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Musen an die Front!

Schriftsteller und Künstler im Dienst der k.u.k. Kriegspropaganda 1914–1918

Inhalt

In der Ausstellung und der Begleitpublikation wird der bewusste oder unbewusste Anteil von Literatur und Kunst am Ersten Weltkrieg gezeigt. Dabei werden sowohl das Schwanken der Künstler und Intellekturellen zwischen Patriotismus und Pazifismus als auch ihr freiwilliges Engagement in Kriegssachen geschildert. In der Vielzahl der Namen sind ganz verschiedene Einstellungen zum Krieg zu erkennen, aber auch innerhalb einzelner Biographien sind unterschiedliche Phasen und Wandlungen zu beobachten.

Einige der Schriftsteller und Künstler im Dienst der k.u.k. Kriegspropaganda stammten aus Böhmen und Mähren; ihnen ist in dieser Ausstellung besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Adalbert Stifter urteilte über den Krieg (Über die Schule, 1849): „… das Traurigste der Dinge, die Schande für vernünftige Wesen“. Schriftstellerkollegen vor und nach seiner Zeit äußerten ähnliche Gedanken und verstanden ihre Tätigkeit als Dienst an der Humanität und der Gewaltlosigkeit. Nicht wenige von ihnen aber lieferten mit ihren Werken den Nährboden für Gewalt, Aggression und Krieg.

 

Ansprechpartner

Anna Knechtel M.A., knechtel@stifterverein.de, Telefon +49 89/62 27 16-30

 

Technische Angaben

35 Tafeln in Glasrahmen mit den Maßen 80 x 60 cm (nur Hochformate)

 

Beschriftung

Die Ausstellungtafeln sind deutsch beschriftet. Die Texte sind auch in tschechischer, slowenischer, englischer, italienischer und ungarischer Version verfügbar.

 

Werbematerial

Pressetexte

Begleitpublikation in 2 Bänden, hrsg. von Jozo Džambo (Teil 1: Beiträge, Teil 2: Dokumentation)

 

Ausleihbedingungen und Kosten

Die Ausleihe der Ausstellung erfolgt nach Rücksprache mit einem Vertreter des ASV und Unterzeichnung einer Vereinbarung über den Verleih von Ausstellungen. Es wird keine Gebühr erhoben. In der Regel ist die Ausstellung in München abzuholen und nach Ende der Ausstellung nach München zurückzubringen. 

Die Kosten für Transport,  Versicherung, Plakate und Einladungen, den Auf- und Abbau sowie gegebenenfalls für Reise und Unterkunft eines Mitarbeiters des Adalbert Stifter Vereins (Einführungsvortrag) trägt der Veranstalter. Sondervereinbarungen gelten nach Absprache mit dem ASV und sind Bestandteil der Vereinbarung über den Verleih von Ausstellungen.

 

Transportbedingungen

Die Ausstellungsplakate sind gerahmt. Es ist für ausreichend Material zur Polsterung zu sorgen, um Glasbruch zu vermeiden: Decken, Holzwolle, Pappe, Schnüre und Gummibänder zum Befestigen.

 

Bisherige Ausstellungsorte

Nach der Vernissage der Ausstellung am 19.5.2003 in der Alfred Kubin Galerie im Sudetendeutschen Haus, München, war die Ausstellung zu sehen in:

Linz, Prag, Brünn und Austerlitz/Slavkov (2004)

Innsbruck und Kobarid/Karfreit/Caporetto (Slowenien) (2005)

Ljubljana (Slowenien) (2006)

Budapest, Fünfkirchen/Pécs (Ungarn) und Székesfehérvár/Stuhlweißenburg (Ungarn) (2008)

Graz, Wien (2009)

St. Michael/Burgenland (2010)

Kaufbeuren-Neugablonz, Isergebirgsmuseum (2012)

Abtei Plankstetten (Oberpfalz) und Dresden (2014)

Düsseldorf, Gerhard-Hauptmann-Haus (2016) 

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