager Zensus.

10.00 Kateřina Čapková, Prag: Postulierte und gelebte nationale Identitäten der Prager Juden.

11.30 Václav Petrbok/ Jan Randák, Prag: Die Stadt als realer und symbolischer Raum zur Abgrenzung nationaler Identität: Prag an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

12.00 Marek Nekula, Regensburg: Nationale Kodierung und Umkodierung des öffentlichen Raumes.

2. Sektion: Literarische Institutionen, staatliche Kulturpolitik (Moderation František Černý)

15.00 Josef Čermák, Prag: Das Zusammenleben der Prager Hochschulvereine.

15.30 Alfons Adam, Prag: „Breiteste Schichten der Bevölkerung ansprechen“. Die Kulturpolitik des Prager deutschen Bildungsvereins Urania 1917–1939.

16.30 Raut (Empfang für Referenten)

Donnerstag, 26. März 2009

09.30 Jitka Ludvová, Prag: Die deutsche Literatur und der Tschechoslowakische Staat.

10.00 Volker Mohn, Düsseldorf: Literaturpreise und –wettbewerbe im Protektorat Böhmen und Mähren 1939–1945.

3. Sektion: Literatur und Kritik (Moderation Jiří Holý)

11.30 Anthony Northey, Wolfville, Nova Scotia (Ca): Die Prager Frauen–Zeitung der Deutschen Zeitung Bohemia 1905–1918. Anschluss der Prager deutschen Frauen an die Weltkultur.

12.00 Kurt Krolop, Prag: Die tschechisch–deutschen Auseinandersetzungen über den „Prager Roman“ 1914–1918.

15.00 Daniel Vojtěch, Prag: Auseinandersetzungen – Parallelen – Austausch. Zum tschechisch–deutschen literaturkritischen Kontext am Beginn des 20. Jahrhunderts.

15.30 Georg Escher, Zürich: „In Prag gibt es keine deutsche Literatur.“ Überlegungen zu Geschichte und Implikationen des Begriffs „Prager deutsche Literatur“.

Freitag, 27. März 2009

4. Sektion: Bilder und Stereotypen (Moderation Milan Tvrdík)

09.30 Rudolf Jaworski, Kiel: Aufgeladene Topographien – Pragmotive auf alten deutschen und tschechischen Bildpostkarten.

10.00 Martina Thomsen, Leipzig: Von der hunderttürmigen Moldaustadt zur Hauptstadt des Protektorats Böhmen und Mähren. Prag in deutschsprachigen Reiseführern und Bildbänden.

11.30 Hartmut Binder, Ditzingen: Das Pragbild Franz Kafkas.

12.00 Jiří Holý, Prag: Jan Hus in deutschen Romanen und in der deutschen Geschichtsschreibung.

5. Schlussvortrag

16.00 Hans Dieter Zimmermann, Berlin: Die nicht vergehende Vergangenheit. Tschechisch–Deutsches Zusammenleben in der Literatur.

16.30 Abschlussdiskussion

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins in Zusammenarbeit mit dem Goethe–Institut Prag, dem Prager Literaturhaus sowie den Instituten für Germanistik und für tschechische Literatur der Karlsuniversität Prag

mehr

Dienstag, 10. März 2009

19.00 Uhr

Musikalisch–literarische Streifzüge durch Böhmen

Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, München

Mit Wolf Euba (Rezitation) und dem Schwabinger Klaviertrio (Esther Schöpf/Violine, Klaus Kämper/Violoncello und Norbert Groh/Klavier).

Mit Musik von Antonín Dvořák, Friedrich Smetana und Kurzlesungen aus Werken von Friedrich Torberg, Jaroslav Hašek, Jan Skácel, Bohumil Hrabal und Karl Klostermann.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins

mehr

Donnerstag, 5. März 2009

bis 26. März

Musen an die Front!

