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The standpoint of a nation’s art
always is the standpoint
of a nation’s humanity.

Adalbert Stifter

Veranstaltungen

Donnerstag, 24. September 2020

19.00 Uhr

Als die Comics laufen lernten

Vortrag und Buchpräsentation über den Comics-Künstler Wolfgang Kaskeline

Adalbert-Stifter-Saal, Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München

Als die Comics laufen lernten von Herma Kennel ist die erste Biografie von Wolfgang Kaskeline (1892–1973) dem „Deutschen-Disney“, der familiäre Wurzeln in Teplitz-Schönau hatte. Er wurde 1926 von der Ufa als Leiter des Trickfilmateliers engagiert und in den 20er Jahren mit seinen animierten Werbespots für Unternehmen wie Sarotti (Sarotti-Mohr) oder die Meierei C. Bolle berühmt. Dank einer eidesstattlichen Falschaussage seiner Mutter gelang es ihm, trotz seiner jüdischen Wurzeln der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Noch 1944 wurde er zum Produktionsleiter der Deutschen Zeichenfilm GmbH ernannt.

Herma Kennel zeigt einige dieser Trickfilme und stellt die bewegte Lebensgeschichte des Künstlers vor. Die Autorin wurde vor allem durch ihren Tatsachenroman BergersDorf bekannt, der sich mit einem Gewaltexzess an Sudetendeutschen im Mai 1945 in Mähren auseinandersetzt.

Der Einlass ist nur nach vorhergender Anmeldung unter 089 48 00 65 oder Heimatpflege@sudeten.de möglich. Wir danken für Ihr Verständnis.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Heimatpflege der Sudetendeutschen in Kooperation mit dem Kulturreferenten für die böhmischen Länder. Gefördert durch die Sudetendeutsche Stiftung

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Dienstag, 13. Oktober 2020

19.00 Uhr

Peter Becher: Adalbert Stifter. Touha po harmonii

Buchpräsentation

Österreichisches Kulturforum, Jungmanovo náměstí 18, Prag

Vor drei Jahren erschien die Biographie Adalbert Stifters Sehnsucht nach Harmonie von Peter Becher in einer zweiten, ergänzten Auflage. Nun liegt sie auch in der tschechischen Übersetzung von Václav Maidl (Verlag Srdce Vltavy [Moldauherz] 2019) als überhaupt erste Biographie Adalbert Stifters auf Tschechisch vor, ergänzt um eine Aufstellung aller Übersetzungen der Werke Adalbert Stifters ins Tschechische und den Abdruck einiger seiner Gemälde.

Peter Becher und Verlegerin Lenka Hůlková stellen das Buch im Gespräch mit Václav Maidl vor.

Die Veranstaltung wird konsekutiv gedolmetscht. 

Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: jakubcova@rkfpraha.cz

Peter Becher ist Literaturwissenschaftler, Autor und seit 2019 Vorsitzender des Adalbert Stifter Vereins.

In Kooperation mit Lenka Hůlkova (Vydavatelství a nakladatelství Srdce Vltavy [Moldauherz]) und dem Österreichischen Kulturforum Prag

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Mittwoch, 21. Oktober 2020

14.00 Uhr

Donnerstag, 22. Oktober 2020

17.00 Uhr

Freitag, 23. Oktober 2020

18.00 Uhr

„Literatur im Café“ auf Reisen: Waldgeheimnisse

Literaturlesung über Rosa Tahedl und Gustav Leutelt

21.10.: Verband der Deutschen, Ruprechtická 254/119, Reichenberg/Liberec (Lesung auf Deutsch)
22. 10.: Haus der deutsch-tschechischen Verständigung, Československé armády 24, Gablonz/Jablonec nad Nisou (Lesung auf Deutsch, mit deutschen Leseproben)
23.10.: Internationales Zentrum für geistliche Erneuerung, Haindorf/Hejnice 1, (Lesung auf Tschechisch)

Die Veranstaltungsreihe Literatur im Café reist nach Nordböhmen und präsentiert dem dortigen Publikum deutschböhmische Schriftsteller, dieses Mal den nordböhmischen Landsmann Gustav Leutelt (1860–1947) aus dem Isergebirge und die Böhmerwäldlerin Rosa Tahedl (1917–2006) mit ihren „Waldgeheimnissen“.