Ausstellung über Schriftsteller und Künstler im Dienst der k.u.k. Kriegspropaganda 1914–1918

Kirchliche Pädagogische Akademie, Georgigasse 85, Graz

Dauer: Bis Do, 26. März 2009

Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.00–18.00 Uhr

Eine gemeinsame Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins mit dem Perplex–Verlag, Graz

mehr

Mittwoch, 4. März 2009

19.00 Uhr

Konzert Jiří Bezděk

Präsentation des Pilsener Komponisten in der Reihe „Komponieren heute“ des Sudetendeutschen Musikinstituts

Festsaal des Bezirks Oberpfalz, Ludwig–Thoma–Straße 14, Regensburg

Interpreten: Musiker des Konservatoriums Pilsen und der Jugendchor Ko.Mar(Pilsen)

Moderation: Jiří Bezděk

Jiří Bezděk (*1961) studierte Akkordeon, Musiktheorie, Komposition und Musikwissenschaft am Pilsener Konservatorium sowie an der Musikakademie und der Karls–Universität zu Prag. Er ist international (u. a. in den USA, Frankreich, Deutschland) bereits mit Werken der verschiedensten Gattungen hervorgetreten. Schwerpunkt seines Schaffens, das wiederholt mit Preisen ausgezeichnet wurde und auf mehreren CD’ s vorliegt, ist die Kammermusik. Bezděk wirkt als Dozent an der Westböhmischen Universität und am Konservatorium Pilsen.

Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 5 Euro) an der Abendkasse

Eine Veranstaltung des Sudetendeutsches Musikinstituts in Regensburg und des Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein

mehr

Donnerstag, 26 Februar 2009

13.00–19.00 Uhr

Podiumsdiskussion zur Ausstellung „Opfer der kommunistischen Macht in Nordböhmen in den Jahren 1945–1946“ in Prag

Mit führenden tschechischen Historikern, Journalisten und Politikern

Kulturzentrum „KC NOVODVORSKÁ“, Novodvorská 151, Prag

Moderation: Martin Komarek

Eine gemeinsame Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins mit dem Förderverein Saaz e. V. und der Föderation unabhängiger Schrifsteller Prag

mehr

Donnerstag, 22. Januar 2009

18.00 Uhr

Der Frühling und der Tod

Lesung literarischer und publizistischer Texte über den Tod Jan Palachs

Botschaft der Tschechischen Repubilk, Wilhelmstraße 44 (U2 „Mohrenstraße“), Berlin

Der tschechoslowakische Student Jan Palach verbrannte sich am 16. Januar 1969 auf dem Prager Wenzelsplatz selbst, um seine Landsleute aus der Resignation wachzurütteln, die sich infolge der Niederschlagung des Prager Frühlings nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts breitgemacht hatte. Drei Tage darauf, am 19. Januar, erlag er seinen schweren Verletzungen.

Textauswahl: Jozo Dzambo.

Es lesen Peter Becher, Jozo Dzambo, Anna Knechtel und Wolfgang Schwarz.

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins

mehr

Montag, 19. Januar 2009

20.00 Uhr

Der Frühling und der Tod

Lesung literarischer und publizistischer Texte über den Tod Jan Palachs

Lyrikkabinett, Amalienstraße 83a (U3 und U6 „Universität“), München

Der tschechoslowakische Student Jan Palach verbrannte sich am 16. Januar 1969 auf dem Prager Wenzelsplatz selbst, um seine Landsleute aus der Resignation wachzurütteln, die sich infolge der Niederschlagung des Prager Frühlings nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts breitgemacht hatte. Drei Tage darauf, am 19. Januar, erlag er seinen schweren Verletzungen.

Textauswahl: Jozo Dzambo.

Es lesen Peter Becher, Jozo Dzambo, Anna Knechtel und Wolfgang Schwarz.

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins

mehr

Donnerstag, 8. Januar 2009

18.00 Uhr

An den Strömen von Babel

Lesung und Bilder zu Flucht, Vertreibung und Exil

Donauschwäbisches Zentralmuseum, Schillerstraße 1, Ulm

Texte und Bilder zu Flucht, Vertreibung, Exil zu allen Zeiten in aller Welt, zusammengestellt von Jozo Dzambo.

Es lesen Peter Becher, Jozo Dzambo, Henrike Hampe und Anna Knechtel.

Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins

mehr

Menü

Menü schließen

Gefördert durch:

Kontakt
Tisk
Newsletter
Ochrana osobních údajů
Impressum
Mapa stránek

Diese Website verwendet Cookies auschließlich zur essentiellen Funktionalität, es erfolgt keinerlei automatische Erfassung Ihrer personenbezogenen Daten oder Ihres Nutzungsverhaltens – nähere Informationen hierzu finden Sie unter Datenschutz.

OK