Beide empfanden den Wald als prägend für ihre Existenz, als „Tröster und Ruhespender“ (Leutelt) und als Sinnbild des Schicksals, „das sich nicht wählen, nur ertragen läßt.“ (Tahedl).

Textauswahl: Anna Knechtel 

Lesung: Anna Knechtel, Jaroslav Šonka u.a.

Moderation: Petra Laurin (Reichenberg und Reinowitz) und Jan Heinzl (Haindorf)

In Kooperation mit dem Haus der deutsch-tschechischen Begegnung in Reinowitz/Rýnovice, dem Verband der Deutschen in Reichenberg/Liberec und dem Internationalen Zentrum für geistliche Erneuerung, Haindorf/Hejnice

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Aktuelles

Online-Angebote

Podiumsdiskussion Sehnsucht nach der k.uk.-Zeit online

Die spannende Podiumsdiskussion mit Martin Haidinger (Wien), Jana Osterkamp (München), Steffen Höhne (Weimar), Bernard Gaida (Guttentag/Polen), moderiert am 21. Juli 2020 durch Maren Röger (Augsburg) finden Sie nun auf unserem YouTube-Kanal.

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Texte zum Kriegsende online zugänglich

75 Jahre nach Ende Zweiten Weltkriegs stellen wir Zeitzeugenberichte zu den Ereignissen in den böhmischen Ländern online.

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Verblichen, aber nicht verschwunden

Foto- und Textausstellung des Kulturreferenten für die böhmischen Länder nach einer Exkursion auf den Spuren der deutschsprachigen Bevölkerung im Böhmerwald.

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Publikationen

Neue Ausgabe Sudetenland

1-2|2020

Die aktuelle Ausgabe von Sudetenland – erstmals als Doppelnummer – erinnert an den vor hundert Jahren in Neutitschein geborenen Max Mannheimer: nicht nur als KZ-Überlebenden, unermüdlichen Erklärer und Vermittler, sondern auch als Maler und rasanten Tatra-Fahrer. Welche Spuren die „verlorene Geschichte“ der Deutschen in der tschechischen Literatur hinterlassen hat, erklären Christina Frankenberg, Eda Kriseová und Radek Fridrich. Anna Knechtel lässt die beiden böhmischen Autoren Josef Mühlberger und Max Brod in Dialog treten, und Bernhard Setzwein erlaubt uns einen Blick in sein neustes Romanprojekt über Leo Perutz.

 

Editorial

Peter Becher: Einladung zu einer imaginären Feierstunde

 

Feuilleton

Tomáš Kafka: Schweizerische Inspiration

Christina Frankenberg: Geschlossene Grenzen

 

Porträt: Max Mannheimer

Karel Chobot: Ein Ehrenbürger Neutitscheins

Charlotte Knobloch: Universelles Vermächtnis

Olga Sippl: Abschied von meinem Freund Max

Judith Faessler: Überspielen des Unerträglichen

Steffi Thurnhuber: Verantwortung übernehmen

Gerd Holzheimer: Zwei Fahrten mit Max Mannheimer

 

Im Gespräch

Peter Becher: „Sonst such ich mir eine andre Nonne“. Gespräch mit Schwester Elija Boßler vom Karmel Heilig Blut in Dachau

 

Kunst und Kontext

Hansjürgen Gartner: Das Bemühen um Leichtigkeit. Der Maler ben jakov – alias Max Mannheimer

 

Thema: Verlorene Geschichte

Christina Frankenberg: Die Namen der Großeltern

Eda Kriseová: Literatur mit Durchschlag

Radek Fridrich: Von den Deutschen

 

Literatur im Spiegel

Anna Knechtel: Zwei Schriftsteller – zwei Journalisten. Max Brod und Josef Mühlberger

 

Orte der Vermittlung

Jiří Petrášek: Reger Austausch. Vernetzung der Bibliotheken von Regensburg und Pilsen

 

Prosa

Hans-Peter Kunisch: Maßlose Ruhe

Bernhard Setzwein: Das Buch, das niemand lesen kann

 

Wiedergelesen

Thomas Betz : Fliegen lassen, verwandelt. Harald Kaas’ „Uhren und Meere“

 

Forum der Übersetzer

Raija Hauck: Nicht Marktkenner – Kosmopoliten!

 

Wirtshäuser Europas

Tereza Semotamová: In der Kneipe – bin ich Mensch

 

Lyrik

Ondřej Cikán: Ordentliche Gedichte (Výtah I. – Aufzug I. Svah. – Hang. Půlnoc. – Mitternacht. Gewölk. Ungefällte Zedern. Briefpapier.)

 

Drama

Stefan Wirner: Begegnung im Abteil

 

Würdigungen

Markéta Mališová: Akribischer Kafka-Kenner. Nachruf auf Josef Čermák

 

Rezensionen

 

Autoren und Mitarbeiter, Bildnachweis

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Neues Stifter Jahrbuch

Neue Folge 33|2019

100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs betrachten Pieter M. Judson, Václav Petrbok, Milan Horňáček und Markus May die Reflexionen dieses Epochenbruchs in der Literatur von Richard Weiner bis Joseph Roth. Václav Smyčka erkundet utopische Welten in der böhmischen Aufklärung, und Markus Pohl entdeckt eine vergessene europäische Autorin aus Prag: Gertrude von Schwarzenfeld. Der Jahresbericht 2019 (so der neue Rhythmus; der Jahresbericht 2018 erscheint separat), Rezensionen, Tagungsberichte und die Zeitschriftenschau ergänzen die wissenschaftlichen Beiträge.

 

 

Inhalt

Zuzana Jürgens und Franziska Mayer: Umbrüche und Kontinuitäten

Jahresbericht 2019

 

Wissenschaftliche Beiträge und Essays

Václav Smyčka: Vergangene Träume. Utopische Imaginationen böhmischer Autoren der Sattelzeit

Pieter M. Judson: Das stille Verschwinden des Staats. Österreich-Ungarn 1918

Václav Petrbok: Tschechische Revolution? Die Entstehung der Tschechoslowakei in der Literatur der böhmischen Länder

Milan Horňáček: Kulturen der Niederlage nach dem Ersten Weltkrieg in der deutschsprachigen Kriegsliteratur der böhmischen Länder

Markus May: Joseph Roth: Radetzkymarsch. Bemerkungen zu Autor und Werk

Markus Pohl: Gertrude von Schwarzenfeld (1906–2000). Eine fast vergessene europäische Autorin aus Prag

 

Rezensionen

Thomas Krzenck – Pavel Brodský, Kateřina Spurná, Marta Vaculínová (Hrsg.): Liber viaticus Jana ze Středy [Der Liber viaticus des Johannes von Neumarkt]

Franz Adam – Lena-Lisa Wüstendörfer: Klingender Zeitgeist. Mahlers „Vierte Symphonie“ und ihre Interpretation um die Jahrtausendwende

Thomas Krzenck – Robert Janás: Emil Pirchan. „Malerfürst“ brněnské okružní třídy [Emil Pirchan. „Malerfürst“ der Brünner Ringstraße]

Jozo Džambo – Beat Steffan (Hrsg.): Emil Pirchan. Ein Universalkünstler des 20. Jahrhunderts. Bühnenbildner, Graphiker, Architekt, Designer

Klaus Hübner – Václav Smyčka: Das Gedächtnis der Vertreibung. Interkulturelle Perspektiven auf deutsche und tschechische Gegenwartsliteratur und Erinnerungskulturen

Jozo Džambo – Tamara Scheer: Von Friedensfurien und dalmatinischen Küstenrehen. Vergessene Wörter aus der Habsburgermonarchie

 

Zeitschriftenschau

Aussiger Beiträge. Germanische Schriftenreihe aus Forschung und Lehre

Bohemia. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder. A Journal of History and Civilisation in East Central Europe

Germanoslavica. Zeitschrift für germano-slawische Studien

Jahrbuch. Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich

Studia Germanistica. Acta Facultatis Philosophicae Universitatis Ostraviensis

 

Autoren und Mitarbeiter

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